Rauchverbote aufgeweicht
28.03.08 - 07:18 von lord.daywalker
Die Landesverfassungsgerichte von Sachen und dem Saarland haben erstmals Entscheidungen getroffen, die das Rauchverbot in Teilen bis zur höchsrichterlichen Entscheidung zunächst aufheben. Während im Saarland in Wasserpfeifen-Cafés wieder geraucht werden darf - hier ist es die Existenzgrundlage - darf in Sachsen der Wirt einer kleinen Kneipe - Fachausdruck: inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätte - künftig selbst entscheiden, ob bei ihm geraucht werden darf. Ihm würde, so das Landesverfassungsgericht vernünftigerweise, durch das Rauchverbot schwere, nicht wieder gut zu machende Nachteile entstehen könnten. Bereits der Ausfall eines Teils der Stammgäste könne zu einer existenzgefährdenden Situation führen. (Artikel)
Anmerkung
Vernünftige Entscheidungen, die ich auch für andere anhängige Verfahren erwarte. Allerdings zweifel ich daran, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in dieser Frage ebenso vernünftig ausfallen wird.
Was denkt Ihr?
Der Beitrag ist klasse & Dein Geld sitzt locker? Schenke uns was ...
Beitrag einsortiert unter: Links, mMix
Tags: Café, Ein-Raum-Gaststätte, Existenzgefährdung, Existenzgrundlage, Landesverfassungsgericht, Nichtraucherschutz, Rauchverbot, Saarland, Sachsen, Shisha, Umfrage
zuletzt: 22.11.2008 - 17:42







17 monster.senf monster.senf hinzufügen
1. Martin Weidemann | 28.03.2008 um 08.31
Ich wae Samstag in einer Brasserie zum Brunchen. Obwohl dort gefrühstückt wurde und kleine Kinder anwesend waren, habe die Raucher keine Rücksicht genommen. Ich habe selbst lange Zeit geraucht und weiß, dass der Raucher nicht anders kann. Es geht also nur mit klaen Regeln. Mit Rücksichtnahme braucht man Rauchern nicht zu kommen. Am Ende siegt immer die Sucht.
2. Hideki | 28.03.2008 um 13.11
#1: stimme zu!
trotzdem ist es eine vernünftige entscheidung, ausnahmen zu machen. wenn die kneipe gekennzeichnet wird, kann ich als nichtraucher immer noch entscheiden, ob ich rein gehe oder nicht. find das generelle rauchverbot gut, aber es ist stellenweise zu strikt. wieder so eine brachial-lösung, wie wir es gewohnt sind (siehe pisa)
3. Drakonischer | 28.03.2008 um 13.51
2Rauchen in Sachsen

Na da is ja der Zeitpunkt ( siehe demnächst folgender Beitrag )
genau richtig…
4. lord.daywalker | 28.03.2008 um 15.50
@Martin
Völlig korrekt - allerdings gehe ich, wenn ich denn Wert darauf lege - resp. mir überhaupt bewusst bin, mit kleinen Kindern ein solches Risiko einfach nicht ein.
@hideki
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es rechtens sein kann, den Wirt an der Ecke um seine Existenz zu bringen. Richtig bemerkt - wenn etwas so oder so ausgewiesen ist, habe ich draussen vor der Tür die freie Wahl und muss mich dann hinterher nicht aufregen
@Drako
An Dich dachte ich, als ich von Sachsen heute morgen beim typischen Raucher-Frühstück (Kippe & Café) im Radio die Meldung hörte
5. pixelpiet | 30.03.2008 um 11.38
>ein solches Risiko einfach nicht ein.
Also Du meinst am besten zuhause bleiben und die Kinder im Wandschrank verstecken, sie könnten ja mit der Realität konfrontiert werden und rücksichtslosen Rauchern begegnen? Seit wann muß man jetzt im Vorfeld wegen Rauchern eine “Riskoanalyse” in Auftrag geben, blos weil man mit der Familie gemütlich brunchen gehen möchte?
