Archiv für den 06.10.05

Schülertreffen

monster.senf abgeben 06.10.05 - 21:05 von K.

Die Aussicht, über alte Zeiten zu plaudern, empfand K als wenig beglückend. Er beschloss, der Einladung zum Schülertreffen nicht zu folgen.




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HIV-Infektionen dramatisch gestiegen

06.10.05 - 07:00 von lord.daywalker

Berlin (dpa) - HIV-Neuinfektionen in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2005 dramatisch angestiegen. Nach den jüngsten Berechnungen des Berliner Robert-Koch-Instituts steckten sich von Januar bis Juli 1164 Menschen neu mit dem Aids-Virus an. Das waren 20 Prozent mehr registrierte Fälle als im ersten Halbjahr 2004. Es seien auch die meisten Neuansteckungen seit Beginn der detaillierten Berechnungen des Instituts im Jahr 1993, sagte RKI-Experte Ulrich Marcus am Mittwoch in Berlin. Nach wie vor infizierten sich vor allem homosexuelle Männer.

Die meisten neu diagnostizierten HIV-Fälle gab es in Großstädten wie Köln, Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt am Main. Doch auch Münster oder Mannheim weisen im Vergleich zu den Vorjahren deutliche Steigerungen bei Erstdiagnosen auf. In den ostdeutschen Städten Leipzig, Dresden oder Halle liegen die Zahlen der HIV-Neuansteckungen inzwischen ähnlich hoch wie im Westen. Die wenigsten Neuinfektionen gibt es dagegen in den bevölkerungsarmen östlichen Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt. Im Westen weist Niedersachsen eine ähnliche geringe Quote auf.

Rund 58 Prozent der neu gemeldeten Fälle im Jahr 2005 gehen auf Sex zwischen Männern zurück. Ein Großteil der Homosexuellen infizierte sich in Deutschland. Nur 17 Prozent der neuen Virusträger haben sich bei heterosexuellen Kontakten infiziert. Sechs Prozent sind Drogenkonsumenten, die sich durch Spritzen infizieren, heißt es im jüngsten RKI-Bulletin. Die übrigen Betroffenen, rund 18 Prozent, stammen aus Ländern mit hohen HIV- und Aidsraten.

«Die Entwicklung dieser vermeidbaren Infektion gibt Anlass zur Sorge», sagte RKI-Präsident Reinhard Kurth. Die Ursachen sehen die Forscher vor allem im zunehmend ungeschützten Sex. Selbst bei neuen oder kaum bekannten Sexpartnern werde in wachsendem Maß auf Kondome verzichtet. HIV-Experte Ulrich Marcus vermutet auch, dass sich homosexuelle Männer auch zu stark auf regelmäßige Aids-Tests verlassen. «Diese Tests schützen nicht vor Ansteckung», betonte er. Wirksamen Schutz gebe es nur durch «safer sex».

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bezeichnete die neuen HIV-Zahlen am Mittwoch als «ernste Entwicklung». Jeder müsse wissen, dass Aids trotz der medizinischen Fortschritte eine unheilbare Krankheit sei, sagte sie in Berlin. Aufklärung und Information sei die wirksamste Strategie gegen die Ausbreitung des HI-Virus. Die Bundesregierung wende hierfür und für Forschungs- und weitere Anstrengungen jährlich 12,6 Milliarden Euro auf.

Seit Beginn der Aids-Epidemie in den 80er Jahren sind in Deutschland rund 24 000 Menschen am Vollbild Aids erkrankt. Jedes Jahr kommen laut RKI-Berechnungen rund 800 neu diagnostizierte Aids- Fälle hinzu. Zu 80 Prozent sind Männer betroffen.

:::… Quelle …:::

Weiterführende Links:
Wikipedia
Anti-AIDS-Kampagne in Frankreich
Deutsche AIDS-Hilfe
Informationskampage in Germoney
Bücher und Nachrichten zum Thema HIV
Deutsche AIDS-Stiftung
Aktionsbündnis gegen AIDS
AIDS-Info-Net


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DoS-Angriff auf Handy-Netze möglich

06.10.05 - 06:13 von lord.daywalker

US-Wissenschaftler erläutern in einer Studie, wie von einigermaßen erfahrenen Angreifern das Handy-Netz einer Stadt oder auch eines ganzen Landes lahmgelegt werden könnte.

:::… Telepolis-Artikel …:::


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Wortkosmetik beim Wetterbericht

06.10.05 - 06:00 von lord.daywalker

Zunehmend heiter: Wetterfrösche sollen positiv reden
Das Wetter lässt sich nicht verbessern, der Wetterbericht dagegen schon - das fand das britische Meteorologische Institut und erließ neue, positivere Richtlinien.

Danach sollen die Wetterfrösche der TV-Stationen künftig statt «örtlich bewölkt» lieber «vielfach sonnig» sagen. «Einzelne Schauer» soll auf der Insel, die für graue Tage und Nieselregen bekannt ist, durch «größtenteils trocken» ersetzt werden. «Bisher beginnen viele Wettervorhersagen im Fernsehen in Großbritannien mit dem Blick auf kleine Regionen, wo das Wetter düster und schlecht ist. Das wollen wir ändern», sagte ein Sprecher des staatlichen Met Office in London.

«Vereinzelt Gewitterstürme» sei nach den neuen Direktiven «out», «überwiegend trocken» dagegen «in», zitierte die «Times» die Richtlinien und meinte ironisch: «Die Aussichten sind plötzlich schöner».

Die staatlichen Wetterforscher betonten dagegen, dass das Wetter nicht geschönt dargestellt werden solle. Es gehe vielmehr um eine verständliche Sprache. An den Anfang der Prognose solle das gesagt werden, was die meisten Briten und den Großteil des Tages betreffe, statt die düsteren Wetterextreme in Schottland oder Irland zu beleuchten. Die Richtlinien seien für die Sender zwar nicht verbindlich, sagte der Sprecher. Aber die Behörde habe die Handreichung zusammen mit der BBC und anderen Medien erarbeitet. Im Mai hatte eine neue Wetterkarte bei der BBC zu Zuschauer-Protesten geführt. Daraufhin wurde die als zu klein bemängelte Darstellung Schottlands wieder geändert.

:::… Quelle …:::


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Tote Gans schlägt Jäger bewusstlos

06.10.05 - 04:04 von clemenz.demenz

:::… Artikel …:::


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Abends

monster.senf abgeben 06.10.05 - 00:06 von K.

„Dann ist es doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.“

(E.T.A. Hoffmann, Der goldene Topf)




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