citizen.x ~ ich kanns echt nimmer sehen

19.08.08 - 01:17 von citizen.x


 
schlecht gelaunte menschen cholerische nachbarn kläffende hunde 3-wort mails rechthaberei offensichtliche lügen animatuere politiker kriegstreiber blogwarte übergewichtige in radler-hosen besserwisser verkäufer ohne jede ahnung sonntag-mittag spaziergänger jede woche ein dorf-sauf-fest abzocker a-klasse-fahrer lieschen müller hilflose ärzte ignorante nachbarn akurate vorgärten planschbecken in vorgärten leute die man immer mehr als einmal fragen muss mitleid-heuchlerei militante nichtraucher mitleid auf den gesichtern worthülsen statt unterhaltung wärmekissen schlechte ausreden fähnchen im wind sogenannte meinungsbilder unterschichten-tv abgewetzte ledercouchen ausschliesslich vorteilsbedachte ignoranz zeitungswerber schreiben der deutschen telekom blumen von markt die keine zwei tage halten die ohne ständige hilfe nix auf die reihe kriegen schmerzattacken
 
… die liste ist so endlos …

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zuletzt: 21.11.2008 - 11:43

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  • 1. blogZicke  |  18.08.2008 um 07.27

    hach ich kann es nicht mehr lesen :love:

  • 2. Meister.Night  |  18.08.2008 um 08.31

    Jawie…. kein “Picture by Night” ? Willst du mich um meine 15 Sekunden Ruhm bringen? :-/

  • 3. Drako  |  18.08.2008 um 08.33

    na, es wäre wohl ein gelungener Selbstbetrug, wenn ich auf manche der angeschriebenen Reiz - Themen mit ” sie konnen halt nich anders ” reagierte, und es damit unter den Teppich kehrte, daß es mich EIGENTLICH genauso ankotzt…
    Bei Lieschen Müller gelingt mir das andererseits ohne Betrug und bei den Schlechtgelaunten kann ich sogar situativ ohne Heuchelei mit - leiden.
    im Moment gibts wenig, was mir den Tag schönmacht, also muß ich wohl auf eigene optimistische Ressourcen zurückgreifen,- ich kann nur hoffen, daß die drako-spartanische Lebensweise effektiv ist.
    Da ich allerdings mit einer abgewetzten Ledercouch nur Gutes in Erinnerung bringe, ist dieser Gedanke eher hilfreich.
    ;-)

  • 4. yana  |  18.08.2008 um 09.41

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, jeder von uns könnte wohl aus dem Handgelenk noch etliche Punkte dazuschütteln. Die Frage ist nur: was dagegen tun? Amoklaufen? Auswandern? Eremitendasein führen? Oder doch brav lächeln und alle und alles über sich ergehen lassen… :kotz:

  • 5. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 11.34

    @blogZicke
    Brille? Fielmann ;-d

    @night
    Blindfisch - wie wäre es mal mit einem mouse-over auf das Bild :-?

    @Drako
    Rein situativ zu betrachten - und jeder muss selbst einen Weg finden damit umzugehen resp. für sich feststellen, ob er das nun kann oder nicht …

    @yana
    Darauf wolllte ich hinaus - eine persönliche Liste hat jeder - heute Nacht hätte ich mich, siehe tag, für den baseballschläger entscheiden - momentan ist es so ruhig um mich & die Schmerzmittelwirkung stellt sich langsam ein, da sehe ich das ein wenig gelassener, was mir den Umgang damit ermöglicht - weitestgehend …

  • 6. bored72  |  18.08.2008 um 11.41

    ich bekenne mich zu “leuten die man immer zweimal fragen muss ”
    (auf den kalender bezogen ) was aber schusseligkeit und keinesfalls ignoranz ist .sorry . werd mich bessern :alien:

    ignoranz dagegen kotzt mich ebenfalls an.
    und ein paar dinge mehr
    deren ich müde und es leid bin
    immer wieder aufs tablett zu bringen
    weil sich manche dinge wohl nie ändern
    egal wie oft man in sie reininvestiert

    eine abgewetze ledercouch kann schön sein.

    akurate gärten auch.

    das ganze leben könnte schön sein
    wenn und falls und könnte und sollte und wäre

    die frage ist
    was hilft
    nach abzug aller gegebenen möglichkeiten
    wenn diese sich ebenfalls im sand verlaufen

  • 7. bored72  |  18.08.2008 um 11.41

    by the way :

    HEY NIGHT !
    KLASSE BILD !!