Ich glaube hier muß ich doch nochmal ganz deutlich mitteilen, daß ich das Problem ausschließlich auf Seiten des Rauchers sehe. Es ist seine Nikotinsucht, die er nicht auch mal für ein paar Minuten unter Kontrolle bringt, es ist seine Empfindung nicht auch mal eine längere rauchfreie Zeit genießen zu können (zu wollen), es ist seine beschissene Unverfroren- und Rücksichtslosigkeit, andere, ihm auch noch fremde Menschen mit seiner Raucherei zu belästigen und ja auch zu schädigen. Das man bei manchem Raucher auch mit dem Risiko rechnen muß eins auf Maul zu bekommen (und leider auch noch viel schlimmer), macht man ihn freundlich darauf aufmerksam bitte seine Zigarette aus zu machen, hat dann ja mit Toleranz auch nur noch sehr wenig zutun …
Dir, als nicht nur speziell Daywalker
ist das zu krass? Ja, ich finde das auch sehr krass, deshalb habe ich es auch geschrieben 
6. bored | 31.03.2008 um 01.38
ich finde es an sich schwach und lächerlich
ein an sich gutes gesetzt das mit viel tam tam endlich durchkam
wieder einzuknicken
das zuerst
ich hab aber ein einsehen was die problematik betrifft
dass viele kneipen dadurch vorm dem existenz-aus stehn würden
und das will ja keiner
ich meine trotzdem
jedem tierchen sein pläsierchen
eigenverantwortlich
wenn kneipen mit dem raucherzeichen versehen sind
kann jeder frei entscheiden
ob er da rein will
oder ob er lieber zu den nichtrauchern geht
ich meine von beidem klientel
gibt es genug
die ihres in reinform haben möchten
so dass weder der eine noch der andre kneipenwirt
um seine existenz bangen müsste
und jeder bekommt
wonach hm der sinn steht
zb auch beim oktoberfest:
2 zelte für raucher
und 1 oder 2 für die nicht raucher
7. lord.daywalker | 31.03.2008 um 07.33
@pixel.piet
Wenn ich als Familie mit Kindern - und das ist ja in soweit theoretisch als dass hier in B-W das absolute Rauchverbot ja noch gilt - einen Laden wie das Lindbergh in Mannheim betrete, wo am Sonntag Morgen mehr als 100 Gäste in grossen Räumen brunchen, kann ich wohl nicht darauf bauen, dass alle der 100 Gäste - statistisch rauchen davon ungefähr die Hälfte - sich ihre Kippe verkneifen werden, weil da die Zwerge dabei sind. Und … die Meisten brunchen wohl länger als ein paar Minuten
Und genau aus diesem Grund wäre ich persönlich für Selbstbestimmung - denn einerseits kann es nicht sein, dass ich mir als Besitzer oder Pächter vorschreiben lassen muss, wie ich meine Laden führe und andererseits kann ich als Staat nicht einerseits eine legale Sucht erlauben, dafür eine Menge Steuern kassieren und auf der anderen Seite diese Legalität massiv einschränken.
Meine Mutter befindest sich nach einer TEP-OP derzeit in einer Rehaeinrichtung. Dort darf auf dem kompletten Klinikgelände nicht geraucht werden. Das klingt vernünftig - zunächst zumindest. Bei einer gegebenen Vollauslastung sind dort um 600 Patienten untergebracht - davon rauchen statistisch gesehen um 50%. Alle die dort untergebracht werden, haben vor kurzem künstliche Gelenke erhalten. Um zu rauchen, müssen sie das Klinikgelände verlassen. Vor ihnen liegen dann viele Stufen oder eine lange Auffahrt. Am Ende des Klinikgeländes trifft man sich dann also und raucht sich dann erstmal einen Vorrat an. Da die Klinik weder eine Überdachung anbietet noch einen Aschenbecher, liegen in den Grünanlagen, auf dem Gehweg und im Abfluss Hunderte von Kippen. Das ist ignorant und sieht scheisse aus und … ich persönlich finde es menschenunwürdig …
8. pixelpiet | 31.03.2008 um 10.52
Also ich finde das Rauchverbot auf Klinikgeländen absolut wünschenswert. Wenn jetzt jemand als Patient wegen einer Kippe so durchknallt, daß er den mühsamen und gefährlichen Weg auf sich nimmt um seiner Sucht zu fröhnen, dem gehören die Kassenbeiträge aber wegen in Kauf genommener (zweifacher!) Eigengefährdung drastisch erhöht. Ich wäre dafür ein Rauchverbot direkt mit der Patientenerklärung unterschreiben zu lassen und drastische Sanktionen anzudrohen.
