Archiv für Dezember, 2005
31.12.05 - 10:26
von lord.daywalker
In Schweden sind die Jeans der Marke “Cheap Monday” der Renner der Saison und für etwa 40 Euro bei den Händlern erhältlich. Das Logo der Marke ist provozierend und zeigt einen Totenschädel mit umgedrehtem Kreuz. Das auf dem Kopf stehende Kreuz ist ein Symbol der Satanisten, von denen sich der Designer des Kleidungsstückes, Björn Atldax, distanziert, aber dennoch zugibt, dass er eine große Abneigung “gegenüber der organisierten Religion” habe. Die Verkaufszahlen sprechen allerdings für sich. Es wurden seit März 2004 mehr als 200.000 Jeans mit diesen antichristlichen Logos verkauft. In Zukunft sollen die Jeans auch in den USA vertrieben werden.
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31.12.05 - 10:23
von lord.daywalker
Ein betrunkener Passagier ist auf einer entlegenen Insel im Atlantik abgesetzt worden, nachdem er die Besatzung beschimpft hatte. Der Airbus sei auf dem Weg von Großbritannien nach Teneriffa außerplanmäßig auf Porto Santo vor der afrikanischen Küste gelandet, um den Mann abzusetzen, berichtete die „Daily Mail“ am Freitag. Zuvor habe der Passagier die Flugbegleiter beleidigt, da sie ihm weiteren Alkohol verweigert hätten. Der Mann sei auf dem Flughafen der Insel, die nur 16 Kilometer lang und sieben Kilometer breit ist, der Polizei übergeben worden. Der Pilot der Gesellschaft Monarch Airlines habe die restlichen 211 Passagiere mit der Zwischenlandung auf Porto Santo vor weiteren Attacken des Störenfrieds bewahren wollen, berichtete am Freitag die „Sun“. Das Flugzeug der Monarch Airlines sei dann mit fast vier Stunden Verspätung auf Teneriffa angekommen. Der Rowdy selbst konnte dem Bericht zufolge seine Ferien erst beginnen, nachdem er von Madeira aus – einer Nachbarinsel von Porto Santo – einen anderen Flug genommen hatte. Er soll im Januar vor einem Gericht auf dem portugiesischen Festland erscheinen.
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31.12.05 - 09:45
von blog.wart
Die Blogsoftware wurde auf die Version 2.0 upgedated 
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29.12.05 - 08:08
von clemenz.demenz
:::… Test …:::
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29.12.05 - 07:06
von lord.daywalker
“Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.” (Franz Kafka)
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Tags: alt, Fähigkeit, Kafka, schön, Zitat
29.12.05 - 06:43
von lord.daywalker
Das Klischee vom trinkfesten Finnen erhält durch eine Studie neue Nahrung: Nach einer Senkung der Alkoholsteuer um 33 % stieg die Zahl der Todesopfer durch Alkoholkonsum gegenüber 2003 (1.560 Tote) um 20%. Dabei wollte die linksliberale Regierung nur den Schmuggel von Alkohol aus dem Ausland eindämmen. Hierzu kalkulierte sie rund 600 zusätzliche Todesfälle ein. Der unerwartet hohe Anstieg führt indes zu Protest. So wird eine erneute Anhebung der Alkoholsteuer gefordert. “Die finnische Regierung lässt die Menschen sterben”, meint Päivi Räsänewn von den Christdemokraten, die zugleich Ärztin ist.
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28.12.05 - 09:09
von citizen.x
Er suchte nach einer Möglichkeit den posttraumatischen Weihnachts-Stress zu bewältigen und da er eh eine Verabredung mit Meister Lampe hatte, den herr.d ihm wärmstens empfohlen hatte, schob er den Schnee vom Auto und machte sich auf den beschwerlichen Weg in die Stadt.