    :oops:

    ;-)

  • 8. monster.mauli  |  18.08.2008 um 12.08

    - ich kann’s nicht mehr hören - diese Pienzen von heut’.

    @bored: gut wiedergegeben

    @all: ich kann nicht viel tun, ich bin nur einer von vielen, oder wie sagte schon Einstein: Um ein Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man selbst erst eines werden.
    Das möchte ich nicht, und im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten nutze ich das bischen… angefangen zB mit meiner WebSite und dem enthaltenem Fluch über die heutige Gesellschaft oder aktuell, mit dem Bedürfniss meinem Sohn ein bischen Wichtiges was vermitteln zu können.

  • 9. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 12.22

    Das einfach so ‘piensen’ zu nennen ist harter Tobak finde ich …

  • 10. yana  |  18.08.2008 um 12.37

    Kann mir das jemand übersetzen?

  • 11. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 12.57

    Gerne doch ;-)
    piensen = fiepen, winseln, jammern, nöhlen, quengeln, nörgeln

  • 12. Drako  |  18.08.2008 um 14.35

    ok, dann also an dieser Stelle noch ein drakonisches Statement, ich selbst weiß, daß n Haufen Sachen mich eigentlich nur stören, weil ich im Laufe der Zeit einiges an Frust angesammelt hab.
    Und - ich benutze das jetzt absichtlich - diese Dinge zu meinem persönlichen ” Juden ” mache ( das kapiert jeder ) - ich mein, ich bin selber so verboten worden in meinen gesunden Reaktionen, daß ich in Situationen, die mich stören, aus Gewinnsucht oder Verlassensangst die Fresse halte, Zorn oder Wut in mich hineinfresse und dann nicht weiß, wohin damit.
    Da bietet sich, wenns genug ist jede Fliege als Projektionsobjekt an.
    Und es hilft mir einfach nur, in ein Kissen zu brüllen.
    oder zuviel Bier zu trinken.
    Oder, wenn die Zeit reif ist, mich mit paar Leuten zusammenzutun , denen es genauso geht.
    Denn all die armen Kerle / Menschen / Dinge sind wirklich nur Ersatz und Prügelknaben für meine Unfähigkeit, meine sogenannten negativen - in dieser bescheuerten Gesellschaft unerwünschten Befindlichkeiten sofort und gesund auszuleben.
    Ich wünschte, es wär anders, und ich kann diese Sauerei nicht ändern, kann nur lernen, ein Stückchen weiser damit umzugehen.
    Denn niemand und nichts, der nicht damit zu tun hat, hat es verdient, durch mein falsches Erleben und Verhalten verletzt zu werden.
    Und ich entschuldige meine Störung nicht.
    In meinen wirklich guten Momenten gibt es nur eins, was mich stört - Respektlosigkeit gegenüber der Tatsache, daß andere Menschen es vorziehen, ein anderes Leben zu leben, als ich es für richtig halte.
    :fritz:

  • 13. Meister.Night  |  18.08.2008 um 14.38

    @Bored, Danke für die Blumen
    @Day, Mouse.Over Events gehören verboten. Mach das mal vernünftig….

