Archiv für November, 2005
30.11.05 - 12:12
von herr d.
Sie waren (fast) alle gekommen - zum jährlichen Sivil-Veteranen-Treffen in Monstropolis. Auf der ausführlichen Tagesordnung stand u.a. die Wahl zur
Top 5 der Sipperlein 2005
Die Standpunkte su diesem Thema waren hart umkämpft und es dauerte bis sum frühen Morgen, die endgültige Abstimmung vorsubereiten, da die Argumentationslinien der Teilnehmer, insbesondere die von herrn k. und herrn d. sowohl argumentaiv als auch aussprachebedingt so unterschiedlich waren, dass eine Annäherung unmöglich schien. Stundenlang und natürlich sum allgemeinen Amüsement der Teilnehmer, tauschten die beiden Sprachakrobaten immer wieder Beispiele aus, die ihre Meinung untermauern sollten. Verschiedene Teilnehmer klagten am folgenden Tag über Beschwerden in der Bauchregion, die sich aber nach aufsuchen der jeweiligen örtlichen Notambulansen als einfacher Muskelkater herausstelle und keiner weiteren Behandlung - vielleicht aber eines besseren Trainings bedürfen …
Um die Abstimmung für seine Interessen su beeinflussen, kramte herr d. immer wieder treffliche Beispiele vor und als herr k. turnusgemäss das Badesimmer aufsuchen musste und die Tür su war, kramte herr w. aus m. im Wortschatskästchen etwas tiefer und überseugte die Teilnehmer mit der folgenden Äusserung: “Geh ins Badesimmer und mach die Tür su - sack sack!” Und selbstverständlich hatte er auch das passende Wort, um die Krankheit su beschreiben:
(e)S-Störung
Damit waren die Vorarbeiten geleistet und die Top 5 konnte gewählt werden - hiermit geben wir also das amtliche Endergebnis bekannt - selbstverständlich mit dem entsprechenden authentischen Bildmaterial:
Plats 1: (e)S-Störung