Jeder weiß, daß der Organismus schon alleine durchs Rauchen geschwächt oder geschädigt wird, hat man nun also eine schwere Operation hinter sich, dann wird der Heilungsprozess durch Rauchen sicher nicht gefördert. Und warum eine Reha nicht gerade dazu nutzen die Kotzbalken endlich mal zu entsorgen? Warum also das Gut der Gesundheit und der guten Heilung über der Sucht des Rauchers steht sollte rein aus der Vernunftsicht eigentlich unstrittig sein. Die Argumentation dahingehend kann ich also nicht ganz nachvollziehen lieber Daywalker
Wie übrigens solch eine “Raucherecke” vor einem Krankenhaus aussieht, hatte ich schon in diesem unappetitlichen Bild festgehalten
http://www.fotocommunity.de/pc.....ay/8231514
9. pixelpiet | 31.03.2008 um 11.03
Die Klagelieder der Raucher und auch noch in die Richtung “menschenunwürdig” lösen bei mir irgendwie nur Heiterkeit aus. Wenn man sich selbst gegenüber schon so “menschenunwürdig” verhält, wie kommt man dann noch auf die Idee etwas, zu dem man ja noch nicht einmal gezwungen wird als menschenunwürdig zu bezeichnen. Ich fühle mich jedenfalls durch das Rauchverbot nicht in meiner Menschenwürde auch nur annähernd tangiert
Anstatt also über das unmenschliche Rauchverbot zu klagen, sollte man doch erstmal das grundlegende Übel hinterfragen. Mir jedenfalls will nicht einlechten, welchen nterschied eine kneipe gegenüber früher macht, in der heute nur ncht mehr geraucht wird. Was hatte denn dann vorher den unterschied gemacht? Wollte man ncht einfach gemütlich ein Bier trinken gehen und mit Feunden und Bekannten quatschen? Was ist das nur für ein Verständnis, wenn man sich da den Spaß nur durch so einen miesen Lungentorpedo ermiesen lässt?
10. lord.daywalker | 31.03.2008 um 11.12
Dass Du das als Nichtraucher nicht nachvollziehen kannst ist mir durchaus klar - zumal da auch die Perspektive auf die Sucht und deren Auswirkung fehlt. Du wärst sicher überrascht, wieviele durchgeknallte Patienten es in einer solchen Einrichtung gibt
Gut - erhöhen wir also dir Krankenkassenbeiträge für Raucher, für Essgestörte, für Profisportler und solche die es nie werden weil sie sich zu früh die Knochen brechen beim Sport, für Menschen die sich wider besseres Wissen zuwenig bewegen, für McDonalds Fans, für Menschen die mit dem Auto lieber fahren als mit den Fahrrad, für Menschen, die Alkohol trinken, die Kondome ablehnen, etc. pp. Gute Idee und löst die Problematik ja auch vollständig
11. lord.daywalker | 31.03.2008 um 11.19
Soviel zum Thema Rechtschreibung
Nun ja - sind Raucher also keine Menschen nur weil sie eines Tages beschlossen haben, das legale Suchtgift Nikotin zu sich zu nehmen und heute entweder damit leben und/oder einfach ‘Ja’ dazu sagen? Müssen die sich dann automatisch den Vorwurf gefallen lassen, menschenunwürdig zu handeln obwohl sie Steuern zahlen und höchstwahrscheinlich die Rentenkassen entlasten, weil sie früher ins Gras beissen als andere? Dass Du als Nichtraucher kein Verständnis für den Zusammenhang Cafe´, Bierchen, Gemütlichkeit, Genuss und Kneipe nicht kennst, kann ich zwar nachvollziehen, nur existiert er nun mal trotzdem. Und eine bewiesene Tatsache ist wohl auch, dass die Eckkneipe sich auf solche Menschen einstellt. In unserem Lieblingsrestaurant beispielsweise gibt es einen Raucher- und einen Ncihtraucherraum. Für den Raucherraum braucht es, bei gleicher Grösse, eine Tischreservierung - im Nichtraucherraum hingegen nicht. Und der Wirt wäre froh, wenn er ein grösseres Kontingent Rauchertische anbieten könnte, weil dann der Umsatz höher wäre. Ob ihn da die Menschlichkeit wohl tröstet?