  • 14. yana  |  18.08.2008 um 15.13

    @Day: danke :-b
    @monster.mauli: haben wir nicht alle die Hoffnung, daß es unsere Kinder mal besser haben und machen?
    @drako: laß die Leute doch leben…wie dus für richtig erachtest, muß es ja auch nicht ultimativ richtig sein…

  • 15. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 15.36

    @night
    Ich mache das wie es mir beliebt :-8

    @Drako
    Ich einigen Betrachtungen stimme ich Dir zu - bei anderen eher nicht - denn - nicht jede(r) ist ‘nur’ Prügelknabe, sondern oft auch Verursacher - vor allem dann, wenn er nach aussen anderes spiegelt, als es innen empfunden und schlussendlich dann auch umgesetzt wird. Das ist nicht entschuldbar - auch nicht damit, dass jeder leben soll wie er mag - denn genügend Menschen leben eindeutig auf Kosten anderer …

  • 16. pixelpiet  |  18.08.2008 um 15.55

    @ daywalker

    >Blindfisch - wie wäre es mal mit einem mouse-over auf das Bild

    Hättest besser noch “ignorante Windoof-User” mit in dene Liste aufgnommen. :clown:

    Und nun eine Information an die entspannten Leser vor den Glotzophonen: Diese gebührenfreie Nachricht hatte mehr als drei Worte :clown:

  • 17. Meister.Night  |  18.08.2008 um 16.18

    Ich hätte es wissen müssen…kaum sagt man was, da kommt auch wieder die 10% Randgruppe um die Ecke und reist das Mundwerk auf und tut so als hätte sie was zu melden…. nene…

  • 18. pixelpiet  |  18.08.2008 um 16.34

    @ yana

    >haben wir nicht alle die Hoffnung, daß es unsere Kinder mal besser haben und machen?

    Ist Hoffnung alleine genug? Gerade gestern wieder in einer längeren Diskussion feststellen müßen, daß es meist alleinig bei Ausdruck einer solchen Hoffnung verbleibt. In Anbetracht der vielen Probleme, privat, gesellschaftlich, politisch etc. die sich einem oder auch der Familie stellen wird aber gerne darauf verzichtet vorzuleben, daß man sich damit auch kritisch auseindersetzt, bewusst bestimmte Konsequenzen zieht und entsprechend argumentativ begründet, das man sich seiner eigenen Mitverantwortung in einem großen Ganzen bewusst wird und man auch im kleinsten Rahmen etwas mitbeienflussen oder einbringen kann … Diese Liste wäre sicher auch unendlich ergänzbar.

    Um es nur kurz und stichwrtartig auf einen Punkt zu bringen. Ich stelle in meinem persönlichen Umfeld vermehrt fest: Resignation, Desinteresse, Lethargie, man lässt sich berieseln und konsumiert nur noch, man ist überwiegend damit beschäftigt den eigenen Vorteil zu bewahren und zeigt es mit unnötigen materiellen Dingen, nicht mehr bereit sich an anderen (Weiter)Entwicklungen oder grundlegenden Beeinflussungsmöglichkeiten, gesellschaftlich wie auch politisch, zu beteiligen …

    Wie bitte schön soll aus einer Hoffnung etwas werden, wenn sich Eltern von noch jungen Kindern hinstellen und ganz konkret äussern, daß sich ja jetzt eh nichts verändern ließe und man auf den “Großen Knall” wartete damit sich etwas neues entwickeln könnte.
    Was ist das denn für eine Einstellung? Hey, Du brauchst Dich in der Schule nicht anstrengen, du wirst eh arbeitslos… bringt eh nix, Dein 20. Lebensjahr wirst Du eh nicht erreichen, irgendeine Kugel oder Verkehrsunfall wird Dir eh einen Strich durch die Rechnung machen …

    Vielleicht ist das “Piensen” von Mauli auch in der Richtung gemeint, daß man sich mittlerweile viel zu sehr über unwichtiges Zeugs aufregt oder sich dafür engangiert, als mal diese Energie in die wirklich wichtigen und nachhaltig zu “flickenden” Probleme aufwendet. Klar, das bedeutet auch harte Arbeit. Aber ich denke sie ist zum einen notwendig und zum anderen sinnvoll geleistet, um tatsächlich einen Beitrag dazu zu leisten, daß wenigstens aus Teilen einer Hoffnung für unsere Kinder auch Wirklichkeit werden darf! Und sei es auch nur darin begründet mit der eigenen Einstellung ihnen die Hoffnung auf Ihre Zukunft nicht zu nehmen!

