Nichtrauchertagebuch – Die Geschichte einer Läuterung (2)

12.01.08 - 00:13 von K.

Die soeben getroffene Differenzierung zwischen dem kalendarischen und dem biologisch-gefühlten Tagesanfang wurde als das erkannt, was sie ist: Ein erster Versuch der Sucht, sich gegen ihre Niederlage zu wehren. “Und bewahre uns vor dem Feuer der Hölle” heißt es im Rosenkranz. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Die letzte Zigarette wollte ich mit dem letzten Glockenschlag von St. Peter zu Mitternacht ausmachen. Leider läuteten die Glocken nicht und es wurde 00:02:56 Uhr. Aber immerhin. Immerhin Herr K. Wir gratulieren Ihnen: Sie sind frisch geborener Nichtraucher. Nein. Ich bleibe Raucher, rauche aber nicht mehr. Gut so. Jetzt zum Hörspiel “Atlantis”, das ich heute Abend bei Bayern 2 aufgenommen habe. Ohne Rauchpause. Es wird ein Genuss.

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zuletzt: 16.10.2008 - 04:56

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  • 1. bored  |  12.01.2008 um 02.04

    na dann wünsch ich dir mal viel erfolg .
    ich werde das gänzlich nicht-rauchen auch anstreben
    immerhin rauch ich ja schon mal gar nicht auf arbeit
    und danach auch erst wieder nach 1.5 stunden heimfahrt
    - dann aber wieder zuviel des guten.

    wozu
    weshalb

    keine ahnung
    ich bin nicht nikotinsüchtig
    es fehlt mir nicht
    auf arbeit nicht die bohne
    macht mich weder nervös noch sonstwas
    ganz im gegenteil

    vielleicht füllt rauch die leere
    die lunge muss dafür herhalten seele zu spielen

    da ergäbe der spruch
    das weisse mädchen mit der schwarzen seele
    doch eine recht pitoreske bedeutung

    was ein scheiss im grunde
    der einzige grund der bei mir zieht es bleiben zu lassen
    ist noch vor der tatsache dass mir die lungen weh tun bisweilen
    und meine beinvenen nicht mehr das wahre sind
    die tatsache ,dass nitoktin eine fahle gesichtshaut hervorruft
    und augenringe betont
    dass ein raucher nach 20 jahren 10 jahre älter aussieht
    als er/sie es tätsächlich ist
    und immer irgendwie krank wirkt

    nur dass krank-wirken schnell in krank-sein umschlagen kann

    und dann:
    es stinkt
    wie die pest
    kalter rauch is sowas von ekelhaft
    die vorhänge stinken
    die wohnung stinkt
    frisch gewaschene duftende wäsche
    stinkt auch einer stunde

    man selbst stinkt wie ein aschenbecher aus dem mund
    die klamotten stinken

    die haare

    das teure und angewandte parfüm - stinkt mehr als es duftet
    nach den ersten 5 kippen

    und wozu das ganze ?!

    eben.

    blödsinn
    im grunde

    ich drück dir die daumen
    mir selbst wäre eine derart intensive auseinandersetzung zu mühsig
    ich lass es oder eben nicht

    ps:

    das verlinkte hörspiel klingt hoch intressant
    leider konnte ich es nicht hören
    gibts das irgendwo vielleicht im netz verlinkt ?

  • 2. Crossgolf Blog  |  12.01.2008 um 02.12

    Seit ich nicht mehr rauch verstehe ich auch das Steinalte Poster: “Wer küsst schon gerne einen Aschenbercher”

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