12. pixelpiet | 31.03.2008 um 12.10
>Gute Idee und löst die Problematik ja auch vollständig
Ich hatte zumindest nicht solche Forderungen aufgestellt, wie Du sie nun imlizierst. Mir ging es um den Krankenhausbereich. Oder hieltest Du es beispielsweise besonders gesundjheitsfördernd, wenn der Arzt “menschlich” mit einer Kippe im Mund Dein Hüftgelenk austauscht?
Es ist ja so unmenschlich im OP nicht rauchen zu dürfen
Es gibt sehr gute Gründe im krankenhausbereich ein striktes Rauchverbot einzuführen. Wer dagegen, vor allem als Patient dagegen verstösst und somit seine heilungschancen verschlechtert bzw. verzögert, seine gesundheitlichen Probleme vergrößert, der sollte zur Kasse bei der Krankenkasse gebeten werden.
>Dass Du als Nichtraucher kein Verständnis für den Zusammenhang Cafe´, Bierchen, Gemütlichkeit, Genuss und Kneipe nicht kennst, kann ich zwar nachvollziehen, nur existiert er nun mal trotzdem.
Was erzählst da für einen Quatsch
Für mich ist ein Kneipenbesuch, bei dem ich Leute treffen kann, etwas nebenbei trinken oder essen kann, in gemütlicher Atmosphäre mit Freunden und Bekannten plaudern kann der Genuss. Ich mache weder das noch mich von einem Glimmmstengel oder Alkohol abhängig. Oder wie war das mit der Selbstbestimmung?
Zur “Eckkneipe” hatte ich keinerlei Stellung bezogen. Das es für einen Betreiber zur Zeit nicht leicht ist bleibt unbestritten. Aber wenn die Gemütlichkeit und der Genuss in solch einer Kneipe nur von einer Kippe abhängig ist oder man sich das eh nur schön saufen kann, dann würde ich mich mal in dem Etablissement genauer umschauen und vielleicht mal eine andere Kneipe suchen.
Es gibt nähmlich durchaus Beispiele dafür, daß das Nichtrauchen auch einen äusserst attraktiven Vorteil bietet und man durch echte Gemütlichkeit und gutem Angebot (vielleicht auch zu günstigen Preisen) einen deutlichen Wettberwerbsvorteil erzielen kann. Ich war vor kurzem mit Bekannten und Verwandten in einem Gasthaus, welches a) sehr gemütlich und behaglich eingerichtet war, b) wirklich ausserordentlich gutes Essen zu angenehmem Preis anbot, c) freundliches Personal vorhanden und auch auch rauchfrei proppenvoll war. Ich hatte dort nicht wirklich etwas vermisst was mir zu einem Genuss gefehlt hätte.
Nochmal, was hat das mit der immer wieder erwähnten Selbstbestimmung zu tun, wenn man Gemütlichkeit und Genuss nur von gerauchten Kippen abhängig macht. Ganz ehrlich, das erschließt sich mir tatsächlich in keinster Weise.
13. lord.daywalker | 31.03.2008 um 12.48
Der Arzt wird wohl nach seiner OP die eine oder andere Zigarette rauchen - aber unterhielten wir uns jetzt über das rauchen am Arbeitsplatz? Ich denke nicht … Und erzähl mir jetzt ja nicht, dass ein Arzt aus Gesundheitsbewusstsein heraus nicht raucht
Wenn Du nun weiter schreibst, dass der rauchende Patient zur Kasse gebeten werden sollte, verstehe ich nicht recht, warum Du meine anderen Vorschläge gleich in Abrede stellst. raucher sind wohl kaum die Einzigen, die sich vorsätzlich in Gefahr begeben und/oder ihr Krankheitsrisiko steigern,
Nun und ich geh nicht in die Kneipe, wenn ich dort nicht rauchen kann - so sit das bei mir mit der Selbstbestimmung
Gut - zur Eckneipe hattest Du keine Stellung bezogen - gehört vielleicht nicht Ganzheitlichkeit zum Problem
Andererseits ist es unbestritten, dass, würde man den Wirt entscheiden lassen, sich das problem wohl von alleine regeln würde. Es gäbe eine Aufteilung in Raucher & Nichtraucher und jeder könnte sich, ohne staatliches Reglement aussuchen, wo er seine Gemütlichkeit findet. Und hier sind wir eigentlich wieder beim Anfang meiner Äusserungen im ersten Kommentar angelangt. Da ändert es sich auch nicht, wenn Du nicht nachvollziehen kannst, dass ein Besuch im Café für einen Raucher nur dann attraktiv ist, wenn er zum Café auch seine Zigarette rauchen kann
14. pixelpiet | 31.03.2008 um 13.09
Das könnte jetzt wohl endlos so weiter gehen, ohne auch nur wirklich einen stichfesten Anhaltspunkt dafür zu erhalten, warum Rauchen zu einem Genuss notwendig erscheint
Fakt bleibt aber wohl: Das eigentliche und größte Problem haben wohl die raucher mit dem Rauchverbot. Und es ist und bleibt ganz alleine Ihres, as haben sie sich ganz selbsbestimmt so ausgesucht
15. lord.daywalker | 31.03.2008 um 13.19
Gut zusammengefasst - das kann man jetzt so stehen lassen
16. Drakonischer | 31.03.2008 um 15.55
Ich nehm mich mal raus aus der in C14 beschriebenen Problematik, für mich war, auch bezogen auf den Umzug das in Sachsen herrschende und in Thüringen noch nicht in Kraft gesetzte Rauchverbot kein Problem.