  • 19. pixelpiet  |  18.08.2008 um 16.44

    >da kommt auch wieder die 10% Randgruppe um die Ecke

    Daywalker, ich leihe mir mal Dein Lieblingswort aus: Hetzbacke :-)

  • 20. Drako  |  18.08.2008 um 16.56

    @yana
    wie soll ich das verstehen?
    lies dir mal meinen letzten Satz in c12 genau durch…
    es bedeutet Respekt gegenüber JEDEM anderen Leben
    egal, ob ich es für richtig halte oder nicht…
    & das @ Master 2 Verursacher
    Ich maße mir einfach mal an, für uns beide zu reden:
    Jeder , der sich wie ein Schwein benimmt, piekt uns an, und ein gewichtiger Grund dafür ist, daß wir es vorziehen, uns moralisch korrekt zu verhalten, - das bedeutet aber auch, daß wir die Fähigkeit unterdrücken, uns rigoros und unbedacht ( weil das Denken wichtiger wurde als das Fühlen ) für unsere primären Ziele einzusetzen, es bedeutet NICHT, daß wir die Fähigkeit verloren haben - sie ist in uns - sie ist MENSCHLICH.
    WIR unterdrücken sie, weil wirs mußten, wir wärn krepiert, wenn wir uns nicht dieser Scheiß-Moral ergeben hätten.
    Ich empfinde meine Intellektualität schon lange nicht mehr als Segen, sie ist nur ein erbärmlicher Ersatz für eine zerstörte, gewaltige emotionale Kraft, die von meinem Umfeld nicht ertragen wurde, und frühzeitig erniedrigt und verheimlicht.
    Das Ergebnis all dieser selbstauferlegten ” Gerechtigkeit ” und ” Güte ” ist insgeheime Rachsucht - gegenüber alldenjenigen, die es nicht für nötig erachten, sich diesem Zwang zu unterziehen, die sich keine ” Mühe ” geben, ihr ” Arschloch-Sein ” zu unterdrücken.
    Im Grunde meines Herzens möchte ich gern ” dazugehören “, ich hasse es , nicht gemocht zu werden, Erklärungen bringen gar nichts, was bleibt, ist Sehnsucht nach Geborgenheit.
    :fritz:

  • 21. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 17.00

    @pixel.piet
    Es sei Dir die Leihe gegönnt ;-d

    Wenn Du schreibst:
    “daß man sich mittlerweile viel zu sehr über unwichtiges Zeugs aufregt oder sich dafür engangiert, als mal diese Energie in die wirklich wichtigen und nachhaltig zu “flickenden” Probleme aufwendet.”

    frage ich mich, wer definiert, was wichtig ist und was nicht. Wer hat den Überblick um zu sagen “Das ist wichtig und das nicht”

    Momentan wäre es mir das Wichtigste, dass mir jemand/etwas meine Schmerzen nimmt. Das nimmt so viel Raum ein, dass da kaum Platz für etwas anders ist, als zu funktionieren. Damit ich mir nun aber nicht sagen lassen muss, dass das ein krasses Beispiel ist - wie ist es mit dem Muttchen, das gegenüber auf der Strasse steht und nicht weiss, wo sie ist. Oder mit dem der nicht weiss, wovon er morgen seine Fahrkarte oder sein Brot bezahlen kann. Oder darf der, der unglaublich viel Geld für einen Fernseher ausgibt, sich nicht über Missstände aus seiner Sicht beklagen, sie einfach mal hinausschreien?!

