Die Top 3 der Ignoranz ~ Nachtrag
26.07.08 - 12:25 von lord.daywalker
So als wollte sich die Deutsche Telekom für Ihren ersten Platz in der Top 3 der Ignoranz artig bedanken, erhalte ich heute eine Mahnung für die, seitens der Deutschen TeleKom, zu Unrecht gestellte Rechnung über die Flatrate Juli 2008 meiner, im Mai verstorbenen Mutter. Ich rufe als bei der konstenlosen Hotline der Deutschen Telekom an und nach einigen Minuten habe ich Frau P. in der Leitung. Ich erkläre in ruhigen sachlichen Ton die Lage und stelle dann die entscheidende Frage: “Ist Ihr Unternehmen von allen guten Geistern verlassen?”
Frau P. fährt unbeirrt fort und erklärt, dass ich die Juli-Rechnung zu bezahlen hätte und die Deutsche Telekom den Betrag mit der Abschlussrechnung ja auch wieder erstatten wird. Als ich ihr erkläre, dass ich das mitnichten tun werde, drückt sie mich aus der Leitung.
Die Hotline ist ja kostenlos und ich habe viel Zeit - also rufe ich erneut dort an. Diesmal habe ich Herrn M. am Telefon, der sich meinem Anliegen annimmt und meinen Hinweis darauf, dass man unbequeme Sachverhalte/Kunden nicht einfach aus der Leitung drückt, gerne entgegen. Seine Einschätzung des Sachverhaltet lautet: ‘pietätlos’ und da kann ich ihm nur beipflichten. Lange Rede kurzer Sinn - er sagt zu, die Rechnung aus dem Mahnverfahren rauszunehmen und mit ‘hoher Priorität’ für den Abschluss und die Erstattung zu sorgen.
Harren wir also der Dinge, die da kommen - die erste von der Deutschen Telekom angekündigte Massnahme bei Nichtzahlung ist eh, den Anschluss zu sperren - das wäre ja in meinem Sinne 
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Tags: Abwicklung, Beschwerde, Call-Center, Deutsche Telekom AG, Kündigung, Mahnung, Management, pietätlos, Sterbefall, T-Com, unverschämt, zu unrecht
zuletzt: 03.12.2008 - 03:06







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1. lord.daywalker | 26.07.2008 um 15.27
Deutsche Telekom AG
Vorstand
René Obermann
Kündigung des Telefonanschluss xxxxx
Sehr geehrter Herr Obermann,
mit Einschreiben/Rückschein vom 28.05.08 hatte ich den Vertrag meiner Mutter mit Ihrem Unternehmen unter Vorlage der Sterbeurkunde gekündigt. Es brauchte insgesamt 3 Anrufe und ein weiteres Schreiben am 11.07.08 an das Beschwerdemanagement um eine Bestätigung der Kündigung zu erhalten. Zuvor sagte man mir beispielsweise, dass die Kündigung nicht vorliegen würde, obwohl man mir mit dem Vermerk: „Nachlass xxxxx“ bereits die Rechnung für Mai 2008 zugeschickt hatte. Interessant auch, dass ich eine Juni-Rechnung nicht, sehr wohl aber eine Juli-Rechnung erhalten habe. Wahr offenbar auch die Behauptung eines Call-Center-Mitarbeiters, dass das nun mal bei der Deutschen Telekom solange dauert. Etc. pp.
Die Kündigungs-Bestätigung wurde an die Adresse meiner Mutter und nicht, wie gewünscht, an mich versandt. Damit erhielt diese Bestätigung mein Bruder, an dessen Adresse per Nachsendeauftrag die Post meiner Mutter weitergeleitet wird. Dass mein Bruder deutlich schlechter mit dem plötzlichen Tod unserer Mutter umgehen kann, können Sie zwar nicht wissen, aber es wird Ihnen ein kleines Stück des Ausmasses zeigen, den solch unkoordiniertes handeln auslösen kann. Darin wird mitgeteilt, dass der Anschluss ‘in den nächsten Tagen’ zum 02.06.08 abgeschaltet wird. Um so erstaunter war ich, als ich Anfang Juli erneut eine Rechnung von Ihrem Unternehmen erhielt. Diese Rechnung habe ich mit meinem Anschreiben vom 11.07. ebenfalls per Einschreiben und unter Fristsetzung der Klärung bis zum 23.07.08 zurück-geschickt. Als die Kündigungsbestätigung dann am 23.07.08 endlich bei meinem Bruder eingetroffen ist, wähnte ich die Angelegenheit als abgeschlossen.