Plats 2: Malignes Buchstaben-Carsinom

Plats 3: Die blaue Phase

Plats 4: Leuchtmittel-Vergiftung

Plats 5: Spinnen-Phobie

Während Coon, der Begleiter von herrn p. aus w. aufmerksam den Unterhaltungen über die Sesamstrassen-Editionen lauschte und herr c. die Kohle für die mitgebrachte Shisha unbedingt suerst selbst probieren wollte
lehnte sich der Gastgeber herr d. bequem surück, sog sich die Lunge voll wohlschmeckenden Kirschtabaks
betrachte die Runde und war sufrieden. Bereits im Aufbruch diskutierten herr k. und herr j. noch Sinn und Unsinn eines Navigationssystems um auch in aller Frühe sicher und wohlbehalten von Monstropolis sum Heimatort su gelangen … herr d. hörte nur noch mit halbem Ohr su … er war in Gedanken schon dabei, die sip-Files für die Teilnehmer su erstellen
pix by pixel.piet, seelentänzerin & kendra
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29.11.05 - 08:08
von dementor
:::… Artikel & Fotostrecke …:::
link by pixel.piet
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28.11.05 - 12:12
von blog.wart
Auch im Monat November weist die Statistik des Blogcounters, mit grossem Abstand, als Top 1 der Suchbegriffe, bei dem das Blog gefunden wird, den Begriff
Intimrasur
aus.
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28.11.05 - 10:54
von lord.daywalker
Einen Mercedes der besonderen Art hat das Tuning-Unternehmen Asma in Essen präsentiert. Wer einen solchen Umbau seines Coupés wünscht, muss ordentlich Geld ausgeben. Einen auffälligen Karosserieumbau eines Mercedes CLS hat das Tuning-Unternehmen Asma bei der Essen Motor Show (noch bis 4. Dezember) vorgestellt. Der Shark II genannte Viertürer besitzt eine lang gezogene Frontschürze mit wuchtigem Kühlergrill, der von Querstreben unterteilt wird. Entfernt erinnert die Konstruktion an die Gesichtsmasken der Sternenkrieger aus den Star-Wars-Filmen. Kotflügel mit seitlichen «Haifischkiemen» und eine neue Heckschürze sind ebenfalls Bestandteil des so genannten Bodykits. Der Shark II rollt auf 20 Zoll großen, dreiteiligen Edelstahlfelgen, die mit Gummiwalzen der Dimension 255/30 ZR 20 vorn und 295/25 ZR 20 hinten bereift sind. Auch eine veränderte Auspuffanlage und eine Fahrwerkstieferlegung um 35 bis 50 Millimeter ist erhältlich. Der Komplettumbau kostet nach Unternehmensangaben rund 20.000 Euro.
:::… Quelle …:::
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28.11.05 - 10:48
von lord.daywalker
Ein 45 Jahre alter Mann wollte an einem Geldautomat in Hof 70 Euro einzahlen. Doch der Automat öffnete wie von Geisterhand seine Auszahlungsschublade und “spuckte” 8.800 Euro aus. Der 45-Jährige nahm den Betrag und ging damit zur Polizei. Ein Polizeisprecher sagte daraufhin, dass sich ein Besuch in Hof deshalb nicht lohnen würde, da der Bankomat abgeschaltet wurde.
:::… Quelle …:::
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28.11.05 - 10:20
von lord.daywalker
Vergammeltes Fleisch und kriminelle Schiebereien lädieren den Ruf der Branche: Da wird Müll im Magen des Verbrauchers entsorgt, uralte Fleischpakete werden mit neuen Etiketten getarnt. Kontrolleure sind oft hilflos, die Konsumenten achten vor allem auf den Preis.
:::… Artikel …:::
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26.11.05 - 08:22
von lord.daywalker
Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH für interessierte Bürgerinnen und Bürger nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht kostenlos im Internet bereit. Die Gesetze und Rechtsverordnungen können in ihrer geltenden Fassung abgerufen werden. Sie werden durch die Dokumentationsstelle des Ministeriums fortlaufend konsolidiert. Die von der Dokumentationsstelle noch nicht bearbeiteten, neu im BGBl I verkündeten Vorschriften, können direkt über den Aktualitätendienst aufgerufen werden. Anlagen, Graphiken und weitere ergänzende Teile der Gesetze und Rechtsverordnungen, die derzeit noch fehlen, werden in den nächsten Monaten sukzessive ergänzt.
:::… Bundesministrium der Justiz …:::
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26.11.05 - 08:20
von lord.daywalker
Nicht erst seit Gisele Bündchen gibt es in Brasilien schöne Frauen. Einige davon sitzen im Gefängnis. Doch hält das von einer Miss-Wahl nicht ab. Wie bei jedem Schönheitswettbewerb erhofft sich auch Caroline Goncalves von einem Sieg den entscheidenden Kick für eine Model-Karriere. Allerdings wäre sie auch schon zufrieden, wenn er ihr eine Haftverkürzung einbrächte. «Es würde mich der Freiheit ein bisschen näher bringen», glaubt die 25-Jährige, während eine Stylisten ihr langes blondes Haar kämmt. Die Hitze im brasilianischen Carandiru Frauengefängnis wird durch die Trockenhauben zunehmend unerträglich. Aber die 40 Teilnehmerinnen aus zehn Haftanstalten aus dem Großraum Sao Paulo scheint es nicht zu stören. Die Frauen - verurteilt wegen Raubes, Drogenschmuggels oder anderer Delikte - kämpfen um den Titel der Miss Penetentiary (Zuchthaus) 2005. Dafür gibt es 350 Real (135 Euro). «Und danach werden wir für die Modemagazine interessant», sagt Concalves, die wegen bewaffneten Überfalls viereinhalb Jahre absitzt. Nach mehr als sechs Stunden steht die Siegerin fest: Angelica Macua, eine Angolanerin, die wegen Drogenschmuggels zu fünf Jahren verurteilt wurde. «Die anderen haben gesagt, ich sei so groß, ich hätte bestimmt eine Chance», sagt sie. «Also habe ich mitgemacht. Mode hat mich schon immer interessiert.»
Anerkennung ohne Verbrechen
Die Gefängnisleitung kam im vergangenen Jahr auf die Idee mit dem Schönheitswettbewerb. Er sollte nicht nur den grauen Anstaltsalltag hinter Gittern kurzweiliger machen, er sollte den Teilnehmerinnen auch Selbstvertrauen geben, damit sie in Freiheit besser zu recht kommen. «Es hilft ihnen, selbstbewusster zu werden», sagt Irani Torres, Direktor eines Gefängnisses in Rio Claro. «Sie lernen, dass sie auch ohne Verbrechen anerkannt werden.» Deswegen ist es auch mehr als eine Fleischbeschau: In der Jury sitzen Berühmtheiten, Sportler und Journalisten. Es gibt Preise in den Kategorien Schreiben, öffentliche Rede und Charme. Eine Teilnehmerin des Schreibwettbewerbs beklagte allerdings, dass die Schönheitskönigin die ganze Aufmerksamkeit bekomme, etwa die Auftritte in den Fernsehshows. (AP)
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25.11.05 - 15:15
von herr d.
Eigentlich hatte herr d. sich einen Gas-Riesen
ja ganz anders vorgestellt. Aber Meister Lanpe belehrte in bei seiner dritten Sitzung in dieser Woche eines Besseren. Gerade ein entzündeter Zahn der unter einer Wurzelbehandlung steht
bildet immer wieder Gase, die durch die Öffnung des Zahns abgelassen werden müssen. Während herr d. sich Gedanken über Biogas machte, tat Meister Lampe seine Arbeit und entliess ihn ins wohlverdiente Wochenende … schmerzfrei … hoffentlich 
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25.11.05 - 14:38
von lord.daywalker
Eine Hitliste der anderen Art hat eine US-Computerzeitschrift aufgestellt. Die “schlechtesten Produkte des Jahres” kürte das Blatt, komplett mit boshaften Kurz-Verrissen. Unter den gescholtenen Elektronikspielzeugen finden sich auch ein paar sehr prominente.
:::… Artikel …:::
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25.11.05 - 14:31
von K.
300 € inkl. TüV und ASU. Ein herzliches Vergelt´s Gott an die Chefin!