  • 22. yana  |  18.08.2008 um 17.07

    Wir sollten für die Diskussion hier ein eigenes Forum eröffnen;-)

    @pixelpiet klar, solche Eltern gibts. Ist ja auch viel bequemer, dann muß man sich mit dem Nachwuchs nicht beschäftigen, kann sein eigenes Leben leben. Glücklicherweise geht es auch anders. Und ich hoffe, in bescheidenem Maße gehöre ich dazu. Urteilen werden darüber später mal meine Kinder…

    @drako: dann habe ich diesen Satz falsch verstanden…
    …such dir doch ein kleines Umfeld, in dem du du selbst sein darfst…sonst gehst du doch kaputt…dazugehören ist nicht alles…

  • 23. yana  |  18.08.2008 um 17.09

    @day: schrei ruhig;-). Was richtig und gerecht und wichtig und unwichtig ist, ist IMMER eine Sache der persönlichen Perspektive…

  • 24. Drako  |  18.08.2008 um 17.11

    @pixel / jetzt gehts grad n bissel über Kreuz
    du hast Recht, Eltern , die ihren Kindern wünschen, daß es ihnen besser geht, haben wohl kaum die Fähigkeit, es ihnen beizubringen.
    Aus Löchern kann man nicht schöpfen…
    Das schwierigste für Eltern ist wohl, gleichbleibend Geborgenheit und Raum für Leid zu bieten, das Schlimmste, was Eltern tun wollen, ist ihren Kindern ” Leid ersparen ” - wie solln diese Kinder, falls sie mal erwachsen werden, in einer Welt voller Leid überleben.
    :fritz:

  • 25. Drako  |  18.08.2008 um 17.14

    @yana 2 kleines Umfeld
    Das hab ich.
    seit 15 Jahren
    ;-)

  • 26. pixelpiet  |  18.08.2008 um 17.41

    @ daywalker

    >frage ich mich, wer definiert, was wichtig ist und was nicht. Wer hat den Überblick um zu sagen “Das ist wichtig und das nicht”

    Die Frage ist berechtigt, ganz klar. Ich möchte aber zu meinem Kommentar betonen, daß dieser nicht Dich persönlich betreffen solte und nur ansatzweise einen Bezug zu Deinem Ursprungsartikel hat.

    Zu einen fand ich Maulis Ansatz die ihm/uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen zu wollen und eben nicht zu resignieren einen tatsächlich hoffnungsvollen Ansatz, zum anderen widersprach er eben dem was ich gestern in der erwähnten Diskussion zu hören bekam. Wobei es da tatsächlich auch nicht um die näheren persönlichen Probleme ging, sondern überwiegend darum, daß die jemand die Demokratie als gesellschaftliches System für grundlegend gescheitert erklärte und er für sich als “kleines Schaf” keinerlei Perspektive zu einer Beeinflussung sah. Aber dahingehend will ich jetzt nicht weiter ausdehnen.

    @ yana

    Nicht das hier Mißverständnisse entstehen, ich wollte auf keinen Fall pauschalisieren, es ging mir etwas auch der Frust über das gestern zu Ohren bekommende durch ;-)

    Ich kenne durchaus Menschen und Familien, mit oder bei denen über Gott und die Welt zum Teil auch sehr kontovers diskutiert wird. Und was mich dabei am meisten überrascht ist die eben daraus erlernte und geäußerte Meinung, die man dann von den Kindern erfährt. Da wird nicht nur einfach irgendwas nachgeplappert, sondern man merkt sehr genau, daß sich da jemand auch auseinandergesetzt hat. Zum Teil stutzt man auch mal über zunächst etwas respektlos wirkenden aber äusserst fundierten Widerspruch :-) Ich glaube diesen Gören wird in ihrer Zukunft nicht so schnell jemand ans Bein pinkeln ;-) Dies aber nicht weil sie eingebildet oder hochnäsig durchs Leben gehen werden, sondern weil sie durch die “Mitgaben” der Eltern ein äusserst gesundes Sebstbewustsein entwickeln! Das zumindest mein Eindruck. Wie sich das weiter entwickelt wird durchaus spannend werden :-)

    >Glücklicherweise geht es auch anders.

    Ganz gewiss. Und darin liegt eben auch ein Teil von Hoffnung. Begründet!

