Nachtgedanken
19.08.06 - 10:18 von yana
Jede Nacht, wenn wir zum Sternenhimmel emporblicken, sehen wir Dinge, die es schon seit Millionen von Jahren oder noch länger nicht mehr gibt, die es so, wie wir sie sehen, sowieso nie da und dort gegeben hat. Und sind Wolken da, so wissen wir trotzdem, daß die Sterne da sind. Wir atmen Luft, die wir nicht sehen, wir fühlen Dinge, die wir nicht objektiv beschreiben oder mitteilen geschweige denn beweisen können. Wir sehen, hören und lesen jeden Tag Dinge, die außerhalb unseres Erfahrungsbereiches liegen. Und trotzdem glauben wir daran, nennen es Wissen und Wissenschaft. Kein Zweifel.Wieso zweifeln wir dann manchmal an uns selbst, zweifeln an der Existenz Gottes oder wollen ihn bitteschön erklärt und belegt haben? Und zwar so, daß wir ihn verstehen können…jeder von uns, so verschieden wir sind, jeder auf seine Weise.
Wir können uns selber die eigene Existenz und die eigenen Gedanken nicht erklären und wollen doch für etwas so Großes wie Gott eine einfache und Kindergartenmäßige Erklärung, klar und einfach, für jeden nachvollziehbar. Logisch? Und doch hängt für so viele so Vieles daran, so viele Fragen, so viele Kämpfe…
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zuletzt: 08.09.2008 - 01:56







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