Weihnachtsgeschenke-Tipp VII

07.12.05 - 04:04 von clemenz.demenz

Leider für 2005 bereits ausverkauft - aber das nächste Weihnachten kommt bestimmt :-)

Zugegeben, für einen Baum sieht das Ding reichlich dämlich aus: Gut zwei Meter groß, Zweige aus PVC, 800 elektrische Kerzen - und es steht auf dem Kopf. Aber in den USA ist es ein Verkaufshit. Eine Plastiktanne, die mit der Spitze in einen Ständer montiert wurde, das ist der Überraschungserfolg in der amerikanischen Festtagssaison dieses Jahr. Die Handelskette Hammacher Schlemmer, spezialisiert auf hochpreisigen Kitsch, kann schon nicht mehr liefern, der 600 Dollar teure Upsidedown-Christmas-Tree ist ausverkauft. Der Importeur vertröstet die Kunden aufs nächste Jahr, nur einige Online-Shops führen noch Restexemplare. Der Weihnachtsbaum im Kopfstand sei besonders praktisch, heißt es bei Hammacher Schlemmer: Er passt bequem zwischen zwei Sessel, und, noch wichtiger: Er lässt genügend Platz auf dem Boden. Endlich kann man mehr und größere Geschenke unter den Baum legen. Überhaupt sei das Ganze keine neue Erfindung, sondern - angeblich - eine europäische Tradition aus dem 12. Jahrhundert. Damals sei es üblich gewesen, Bäume kopfüber von der Decke baumeln zu lassen. Deutsche Brauchtumsforscher sagen allerdings, dass Weihnachtsbäume hierzulande erst seit dem 19. Jahrhundert aufgestellt werden - und immer richtig herum.

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zuletzt: 05.12.2008 - 09:50