  • 27. yana  |  18.08.2008 um 17.47

    @drako:1) wieso “kann man aus Löchern nicht schöpfen”? Schon mal was von Wasserlöchern gehört;-)? Bloß, weils mir materiell dreckig geht, kann ich doch meinen Kindern was Besseres wünschen und ihnen auch die dazugehörige Portion Kraft für den Start mitgeben. Und wenn ich mir meiner seelischen Defizite bewußt bin, kann ich dagegen angehen und ihnen zeigen, daß man etwas erreichen kann…
    2) Kleines Umfeld reicht doch. Alles andere ist Illusion. Wer glaubt, ganz viele Freunde zu haben, hat meist gar keine.

  • 28. pixelpiet  |  18.08.2008 um 17.48

    @drako

    >das Schlimmste, was Eltern tun wollen, ist ihren Kindern ” Leid ersparen ” - wie solln diese Kinder, falls sie mal erwachsen werden, in einer Welt voller Leid überleben.

    Da ist sicher auch etwas Wahres dran. Allerdings ihnen nur ständig einzuflößen das spätere Leben bestünde nur aus Leid wäre mindestens genauso schlimm ;-) (siehe auch weiter oben meine Anmerkungen dazu)

  • 29. yana  |  18.08.2008 um 17.53

    @pixelpiet: ich glaube, “vorlaut” “altklug” und “naseweis” sind die Begriffer, die solche Kinder beschreiben. Solche, die für sich selber denken und nicht einfach deshalb etwas stehen lassen, weil es von einer “Respektsperson” kommt. Solche Kinder sind in der tat erfrischend(wenn auch anstrengend im täglichen Umgang;-):

  • 30. pixelpiet  |  18.08.2008 um 17.57

    @ yana zu 1)

    !!!

  • 31. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 18.14

    Whow - das geht ja ab :-8

    @pixel.piet
    Mal keine Sorgen machen, ich weiss schon, dass das hier keine ausschliesslich auf mich bezogene Diskussion ist ;-)

    @Drako/pixel.piet
    Nun ist es ja so, dass ich einerseits in dieser Gesellschaft lebe und andererseits nicht unbedingt und überall dazugehören will. Und - ich nutze die Mittel, die mir zur Verfügung stehen, um in meinem kleinen Umfeld das zu tun, was ich für richtig erachte, um auch die Möglichkeit zu bieten, dass andere davon profitieren, lernen und/oder weitergeben. Keine Frage … in der Zeit, in der ich das an verantwortlicher Stelle tun konnte, habe ich damit etwas bewegt - bis zu dem Tag als diejenigen, denen mein “Erfolg” gefährlich werden könnte, beschlossen haben, dem einen Riegel vorzuschieben. Ein promovierter Fachmann erklärte mir sodann, dass mein Verhalten - einerseits innerhalb der von mir an vielen Stellen verhassten Gesellschaft zu leben und sie andererseits zu kritisieren und sie mit meinem (erfolgreichen) Tun zu unterwandern, eine (behandlungsbedüftige) schwere schizophrene Psychose darstellt, die eine Gefahr für mich und andere (wohl eher für die Gesellschaftstruktur) darstellt. Daraufhin hat man mich eilig frühpensioniert und mein Team in Windeseile aufgelöst, um es nicht zu einem Flächenbrand kommen zu lassen.

    Derart abgestraft und durch die Pensionszahlung wirtschaftlich weitgehend abgesichert, habe ich mich von der Gesellschaft zurückgezogen resp. zurückziehen können und in den ersten Jahren den Kontakt zu Menschen gemieden - mein Misanthropsein zusätzlich angefüttert und ich konnte mir das auch leisten weil ich a) meine Fee & meine Tante hatte, die immer für mich da waren/sind und b) weil ich einen kleinen, aber feinen Freundeskreis habe. Meine Extrovertiertheit von einst lebe ich seither eher online - habe allerdigns nicht verlernt klar zu sagen was ich will, was ich nicht will und vor allem was mich annervt. Das wiederum führt ab und an zur Verbohrheit - keine Frage - das eine bedingt wohl unbedingt das andere …

    Vielleicht muss ich meinen Eltern ja schlussendlich dankbar sein, dass sie mich so mies behandelt haben, wie sie es getan haben - vielleicht wäre ich ohne das heute einfach nur die graue Maus da draussen, die in der Masse untergeht.

