citizen.x ~ monster.dienst.reise
25.11.06 - 16:20 von citizen.x

Jo - wie bereits angekündigt, haben Teile des monster.rats (sprich die Herren dementor, der.alte.sack, stadtschreiber, herr d., daywalker, netzhaut & meine Wenigkeit) unsere erste monster.dienst.reise hinter uns gebracht.
Als es im Grossraumwagen des ICE darum ging, wer denn wohl den Reisebericht schreiben sollte, war das Votum der Anwesenden vollkommen klar und der. alte.sack brachte es dann auch gleich auf den berühmten Punkt:
“Hey x (wir sprechen das “ex” aus - das klingt so wahsinnig cool amerikanisch
) - das machtst Du - das kannst Du ja auch am Besten!” So … so … aber es hat keinen Sinn, sich gegen die monster.crew aufzulehnen …
Die Blöd-Zeitung, kostenlos auf dem kalten Bahnof verteilt, titel gerade: “Schon wieder ein umgekipptes Dixie-Klo” als citizen.x samt restlichem monster.rat nach stundenlanger Zugfahrt seinen Fuss auf hanseatisches Gebiet setzt. Nachdem (nach eigenen Angaben) Hamburgs grösste Zeitung gerade erklärt hat, dass Bluetooth Headsets megaout sind, weil man(n) damit aussehen würde, wie ein Ausserirdischer mit Empfangsschwierigkeiten, bleibt es erstmal in der Tasche. Es scheint, als hätten das alle gelesen, denn trotz intensiver Beobachtung kann citizen.x kein Bluetooth Headset ausmachen.
Besser wäre es sicher gewesen, hätten sie erklärt, dass Menschen mit ätzend lauten Klingeltönen ihr Telefon nicht erst ausgiebig vor die Nase halten sollten, um die Anrufererkennung abzulesen, statt einfach mal das Gespräch anzunehmen und damit dem Rest der Menschheit aufkeimende Aggression bereits im Vorfeld zu nehmen.
Immerhin - Die Bahn leistet sich in den Edelstahltoiletten im ICE auch in der 2. Klasse vierlagiges Toilettenpapier - das kann das gebuchte 4Sterne-Haus nicht von sich behaupten, auch wenn die Übernachtung nominal deutlich teurer ist als die Zugfahrkarte.
Während citizen.x im Cafe Monopol mitten auf der Reeperbahn dem Regen bei ruhigen Jazzklängen zusieht. überlegt er ob er die Rückerwiederherstellungskosten notwendig geworden durch die katastrophale Matraze. Gleichwohl war man im 4Sterne-Haus nicht einmal in der Lage anhand der Anmeldedaten abzulesen, dass der alte.sack ja Geburtstag hatte und so blieb eine kleine Aufmerksamkeit für ihn aus …
Der Rest der Truppe macht erstmal einen Trip durch die angeblich Hamburger Winterdom. Nach 17 verbrauchten Euromünzen um eines dieser dämlichen Stofftiere aus einem Greifautomaten zu holen - irgendwie macht das süchtig - setzte das ein, was die Norddeutschen wohl als - und man achte hier wieder auf die Aussprache - Steife Brise bezeichnen - auf alle Fälle war der mitgebrachte Regenschirm des alten.sacks (wer braucht sonst einen?) zwei Luftzüge später Schrott und alle Mann kamen triefend vor Nässe im Hotel an.
Auch der nächste Tag brachte zunächst keine Wetterbesserung, bis der Daywalker auf die Idee kam, die Wolkenschieberin in Bremen per SMS zu beauftragen, Abhilfe zu schaffen - eine Stunde später war es geschafft und gleisender Sonnenschein tauchte das Kiez in angenehmeres Licht - alle mann setzten sich ratz fatz nach draussen, um die Wärme auf die alten Knochen scheinen zu lassen. “Beziehungen sind eben alles!” tönte Onkel Daywalker und lachte vor sich hin 
Dann endlich traf der neue Designer für Monstropolis ein - er unterbreitete sein Konzept, die Herren redeten, tranken und dachten nach (oder taten zumindest so) und am Ende wurde man sich handelseinig. Zu diesem Punkt wird es einen extra news.eintrag in den kommenden Tagen geben.
Und während die türkische Hochzeitsgesellschaft mit Trommeln und seltsamen Instrumenten an ihnen vorbei ging, beschlossen die Herren, dass es Zeit werden würde für ein sinnliches Erlebnis der besonderen Art. Der alte.sack (wer sonst) kämpfte mit der Seekrankheit aber schlussendlich trafman doch auf der Insel ein, um wenig später von Giraffen, Elephanten, Löwen und zwei wirklichen genialen Trommlern, in ein 3stündiges Abenteuer hineingezogen zu werden, dessen Faszination man sich nicht entziehen konnte.
Nach der Rückfahrt wollten sie noch in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen - aber die Technik machte ihnen einen Strich durch die Rechnung:

Schliesslich fanden sie, trotz des biblischen Alters einiger Anwesenden Einlass im Tunnel was ihnen bis zum Morgengrauen einen würdigen Abschluss bescherte.
Während sie auf dem Hauptbahnhof herumhingen, und wie sich später herausstellte, einige angegammelte Sandwiches einkauften und den Checkern bei der Arbeit zusahen, überkam sie doch noch der grosse Hunger und wo konnte man den besser befriedigen, als beim Schnitzel-Papst von Hamburg 
Vielleicht war es die Übermüdung oder einfach nur das ätzende und oft sinnfreie Gequassel verschiedener Geschäftsreisender über und mit Handy & Laptop - keine Ahnung - aber die Reisenden hatten grosse Mühe, den dementor auf der Rückreise im ICE davon abzuhalten, den Reisenden, die sich ach so gerne Nichtraucherplätze buchen, um dann alle 10 Minuten die Luft im Raucherabteil zusätzlich zu belasten - drücken wir es vorsichtig aus - mal sehr konkret die Meinung zu sagen. Seis drum - mit 15 Minuten Verspätung, dem verpassten Anschlusszug nach Monstropolis, einem kurzen Checkup durch den BGS schafften sie immerhin den nächsten Anschlusszug …
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Tags: Bahn, Bloglayout, citizen.x, Dienstreise, Hamburg, ICE, Kietz
zuletzt: 05.12.2008 - 11:36







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