Nichtrauchertagebuch – Die Geschichte einer Läuterung (3)
12.01.08 - 13:37 von K.
Das rauchfreie Leben sollte heute mit dem Aufstehen beginnen. Ich habe mich erst lange Zeit nicht aus dem Bett getraut, und nachdem das endlich geschafft war, fiel mir ein, dass im Rucksack doch noch ein paar Kippen sein müssten. Nunja. Der Beginn des rauchfreien Lebens wurde daraufhin verschoben auf 12 Uhr mittags. Dabei bleibts nun. Ist zwar weder der kalendarische noch der biologisch-gefühlte Tagesbeginn, aber dafür für mich die optimale Zeit, um aufzuhören…
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Tags: Chronik, k., Läuterung, Nichtrauchertagebuch, Nikotin, Raucher, Raucher-Entwöhnung
zuletzt: 23.11.2008 - 01:17







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1. lord.daywalker | 12.01.2008 um 14.02
Da bekommt der Ausdruck ‘High Noon’ eine ganz neue Bedeutung
2. bored | 12.01.2008 um 15.26
na so wird das nix.
aufschieben.wieder aufschieben.und jedesmal ne andern gewichtigen grund dafür finden warum man es verschiebt oder verschoben hat.
das geht endlos so weiter.
grad bei kreativen und phantasievollen menschen eine krux
weil die ideen was die gründe betrifft nie ausgehen
kenn ich alles von mir selbst
obs das rauchen is
das abspecken
oder sonstiges
alles morgen
und morgen ist dann irgendwann heute
und heut grad so gar nicht gut dafür
deswegen wieder morgen
man tröstet sich mit dem gedanken
immerhin das ziel dabei ja nicht aus dem auge verloren zu haben.
und besser das
als das ganze gleich ganz übern haufen zu schmeissen.
alles schwäche und vertane und verlorene zeit
seit neujahr is schon über ne woche vergangen
in der woche hätte ich schion was abspecken können
HÄTTE
immerhin hab ich konsequent nicht auf arbeit geraucht
egal was ich da für stress hab
und dann auch erst wieder daheim
nicht gleich beim verlassen der einrichtung wieder
hätte ich seit neujahr das rauchen ganz bleiben lassen
hätte ich bis heute 48 euro gespart
HÄTTE
hab ich aber nicht
und so sag ich mir was solls
dieses freie wochenende gönn ich mir noch genussvolle schwäche
montag muss ich wieder arbeiten und es ist der beginn einer neuen woche
ein schöner termin das fressen bleiben zu lassen und das rauchen gänzlich einzustellen
aber vielleicht kackt mich auf arbeit dann schon wieder irgendwas dermassen an
dass ichs hm…. ja !
vielleicht doch besser auf meinen nächsten urlaub verschiebe !
*gg*
is ja ende des monats
und das dauert ja eh nimmer so lang
usw
usw
usw
und nein das ziel und das vorhaben hab ich auch nicht aus den augen verloren
aber wer weiss
vielleicht halte ich diesmal doch an den montag
wie gesagt
48 euro bis jetzt
und ein unschönes spieglbild
und nur eine weitere woche
um 28 euro sparen zu können
bis ende des monats wären das 72 euro
könnt ich mir statt dessen wandfarbe kaufen
nochmal den nikotingeruch übermalern
die vorhänge waschen
und alles was stinkt
und bis ende des monats
wäre auch ein blick in den spiegel schon erfreulicher
alles erfolgserlebnisse
die mich bei dem ärger auf arbeit stärken könnten wiederum
langer text - kurzer sinn :
liste dir selbst mal auf
was alles “wäre wenn” sein könnte
im positiven sinne
dies als positive motivation
eine zielsetzung die dem übergeordneten ziel rauchfrei zu sein
unterstützend wirkt.
mit solidarischem gruss
b. aka k.
aka
3. bellthrop | 13.01.2008 um 21.49
das war es wohl, Herr K.
aus der Versuchs Reihe: Leben ohne Rauch.
Erst wie Bored richtig bemerkt, der Wunsch es verschieben zu wollen und der Bericht für “Tag 4″ ist wohl auch hinfällig…
Aber wer weiss, vielleicht steckt Mr K. in einem vollkommen neuen rauchfreien Leben!
4. K. | 13.01.2008 um 22.13
@bored: Danke für die Tipps. Positive Motivation habe ich eigentlich reichlich. Aber auch eine Schwäche - ich bin ein Weichei, oder höflich formuliert: Meine Frustrationstoleranz geht gegen Null. Zum Ausgleich dafür bin ich ein Maniac und stehe so schnell auf, wie ich hinfalle.
@ bellthrop: Ne, der Bericht über Tag 4 ist nicht hinfällig, sondern schon online und kann als abschreckendes Beispiel dienen. Never give up.
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