Bei Meister Lampe angekommen, wurde klar, dass auch Professoren und Doktoren gelegentlich zum Zahnarzt müssen - anders war es nicht zu erklären, dass Prof. Dr. Heiermann und die Doktoren Hammer & Sichel vor ihm in die Behandlungsräume gerufen wurden. Das verschaffte Zeit um die neuen Klatschblätter durchzusehen und sich über die vielen bunten Bildern von mehr oder weniger attraktiven und/oder bekannten Menschen herzumachen - eines Tages, dermaleinst, würde ihm vielleicht etwas fehlen, wenn er nicht mehr bei seinen wöchentlichen Arzt-Besuchen, diese Meisterwerke der Medienkultur geniessen könnte …
Mit 15 Minuten Verzögerung wurde er in den Königsstuhl gerufen - Meister Lampe begrüsste ihn freundlich, fragte nach Schmerzen - er verneinte wahrheitsgemäss - Meister Lampe allerdings sah mit geübtem Auge
gleich, dass etwas nicht stimmte und als der den silbrig glänzenden Hammer nahm und an den Zahn klopfte, vervollständigte citizen.x die Frage: “Und tut das …” mit schmerzverzerrtem Gesicht ” … weh!” Medikametative Versorgung und einen weiteren Termin in 14 Tagen - sollte der Zahn ruhig bleiben.
Wenn er schon in der Nähe war, besuchte er im Anschluss, wegen etwaiger derber Probleme, noch schnell
Dr. Schniedel.
“Wegen Überfüllung geschlossen!”
musste er an der Eingangstür in grossen
roten Buchstaben lesen - er wartete geduldig vor der Tür und als sich diese öffnete und ein dunkel gekleideter Mann sich durch den Spalt nach draussen drückte, nahm er die Gelegenheit wahr und schlich sich fast lautlos in die Praxis. Plötzlich rief es aus der Menschenmenge: “Ich dachgte schon, ich würde sie dieses Jahr nicht mehr zu sehen bekommen!” - Dr. Schniedel hatte ihn entdeckt und nach ein paar kruden Scherzen über sein Befinden und über
Toilettenartikel im Allgemeinen und im Speziellen, erhielt citizen.x einen Termin für Freitag Vormittag. “Es hat durchaus Vorteile bekannt zu sein - auch wenn dererlei Bekanntnheit auch seine Nachteile hatte” sinnierte citizen.x als er in den Hausflur trat …
Die Stadt erwachte gerade zum Leben nach Weihnachten - der Einzelhandel beklagte ja einen Umsatzrückgang während des Weihnachtsgeschäftes um 1% gegenüber dem Vorjahr - und er beschloss, sich ins Café zu setzen - mitten im Einkaufsmekka der Stadt. Was ihm diese Konfrontation erleichterte war die Tatsache, dass er zu Weihnachten seinen ersten MP3-Player - nein nicht irgendeinen MP3-Player, sondern einen
bekommen hatte - ein wunderschönes Stück Technik und als er sich die Stöpsel ins Ohr setze, den Player auf “Shuffle” stellte, ihn verriegelte und schnellen Schrittes Richtung Innenstadt maschierte, dankte er ihr zum wiederholten Male dafür, dass ihn von nun an der Lärm der Aussenwelt nicht mehr wirklich erreichte.