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Tags: k.
25.11.05 - 11:06
von bellthrop
Der Kauf-Nix-Tag (Internationaler Buy-Nothing-Day) wird einen Tag nach dem US-amerikanischen Erntedankfest (Thanksgiving), am letzten Freitag im November gefeiert. Durch einen 24-stündigen Konsum-Verzicht soll gegen ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen protestiert werden. Außerdem soll der Otto Normalverbraucher zum Nachdenken über sein eigenes Konsumverhalten und die weltweiten Auswirkungen angeregt werden. Ein bewusstes, auf Nachhaltigkeit abzielendes Kaufverhalten jedes Einzelnen soll somit gefördert werden. (text.wikipedia)
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25.11.05 - 09:23
von lord.daywalker
Nachdem das Gericht in Moskau eine Klage des russischen Anwalts Igor Smykow abwies, will Smykow nun vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen die Zeichentrickserie “Die Simpsons” klagen. Smykow sagte, dass die Sendung seinem neunjährigen Sohn “sittlichen Schaden” zufügefügt habe. Er forderte, dass die Sendung zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt wird. Zudem verlangt er vom TV-Sender REN-TV umgerechnet 8.800 Euro Schadensersatz. Die ultranationalistische Partei LDPR wollte im März ein Sendeverbot der erfolgreichsten Zeichentrickserie aller Zeiten erwirken.
:::… Quelle …:::
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24.11.05 - 10:54
von K.
Die große Koalition macht schneller als erwartet Ernst mit ihrer Ankündigung, bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen.
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Tags: k.
23.11.05 - 13:13
von herr d.
Es war soweit - herr.d hatte auf dem Behandlungsstuhl Platz genommen und erwartete Meister Lampe, während seine Blicke, wie schon so oft zuvor, über die Karikaturen Wilhelm Buschs streiften. Schnellen Schrittes eilte Meister Lampe alsbald durch die Tür, sah sich die Misere an und innerhalb kurzer Zeit hatten sich vor, neben und hinter herrn.d kleine Menschentrauben gebildet, die allesamt neugierig in herrn.d’s Mund schauen wollten. Damit das besser gelingen und herr.d nicht zur Gegenwehr ansetzen konnte, waren fluchs die entsprechenden Werkzeuge platziert:
Die spontane Konferenz der Zahnärzte & deren Helferlein beschlossen, den Zahn nicht zu extrahieren und so wurde das altertümliche Zahnzuginstrument
auch eilig wieder vom Behandlungstisch entfent, was herrn.d sichtliche Erleichterung verschaffte. Im Laufe der Konferenz beschloss man also, mit einem, immerhin sehr fortschrittlich wirkenden, Feinbohrer den Zahnrest zu öffnen und den Zahn dann einer ausgedehnten Wurzelbehandlung zu unterziehen. herr.d hatte ja so einiges an Erfahrungen zu bieten und so dachte er sich weiter nichts dabei. Die Elefantenspritze wurde aufgezogen und innerhalb von wenigen Minuten erreichte die Zunge von herrn.d, subjektiv betrachtet, Knödelgrösse. Das Bohren machte zunächst auch richtig Spass, dann aber stellte sich ohne jede Vorankündigung übler Schmerz ein, der vom Unterkiefer durch die Knochen bis an die Brust schnellte …
Eine weitere Elefantenspritze, unter deutlichen Schmerzen, direkt in den Zahn eingebracht, linderte den Schmerz nicht wirklich und als Meister Lampe dann sagte: “herr.d da müssen Sie jetzt durch - eine weitere Spritze kann man mit Rücksicht auf den Kreislauf in ihrem Alter nicht mehr geben” dachte herr.d an herrn.k, der ihm an Vorabend noch eine Geschichte von seinem letzten Zahnarztbesuch erzählt hatte, die exakt diesen Satz enthielt - so sprach herr.d herrn.k hellseherische Fähigkeiten zu, während der Schmerz kaum erträglich war und das Schulterklopfen von Meister Lampe doch irgendwann signalisierte: “Jetzt ists vorbei!”
Die weiteren hässlichen Details erspart herr.d an dieser Stelle dem zahlenden Publikum, mit Rücksicht darauf, dass auch Dein nächster Zahnarztbesuch sicher bald anstehen wird … 
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