Eine große Kaufhauskette…

26.08.06 - 10:47 von yana

…sucht für eine Kampagne zur Verbesserung der Serviceleistung händeringend Mitarbeiter. Und was tun die Arbeitsämter? Verschicken keine Angebote, sondern Schreiben, nach denen man angeblich seine Bemühungen auf Finden eines Arbeitsplatzes nicht ausreichend dokumentiert hat. Fazit: die Mitarbeiter einer ganz bestimmten Arge lesen weder ihre Post, noch ihre Mails, noch Veränderungsmitteilungen und sind telephonisch sowieso erst nach frühestens einer Woche mit ganz viel Glück zu erreichen. Und Stellenangebote verschicken sie sowieso nicht. Bearbeiten auch keine Widersprüche, schicken keine Formulare raus. Fertige Bescheide auch nicht. Nicht mal nach mehrmaligem Nachfragen. Um dagegen zu protestieren, muß man mindestens eine Woche vorher einen Termin machen. Oft sind diese Mitarbeiter dann nicht mal zu eigenen Terminen da, für die sie Arbeitslose antraben lassen und zu diesem Zweck doch tatsächlich Einladungen verschicken.

Bei so viel Nichtstun und am Arbeitslosen sparen wundert es doch gar nicht, daß die Bundesarbeitsagentur in diesem Jahr so viel überschüssiges Geld zur Verfügung hat. Dieses nun soll dazu dienen, den Beitrag der Arbeitnehmer zur Arbeitslosenversicherung zu senken. An und für sich ja löblich. Aber irgendwie drängt sich das Bild eines inversierten Robin Hoods auf: wir nehmen es den Armen und geben es den Reichen…

Der Beitrag ist klasse & Dein Geld sitzt locker? Schenke uns was ...
Beitrag einsortiert unter: mMix

zuletzt: 02.12.2008 - 02:40

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