Nachtgedanken II
20.08.06 - 16:31 von yana
Es gibt Nächte, wenn der Vollmond scheint, die sind fast so hell wie ein bedeckter Tag, das Mondlicht verzaubert die Landschaft, Mächte zum träumen. Andere Nächte sind so dunkel, man sieht die Hand vor Augen nicht, geschweige denn etwas um einen herum, weder sich selbst noch andere. Alle Geräusche wirken verzerrt, machen Angst, man ist plötzlich wieder klein und glaubt an Monster. Nein, man glaubt nicht mehr daran, denn inzwischen weiß man, daß es sie gibt. Monster, die uns ganz offen begegnen, Monster hinter Masken, manche gar hinter einer, die uns lieb und teuer ist. In solchen Nächten möchte man verzweifeln, sie scheinen endlos zu dauern und kein Schlaf, kein Vergessen, keine Erholung will sich einstellen. Sicher, man weiß, irgendwann wird die Nacht heller, der Morgen wird kommen. Aber kurz vor dem Morgenrot ist die Nacht am kältesten und am dunkelsten…und irgendwo, tief drin, steckt da die ewige Urangst des Menschen, der Morgen wird nie mehr kommen, es wird nie mehr hell, nie mehr Licht werden…
Doch auch die längste Nacht hat irgendwann ein Ende. Die nächste kommt bestimmt. Dazwischen aber existiert das Licht…
Der Beitrag ist klasse & Dein Geld sitzt locker? Schenke uns was ...
Beitrag einsortiert unter: mMix
zuletzt: 07.09.2008 - 13:51







hinterlasse der Nachwelt deinen monster.senf
Mit Absenden des Kommentars erkläre ich gemäß Datenschutzerklärung meine Einwilligung zur Verarbeitung der eingegebenen Daten, die jederzeit widerrufen werden kann.Trackback zu diesem Beitrag | monster.senf RSS Feed