Im Café angekommen, bestellte er sich seine
Morgen-Latte
und es dauerte auch nicht lange, bis sich die Gänge des Einkaufszentrums füllten - erst langsam und dann mit ständig steigender Frequenz. Innerhalb von 45 Minuten konnte man, die natürlich noch vorhandene Weihnachtdeko tat ihr Übriges, den Unterschied zwischen vor und anch Weihnachten nicht mehr erkennen. Er wiegte den Kopf im Takt der Musik und beobachte Enkel, die mit ihrem Grossvätern und einer grossen Tüte des Elektro-Fachmarkts, im Café Platz nahmen und nicht so recht wussten, was sie mit ihrem Opa reden sollten - genauso wie Frauen, die sehnsüchtig in die Auslagen des Juweliers starrten und dort wohl noch ihr Wunschgeschenk noch immer liegen sahen. Genervte Mütter mit quengelnden Kinder und Ehepaare, die seelig lächeln Hand in Hand durch die Massen schritten … Die Dame hinter ihm hatte ihn wohl angesprochen - als keine Reaktion kam, zupfte sie an seinem Shirt. citizen.x nahm einen Stöpsel aus dem Ohr und blickte auf eine lächelnde Spanierin, die ihn bat das ultrahässliche rosa Cover von ihrem Handy zu lösen. Nach einigen erfolglosen Versuchen - die Farbe hatte sich sicher bereits mit dem Handy verschmolzen - gab er ihr das gute Stück zurück und dachte: “Selbst schuld!” während er sie anlächelte …
Vor der Toilettentür prangte ein grosses, wer hätte es gedacht,
rotes selbstgekritzeltes Schild:
“Nur für Gäste - öffentliche Toiletten am Heiner-Platz”
- er trat ein oder aus - je nachdem welche Wortwahl man benutzen will und machte sich anschliessend, mit dem gesicherten Wissen auf den Weg: “Nichts hatte sich während der Fest-Tage verändert!” auf den Weg zu seiner Verabredung …
Alle geistreichen Betrachtungen & Reiseberichte von citizen.x auf einen
Blick
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Tags: citizen.x, Postrauma, Weihnachten
27.12.05 - 07:30
von lord.daywalker
Ende vergangenen Monats las in Dachau die Puffmutter des “Salon Patrice”, dass in Oberbayern Sozialhilfeempfänger kein Weihnachtsgeld mehr bekommen. Der Vater der Frau war kürzlich gestorben und sie weiß, wie es ist, wenn man im Alter kein Geld hat. Kurzerhand rief sie auf ihrer Internetseite zu Spenden für die Menschen im Altenheim Friedrich-Meinzolt-Haus auf. Freier und Prostituierte spendeten und die Bordell-Besitzerin gab auch etwas. Am Ende kamen 575 Euro zusammen. Es wurde vorsichtig beim Heimleiter angefragt, ob eine derartige Spende auch angenommen wird. Dies wurde bejaht und so erhielt jeder Heimbewohner 25 Euro. Im Rahmen der Sozialhilfe wären es 30 Euro gewesen. Ein Theologe bezeichnete die Aktion als gut.
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27.12.05 - 06:06
von clemenz.demenz
… der ist hier gut aufgehoben 
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26.12.05 - 09:09
von citizen.x
Man(n) fragt sich:
Was ist das denn für ein Land, in dem man den Namen “Bundesliga” demnächst für Gebote ab 50 Millionen Euro kaufen kann? Die Deutsche Bahn AG hat bereits Interesse bekundet - dann würde es also “Die Deutsche Bahn Liga” heissen. Man(n) kann also leicht nachvollziehen, warum die Fahrpreise gerade wieder angehoben wurden - schliesslich muss der Werbe-Etat aufgebessert werden, um sich solchen Unsinn leisten zu können.
Da es ja gerade Usus ist, sich einen Stadion-Namen zu kaufen - sh. SAP-Arena, Allianz-Arena, etc.pp. wird der Preis für den Namen “Bundesliga” sicher deutlich steigen - da ist vieles denkbar - “Aldi Liga” oder “Sony-Liga” - “Vodaphone Liga” oder “Deutsche Bank Liga” … Und wenn der Preis deutlich steigt - ja dann muss man zur Not einfach wieder ein wenig Personal entlassen … 
gesehen in der Nachrichtensendung von N24
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24.12.05 - 14:00
von lord.daywalker

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24.12.05 - 13:32
von K.
Ascendit autem et Ioseph a Galilaea de civitate Nazareth in Iudaeam civitatem David quae vocatur Bethleem eo quod esset de domo et familia David, ut profiteretur cum Maria desponsata sibi uxore praegnate.

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Tags: k.
24.12.05 - 12:36
von K.
Familie K grüßt alle Kirchensteuer-Zahler und auch die übrigen Blindfische herzlichst zum Weihnachtsfest.
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Tags: k.
23.12.05 - 13:00
von lord.daywalker
Ob Onkel Osama eine derartige Freizügigkeit gutheißen würde, ist fraglich: Trotzdem hat sich Wafah Dufour, Nichte des Qaida-Chefs Bin Laden, für ein Herrenmagazin ausgezogen und in die Badewanne gelegt. Hier das Ergebnis.
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