Voice of the Night
monster.senf abgeben 15.09.07 - 21:00 von yana
Wenn so eine lange Woche endlich vorbei ist, dann macht man sich manchmal Gedanken. Darüber, was passiert ist oder nicht passiert ist, darüber, was man gesagt und getan hat, bewertet sich und seine Handlungen und Gedanken und die anderer. Man sieht, was man eigentlich tun wollte und nicht getan hat, was man vielleicht gesagt oder getan hat, das man besser hätte lassen sollen. Nimmt sich vor, das eine oder andere zu ändern und weiß genau, man fällt wahrscheinlich sowieso wieder in den alten Trott zurück. Der Neujahrseffekt quasi;-)
Normalerweise ist das auch nicht weiter schlimm, man meint immer, noch ganz viel Zeit zu haben. Das Leben scheint ewig zu währen, vor allem, wenn man jung ist. Doch manchmal, da bleibt dann auf einmal keine Zeit mehr. Haben wir etwas versäumt, das wir nie werden zurückholen können.
Warum leben wir oft so sehr bequem im “morgen”? Sollten wir nicht lieber versuchen, mehr im “heute” zu leben, bevor es zu spät ist?
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