Leben: schwarz-weiss
04.11.05 - 11:31 von herr d.
herr.d befand sich auf dem Weg nach Hause. Krankenhausatmosphäre schlägt ihm grundsätzlich auf die Seele - erst recht, wenn er sich immer wieder fragen muss, warum es ausgerechnet einen lieben Menschen treffen muss - und das nicht zum ersten Mal. Als er in der Vorstadt von Monstropolis angekommen ist, lenken ihn seine Schritte fast automatisch - der Mensch besteht ja aus so vielen Automatismen - auf die Gleise …

Ein Textfetzen kreiselt in seinem Kopf: “Ich weine leise in die Zeit” und richtig - er weint - leise - ohne Tränen - aber er weint - beweint sich - beweint andere - stellt aufgeschreckt aus dem ewigen dunklen Kreislauf der Gedanken fest, dass das Leben weiterging und man(n) es einfach nicht bemerkt hat - “Das muss anders werden!” denkt er sich, als er unter der Brücke

plötzlich eine Stimme hört: Spring! flüstert sie leise und dann sind viele Stimmen in seinem Kopf und alle rufen nur: “Spring!”
herr.k sorgte für die Bilder
Rammstein für die Stimmen
(mangels deep-link: wähle rosenrot/rosenrot-player/spring!)
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zuletzt: 05.12.2008 - 10:53