Dass dem offenbar nicht so ist, zeigt eine Mahnung der Juli-Rechnung die heute bei mir eingetroffen ist. Darauf hin habe ich mich erneut mit dem Call-Center in Verbindung gesetzt, wo ich auf eine Frau Pxxxxx traf, die darauf bestand, dass ich diee Rechnung zu bezahlen hätte, da sie ja mit der mehrmals angekündigten Endabrechnung Ihres Unternehmens wieder erstattet würde. Als ich ihr sagte, dass ich das mitnichten tun werde, da die Rechnung unrechtmässig ergangen ist, war ihr das Gespräch wohl ein wenig zu schwierig und sie hat mich aus der Leitung ‘gedrückt’. Das ist in meinen Augen ein nicht duldbares Verhalten.
Nachdem ich erneut im Call-Center angerufen habe, zeigte Herr Mxxxxx deutlich mehr Verständnis für die dargelegte Situation und versprach, wie einige andere Mitarbeiter Ihres Call-Centers ebenfalls, die Angelegenheit mit hoher Priorität zu erledigen.
Die Rechnung sollte also ‘herausgenommen’ werden – ebenso wie die Mahnung dafür und die Abschlussrechnung soll nun auch erstellt werden.
Ich wende mich an Sie direkt, um einmal zur Diskussion zu stellen, ob dieses Verhalten seitens Ihres Unternehmens als ‘normal’ zu bezeichnen ist, oder aber ob sich das Ganze nicht zu recht als pietätlos darstellt und in der Folge hier nicht Konsequenzen zum Wohle aller Beteiligten zu ziehen sind. Ich bin in jedem Fall fassungslos ob des Erlebten und überlege, ob ich als Konsequenz für mich nicht den Schluss ziehen muss, meine langjährigen Verträge im Bereich Festnetz und Handy zu kündigen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Gleichzeitig sind diese belegbaren Vorgänge sicher auch zur Publikation interessant. Einen Imageverlust stellen diese Vorgänge für unsere Familie und den Freundes- und Bekanntenkreis in jedem Fall dar. Zumal es bisher niemand für nötig befunden hat, auch nur ein Wort der ‘Entschuldigung’ o.ä. in der Sache zu verlieren. Und das erwarte ich zwingend.
Das Nachlasskonto meiner Mutter – alle anderen Formalitäten konnten schnell und ordnungs-gemäss abgewickelt werden – wird zum 31.07.08 geschlossen. Sollte Ihr Unternehmen also nicht in der Lage gewesen zu sein, die Erstattung bis zu diesem Zeitpunkt vorzunehmen, wollen Sie bitte fällige Erstattungsbeträge zeitnah direkt auf mein Konto erstatten:
xxxxxxx
Sollte ich weitere unrechtmässige Rechnungen, Mahnungen oder dergleichen erhalten und/oder die Angelegenheit nicht mit hoher Priorität abgeschlossen werden, sehe ich mich gezwungen rechtliche Schritte gegen dieses Verhalten einzuleiten.
Mit fassungslosem Gruß
xxxxxxxx
2. Dandu | 27.07.2008 um 00.23
Wirklich ein Saftladen.
3. lord.daywalker | 27.07.2008 um 08.41
Mir würden da noch ganz andere Attribute einfallen
4. lord.daywalker | 19.08.2008 um 16.15
Jo - mittlerweile ist der Sachstand wie folgt:
Nach 14 Tagen habe ich ein maschinelles Schreiben ohne Unterschrift vom ‘Support des Vorstands’ erhalten, in welchem mir mitgeteilt wird, dass Herr Obermann sich natürlich für den Vorgang entschuldigt. Man solle dem Support nun Gelegenheit geben, sich mit der Angelegenheit fachlich auseinander zu setzen umd man würde sich dann bei mir melden.
Eine Woche später erhilt ich dann eine Endabrechnung. Darin wird mir mitgeteilt, dass das Vertragskonto wegen ‘Umzugs’ aufgelöst wurde und dass das Guthaben von 78,xx Euro mit der nächsten Abrechnung verrechnet würde.
Na prima - erstens ist das Guthaben aus meiner Sicht deutlich zu hoch und zweitens wird es wohl im Sterbefall meiner Mutter keine nächste Rechnung geben - oder etwa doch
Also habe ich die Hotline angerufen. Ja - das mit dem Guthaben würde so nicht stimmen - schlliesslich hätte ich mich ja geweigert, den Juli zu bezahlen und den Rest würde man dann wohl verrechnen. Verrechnen womit? Oh ja - stimmt - ihre Mutter ist ja tot. Gratulation zu dieser Erkenntnis! Dann schicken wir ihnen einen Verrechnugnsscheck - der trifft im Laufe der Woche ein.
Unnötig zu sagen, dass der Scheck bis heute nicht in meinem Postfach gelandet ist.
Schaun wir mal, was und vor allem wann es dem Support einfällt und welche speziell zugeschnittenen Formschreiben ich wohl noch erhalten werde.
Zwei Formschreiben meinerseits liegen bereits hier - die Kündigungen für meinen Telekom- und meinen D1-Anschluss
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