    Neulich wurde ich um Rat gefragt - von jemandem, der deutlich jünger ist wie ich selsbt und den ich sehr schätze - vor allem wegen seiner Ansicht, dass Ehrlichkeit nunmal Ehrlichkeit ist und das kompromisslos. Ich sah mich in der Situation ihm/ihr zu erklären, dass man Kompromisse nicht rundherum ablehnen sollte, sondern sie sehr wohl dazu benutzen kann, um ein Ziel zu erreichen - vielleicht sogar dazu in die Position zu kommen, seine Einstellung anderen vorleben zu können und so als Multiplikator wirken kann. Nach wir lange darüber gesprochen haben, war es ihm/ihr insoweit einsichtig, als dass er/sie den Kompromiss doch eingegangen ist. Verbunden auch mit der Erkenntnis, dass man die Einstellung und die Vorgaben selbst als Aussenseiter - oder gerade als Aussenseiter - benutzen kann, ohne sich deshalb schlecht zu fühlen - getragen von dem Gedanken, dass man nur das tut, was man vorgegeben bekommt. Eine Gratwanderung - keine Frage - aber es ist möglich, ohne sich selbst dabei zu verraten - zumindest ist das meine Meinung.

  • 32. yana  |  18.08.2008 um 18.41

    Eben-GRADE als Außenseiter hat man mehr Überblick und sieht nicht nur die eigene Nasenspitze. Aber dazu gehört auch Mut…

  • 33. pixelpiet  |  18.08.2008 um 18.46

    >Ich sah mich in der Situation ihm/ihr zu erklären, dass man Kompromisse nicht rundherum ablehnen sollte, sondern sie sehr wohl dazu benutzen kann, um ein Ziel zu erreichen - vielleicht sogar dazu in die Position zu kommen, seine Einstellung anderen vorleben zu können und so als Multiplikator wirken kann.

    >Eine Gratwanderung - keine Frage - aber es ist möglich, ohne sich selbst dabei zu verraten - zumindest ist das meine Meinung.

    Jupp! Das sehe ich auch so. Wie heißt es so schön: der Weg ist das Ziel. Und nur mit dem Kopf durch die Wand war bisher genausowenig die erste Wahl wie Kopf in den Sand ;-) Naja, zugegeben, manchmal vergisst man auch gute Vorsätze mal ;-)

  • 34. yana  |  18.08.2008 um 18.53

    Kopf durch die Wand kann mir schon mal passieren :alien:

  • 35. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 18.54

    @yana
    Aber eben gerade als Aussenseiter ist man oft im Zweifel ob man alleine recht hat und ‘alle’ anderen nicht oder aber ob es nicht genau umgekehrt ist …

    @pixel.piet
    Sagen wir es so - ich versuche es meist zuerst mit dem Kopf (durch die Wand) bevor ich Umwege in Kauf nehme ;-)

  • 36. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 18.55

    @yana
    Gleichklang - wieder einmal :oops:

  • 37. yana  |  18.08.2008 um 19.01

    So wie der Geisterfahrer auf der Autobahn, der weiß auch nicht, ob er der Einzige ist, der in die richtige Richtung fährt;-)
    Aber vielleicht kommt er ja doch als Einziger ans Ziel :-? ?

  • 38. Drako  |  18.08.2008 um 19.15

    @all
    jetzt wirds schwierig , sich für jeden Zeit und Mühe zu geben
    ;-)
    @ yana - hattest recht mit eignem Forum ;-)

    @yana 2 Löchern
    willstes nich kapiern?
    wenn ich von Löchern rede, dann von Leere, emotionaler Leere,
    nicht Wasser, ( das im übrigen heutzutage zu Wein VER - predigt wird) - wie soll ein wirklich kaputtes Elternteil was gutes rüberbringen, warum ist es für Eltern so schwer, den Kindern Unfähigkeit einzugestehen, Warum überhaupt müssen Kinder auf Funktionsfähigkeit und Nützlichkeit getrimmt werden.
    Um zu bestehen ? Wofür denn ? Für die Eltern ?

