Tagestext 04.05.2008

04.05.08 - 16:28 von K.

Wie ein Sonnenstrahl mitunter plötzlich und unerwartet die Wolkendecke durchsticht, so brach durch K plötzlich und unerwartet eine glasklare Erkenntnis durch, die sich in folgenden, auf einen Anrufbeantworter gesprochenen Worten niederschlug: „Nimm deine XXX (zensiert), dein XXX und steck es dir zusammen mit dem Rest deiner XXX (zensiert) in den XXX (zensiert). Und XXX (zensiert)! Ich habe nämlich XXX (zensiert).“ Sensible Leser werden zu Recht schlussfolgern, dass diese Äußerung ein YYY (nachträglich geändert) widerspiegelt. Zur Erläuterung sei angemerkt, dass es sich bei XXX um XXX (zensiert) handelt und bei XXX um XXX (zensiert).

Der Beitrag ist klasse & Dein Geld sitzt locker? Schenke uns was ...
Beitrag einsortiert unter: mMix
Tags: , , ,
zuletzt: 22.11.2008 - 18:44

5 monster.senf monster.senf hinzufügen

  • 1. Drakonischer  |  05.05.2008 um 11.14

    Anrufbeantworter ??
    liegt in Bezug auf Mut zur Klärung knapp über SMS…
    :-(

  • 2. K.  |  05.05.2008 um 18.59

    Ohne gewisse Zusatzinformationen klingt das zugegebenermaßen übel. Aber es ist so:

    Da die Gute die Angewohnheit hatte, sehr schnell den Hörer aufzulegen, sobald ich ihr etwas sagen wollte, was ihr nicht in den Kram passte, habe ich mich vertauensvoll an die T-Net-Box gewandt, nachdem ich wieder mitten im Satz vom Besetztzeichen unterbrochen wurde.

    Zudem hat das Telefon auch sonst den überwiegenden Teil der Kommunikation ausgemacht, abgesehen von ein paar Stunden persönlichem Kontakt einmal pro Woche oder alle zwei Wochen. Insofern passt das Medium als solches schon, zumal ich nicht in der Stimmung war, noch ein oder zwei Wochen zu warten , bis ich sie das nächste Mal gesehen hätte.

  • 3. Drakonischer  |  06.05.2008 um 00.14

    Nun, dann ist es halt ne drakonische Lösung.
    Lieber ein Ende mit Schrecken…
    Ich hab mal 2 Jahre gebraucht, um so ne Dauer - Telefon - Beziehung zu cutten.
    Nicht gerade ein Zeugnis für Beziehungs - Kompetenz…
    :-?

  • 4. K.  |  06.05.2008 um 09.23

    Ach Drako, es ist doch eher eine positive Eigenschaft, wenn man nicht gleich bei auftretenden Schwierigkeiten die Flinte ins Korn schmeißt.

    Für jemanden mit einer Verlassenheitsphobie (wie mich) besteht aber immer die Gefahr, dass ich Illusionen mit Hoffnungen verwechsle. Vor lauter Angst vor dem Alleinsein nehme ich dann Zustände und Verhaltensweisen hin, die Gift für mich sind.

    Mir muss es wirklich erst lange Zeit sehr, sehr dreckig gehen, bis die Situation schlagartig umkippt und mich der reine Selbsterhaltungstrieb bis Oberkante Unterkiefer mit Hass füllt, der mir dann hilft, mich aus der Falle zu befreien und wieder Luft zu kriegen.

    Das ist der Moment, wo aus dem gesprächsbereiten und kompromissfähigen Dr. Jekyll der Mister Hide wird, der im Blutrausch alles nieder macht, was mit dieser Liebe zu tun hat. Es ist keine andere Person, sondern nur die andere Seite derselben Medaille.

  • 5. Drakonischer  |  06.05.2008 um 10.04

    Da haben wir ja einiges gemeinsam, allerdings hab ich diese Illusionen dann als dermaßen störend wahrgenommen, daß ich in Therapie ging.
    Und sich jetzt der Zeit- und Energierahmen fürs ” Wie lange will ichs aus - halten ”
    positiv reguliert hat.
    Da bin ich zu alt für Spielchen.
    Den Dr. Hide kenn ich und du hast auch meine volle Zustimmung in punkto Medaille, - es ist sehr erholsam für uns, nicht nur die “soziale” sondern die ( nicht umsonst KEHR - ) Seite zu präsentieren…
    Wichtig nur, daß MANN sich nicht auch noch dafür schämt.
    Wenns was bringt -
    Meinen Segen hast du
    ;-)

hinterlasse der Nachwelt deinen monster.senf

Mit Absenden des Kommentars erkläre ich gemäß Datenschutzerklärung meine Einwilligung zur Verarbeitung der eingegebenen Daten, die jederzeit widerrufen werden kann.

Erforderlich

Erforderlich / bleibt verborgen



Trackback zu diesem Beitrag  |  monster.senf RSS Feed