Natürlich freu ich mich über die “Aufweichung”.
Andererseits ist Rauchen nicht so wichtig, daß mich das Verbot irgendwie behelligt hätte.
Warum Pixel so drakonisch (situativ empfinde ich es sogar als einseitig) mit dem Rauchen umgeht, ist mir noch nicht klar.
Denn - 1. - ist es noch nicht erwiesen, daß zB Lungenkrebs primär durch Rauchen ausgelöst ( dementsprechend in gewissem Maße forciert ) wird - und
- 2. - es sehr viele “Sünden” gibt, die in Hinblick auf Ungesundheit genau den gleichen Stellenwert haben.
17. pixelpiet | 31.03.2008 um 18.13
@drako
>Andererseits ist Rauchen nicht so wichtig,
Eben, genau darauf wollte eiegentlich hinaus
Wer von “Selbstbestimmung” spricht, sich aber im gleichen Lungenzug diese Selbsbestimmung von einer Kippe wieder nehmen lässt, weil er annimmt Genuss ging nicht ohne, der muß mit meinem Widerspruch rechnen
>Warum Pixel so drakonisch (situativ empfinde ich es sogar als einseitig) mit dem Rauchen umgeht, ist mir noch nicht klar.
Mir auch nicht

Aber ich fühle mich durch Rauchen anderer tatsächlich auch in bestimmten Situationen durchaus belästigt, um auch mal wieder zu Martins Urkommentar zurückzukehren. Und da wo ein Raucher bewusst seine Selbsbestimmung in die Hand und in den Mund nimmt, schränkt er sie auf der anderen Seite einem Nichtraucher ein. Eben häufig gesehen auch ohne irgendwelche weiteren Gedanken, und sei es nur an Rückschtnahme zu verschwenden. Auch das klingt natürlich wieder ehet pauschal und einseitig, ist aber leider ein Teil der (auch selbst erlebten) Realität.
>ist es noch nicht erwiesen…
Jaja natürlich …Verscheißern können sich Raucher auch alleine
Es ist aber hinreichend bewiesen und erforscht, daß Zigaretten abertausende extreme Gift- und sonstige Stoffe enthalten und sogar kombinieren, es ist also ziemlich genau erwiesen, daß das garantiert nicht gesund sein kann. Welche Krankheiten ein solcher Giftcocktail letztendlich auslöst oder auch nur deren Entstehungen stark begünstigt ist doch wirklich rein diskssionstechnisch unter diesem Aspekt dann nur noch Pillepalle
>es sehr viele “Sünden” gibt, die in Hinblick auf Ungesundheit genau den gleichen Stellenwert haben.
Damit hast Du sicher Recht. Ein erheblicher Unterschied aber ist, geht man mal von den “persönlichen” Sünden aus, daß man mit Rauchen auch andere in seiner nähreren Umgebung erheblich schädigt. Und jetzt komme mir aber niemand mit irgendwelchen sonstigen Sünden von globalerem Ausmaße, das ist hier ncht das Thema
hinterlasse der Nachwelt deinen monster.senf
Mit Absenden des Kommentars erkläre ich gemäß Datenschutzerklärung meine Einwilligung zur Verarbeitung der eingegebenen Daten, die jederzeit widerrufen werden kann.Trackback zu diesem Beitrag | monster.senf RSS Feed