Archiv für den 04.06.05

Restaurant-Besucher sitzen auf Toiletten

monster.senf abgeben 04.06.05 - 18:50 von lord.daywalker

Taiwan: In dem Restaurant ‘Marton’ sitzen die Besucher nicht etwa auf normalen Stühlen, sondern auf Toiletten. Jedoch sind diese Klos geschlossen. Auch das Essen wird in kleinen Toiletten serviert.

Als Speisen werden zum Beispiel Curry-Huhn mit Reis oder aber mit Schokoladeneis serviert. In dem ganzen Restaurant befinden sich Dinge aus einer Badezimmer-Einrichtung. Die Chinesen verwenden das Wort ‘Marton’ für ihre Toiletten. Quelle


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WG mit Opa & Oma

monster.senf abgeben 04.06.05 - 18:46 von lord.daywalker

“Die wollen abends mal einen Plausch halten”

In Uni-Städten wie München oder Frankfurt gibt der Wohnungsmarkt für Studenten wenig her. Bei Wohnpartnerschaften mit Senioren lautet der Deal: Zimmer gegen Mithilfe - null Euro Miete, aber Rasen mähen oder Schnee schippen. Oft wird aus der Zweck-WG eine dauerhafte Freundschaft.

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citizen.x ~ DHL

monster.senf abgeben 04.06.05 - 14:14 von citizen.x

citizen.x war früh aufgestanden - heute sollte es laut DHL-Tracking soweit sein ~ das sehnlichst erwartete und 30 Kilo schwere Care-Paket wird geliefert! Gerade als er sich einen Café einschenkte, sah er den freundlichen Herrn mit seinem Transporter vor dem Haus halten.
 


 
citizen.x ging ins Wohnzimmer, grief nach den passend vorgerichteten Geldbetrag ~ schliesslich geht das Gerücht, dass Postboten kein Wechselgeld habe ~ und wartete auf das Klingeln des Postboten.
 

 
Aber - es klingelte nicht - eiligen Schrittes ging citizen.x die drei Stufen zur Haustür hinunter, öffnete und als er nach draussen trat sah er, dass der Postbote gerade die berühmte rote Benachrichtigungskarte im Briefkasten versenkte. Da der Postbote noch vor dem Eingangtor stand, war es also unmöglich, dass er bereits erfolglos geklingelt hatte und citizen.x schloss daraus messerscharf, dass er offenbar keinerlei Lust verspürte, das 30 Kilo-Paket auszuladen und ordnungsgemäss auszuliefern - er somit also gar nicht erst geprüft hatte, ob der Adressat zuhause ist.
 
“Guten Morgen!”
“Ich habe hier eine Sendung für citizen.x”
“Das bin ich!”
“Ist aber eine Nachnahme!”
“Weiss ich!”
“Haben Sie das Geld?”
“Ja!”
“Haben Sie es auch passend?”
“Ja!”
 
Der Postbote verzog mürrisch sein Gesicht und riss die Schiebetür seines Transporters auf. citizen.x bot seine Hilfe an - auch schlecht gelaunten Menschen, die ihrer Pflicht nicht nachkommen wollten kann man seine Hilfe ruhig mal anbieten - wer weiss - vielleicht trägt solches Tun ja etwas zur allgemeinen Motivation bei?! - und der Postbote erklärte:
 
“Brauche ich nicht - ich habs auch alleine eingeladen!”
 
Also sah citizen.x in aller Ruhe zu, wie der Herr das schwere und zudem unhandliche Paket aus dem Auto wuchtete - eine Sackkarre wäre da sicher sehr hilfreich gewesen - und es unter dem kritischen Blick von citizen.x, ohne es über den betonierten Boden zu schleifen, vor der Haustür absetzte. citizen.x übergab ordnungsgemäss den passenden Betrag, kritzelte seine Initialen auf die abgegriffene und wenig beschauliche elektronische Vorrichtung. Dann fragte er den Postboten, warum er wohl die rote Benachrichtungskarte geschrieben habe. Der Postbote drehte sich wortlos um und ging zügig in sein sicheres DHL-Auto zurück.
 
Als Fazit konnte citizen.x nun feststellen, dass wieder einmal ein Stück Realität in sein beschauliches Leben Einzug gehalten hatte. Bisher hatte er nur durch mehr oder weniger ernstzunehmende Medien von solchem Verhalten gehört und es mehr oder weniger für Schmierenjournalismus gehalten. Nun war er eines Besseren belehrt …
 
Alle geistreichen Betrachtungen & Reiseberichte von citizen.x auf einen Blick :-)


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