Mouse on mars
14.08.05 - 13:13 von dementor

14.08.05 - 11:33 von lord.daywalker
Bastlern ist es gelungen das bekannte Spiel “Doom” auf dem MP3-Player iPod zum Laufen zu bringen. Möglich ist dies auf dem iPod photo. Die Geschwindigkeit beträgt vier Bilder pro Sekunde. Möglich wurde dies nur durch Linux, mit dem sie das Spiel zum Laufen gebracht haben. Das Spiel läuft allerdings ohne Ton. Die Steuerung besteht aus dem Scrollrad und der Play/Pause-Taste.
14.08.05 - 11:17 von lord.daywalker
Als sie die berühmte Doku “Supersize Me” sah, wollte sie die Ehre von McDonalds retten. Merab Morgen, eine 35-jährige Amerikanerin, aß 90 Tage lang nur Junk-Food und hat nach eigenen Angaben 16 Kilo abgenommen! Und damit soll sie nicht alleine sein. Die fragwürdige Diät soll schon anderen beim Abspecken geholfen haben! Wer jetzt denkt, hier den Freibrief zum BigMac-Schlemmen und Pommes-Stopfen gefunden zu haben, ist aber leider am Holzweg. Am “Supersize Me” ist genauso etwas dran, wie am “Minimize Me”. Als Morgan Spurlock in seiner Doku “Supersize Me” knappe 20 Kilo durch Fast-Food zulegte, stopfte er alles, was fett und sündig ist, in sich hinein - aber vielleicht hat der Filmemacher nur nicht lang genug gegessen? Scherz beiseite - die Wahrheit über die Mackie-Diät Merab Morgen, die McDonalds-Abspeckerin, achtete auf ihren Menüplan. Die 35-Jährige aß Salate ebenso wie Burger und Pommes. Gezeigt hat sie damit eins: Nicht nur das Restaurant ist für die Fettleibigkeit der Kunden verantwortlich, sondern auch der Genießer selbst tut sein Übriges dazu. Morgan Merab stellte sich eine Diät aus dem Menüplan der Fastfood-Kette zusammen, und nahm nie mehr als 1.400 Kalorien am Tag zu sich. Nach 90 Tagen hatte die stark übergewichtige Amerikanerin 16 Kilo runter.
Teuer aber effektiv
Billig war die Diät jedenfalls nicht. Mit durchschnittlich 13 bis 20 Euro pro Tag geht so eine McDonalds Diät ganz ordentlich ins Geld, wenn man so wie Merab Morgan alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist. Die lobenswerte Leistung der Amerikanerin bestand aber eigentlich darin, dass sie es schaffte, ihre alten Essgewohnheiten mit einer Diät zu verknüpfen. Sie aß weiterhin ihr geliebtes Fastfood, aber immer mit der Nährwerttabelle im Hinterkopf. Berichten amerikanischer Medien zufolge, hat die Abspeckerin schon ein paar Nachfolger und Anhänger gefunden. Einem offiziellen Statement von McDonalds ist zu entnehmen, dass man von den Resultaten zwar beruhigt, aber nicht überrascht sei …
14.08.05 - 11:06 von lord.daywalker
Um Jugendliche vom Besuch ihrer Internetseiten abzuhalten, hat die Reemtsma-Zigarettenfabrik, Hamburg, in dieser Woche ein Altersverifizierungsverfahren der SCHUFA eingesetzt. Die deutschen Internetseiten der Zigarettenmarken West, Davidoff, Drum, Cabinet und John Player Special (JPS) stehen Nutzern seitdem nur nach einer Identitätsüberprüfung offen, bei der Name, Adresse und Alter anhand der bei der SCHUFA gespeicherten Daten überprüft werden. Reemtsma, Teil der Imperial Tobacco Group, teilt mit, man habe dieses Verfahren auf Grund der brancheneigenen Bestimmungen zum Jugendschutz eingeführt. Die Überprüfungsmöglichkeit nutzen schon jetzt verschiedene Freemail-Anbieter, Online-Auktionshäuser wie azubo und die Firstgate AG, ein Anbieter von Zahlungssystemen im Internet.
Vertragspartner der SCHUFA sind genuin Wirtschaftsunternehmen, die gewerbsmäßig Geld- oder Warenkredite geben: Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten- und Leasinggesellschaften, Einzelhandels- und Versandhandelsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, Bausparkassen, Versicherungen, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Energieversorger und eCommerce-Unternehmen. Neben den von den Vertragspartnern übermittelten Daten fließen ihr auch Informationen aus Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte sowie Insolvenzen aus öffentlichen Verzeichnissen und Anschriftenänderungen zu. Nach Ablauf festgelegter Fristen muss sie Daten automatisch löschen. Sie verfügt nach eigenen Angaben über 330 Millionen Einzeldaten zu 60 Millionen Personen.
Die Problematik einer allgegenwärtigen Identifizierung haben Datenschützer, Juristen und Techniker wiederholt beklagt, etwa im April in einer Recht-meets-Technik-Tagung. Die SCHUFA selbst hat noch im Mai Vorwürfe des Bundesbeauftragten für den Datenschutz sowie der Datenschutz-Aufsichtsbehörden der Länder Bremen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, neue Geschäftsfelder des Unternehmens führten zum “gläsernen Bürger”, scharf zurückgewiesen. Die SCHUFA erklärte, sie speichere lediglich bonitätsrelevante Informationen, nicht jedoch Daten über das Konsumverhalten eines Verbrauchers oder gar soziodemografische Angaben. Neue Geschäftsfelder seien mit den zuständigen Aufsichtsbehörden für den Datenschutz abgestimmt worden. Insbesondere die Behauptung der Datenschützer, dass “jede weitere Datenquelle zu einem detaillierten Persönlichkeitsprofil und damit zum gläsernen Bürger” führe, sei falsch und entspreche nicht den tatsächlichen Verhältnissen.