    @pixel
    warum mußt du meine Aussage auf ein ” Ständig ” und “nur” reduzieren :-?

    @ alle die wert drauf legen, ein Aussenseiter zu sein

    ist das wirklich so schön?
    Ist es nicht eigentlich das Resultat von ausgestossen sein.
    Ist es wirklich so toll, aus dem frühen Gefühl des nicht gewollt seins eine fragwürdige Kunst zu machen.
    Ist es nicht genau DAS, was die Gesellschaft so fremd, mißtrauisch und lieblos macht.
    Jeder ACH-SO-INDIVIDUELL .

    @ Master
    ich verstehe deine Ansicht, lieber ein chronisch kranker Schmerzpatient zu sein, als eine graue Maus, nicht.
    ich mag graue Mäuse
    ich weiß inzwischen, daß ich selbst eine bin, und die gelegentlichen Mäntelchen, die ich mir anziehe, täuschen darüber nicht hinweg.

    :fritz:

  • 39. Drako  |  18.08.2008 um 19.31

    @ pixel
    Zitat Herr Bachmann < Bibel
    der weg zur hölle ist gepflastert mit guten vorsätzen…

    Whow,was für ein Input. :fritz:

    im Grunde genommen habe ich den Wunsch, verstanden zu werden.
    Das das nicht, oder nur über Wieder - Erklärungen funktioniert, spüre ich hier.
    Meine Erfahrungen sind nicht die der anderen, dementsprechend sind auch die Auslegungen.
    Es ist schade, daß ich mißverstanden werde, wir reden untereinander schon EINE UNTERSCHIEDLICHE SPRACHE.
    Wie oft habe ich mich schon mit zb pixel mißverstanden, obwohl wir vielleicht das gleiche meinten.
    :fritz:

  • 40. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 19.34

    Forum? Den Stress? Das Theater? NIE :lol: Und … da hätte man auch nur ein Eingabetextfeld ;-)

    @Drako
    Vielleicht ist Yanas Sicht auf ein Loch von der Hoffnung begleitet, dass es eben nicht gänzlich leer ist?

    Hat wer behauptet, dass es schön siot ein Aussenseiter zu sein? Also ich zumindest habe das nicht gelesen. Und natürlich resultiert es aus dem ‘ausgestossen’ sein - das ist ja auch gar nicht die Frage - viel eher ist es doch so, dass man das, was man nicht ändern kann oder will - um es mit Deinen Worten zu sagen - (notgedrungen) zur Kunstform erhebt, um daran nicht irgendwann oder irgendwie zugrunde zu gehen.

    Jede Gesellschaft produziert Aussenseiter - das ist die Eigenschaft einer Gesellschaft, weil sie vollkommen nicht sein kann - andererseits hat das Aussenseitertum nicht unbedingt etwas mit (gewollter) Individualität zu tun - denn - davon bin ich überzeugt - die Menschen und ihre Arten sind endlich. Man nennt es vielmehr Individualität weil sich das sehr viel besser anhört, als Aussenseiter oder unfähig sich in die Gesellschaft voll und ganz zu integrieren.

    Nun - ich wäre selbstredend lieber ohne Schmerzen - aber nicht um den Preis ein ‘vollwertiges’ Mitlglied dieser Gesellschaft zu sein - mich nicht zu wehren - klaglos alles für richtig und für gut hinzunehmen - mir keine Gedanken mehr zu machen, denn schon das ist verpönt.

    Wenn Du graue Mäuse magst, selbst eine bist und Dich dabei wohlfühlst - warum nicht - dass man eiens Tages des K(r)ampfes müde ist, kann ich sehr gut nachvollziehen und dass man sich wünscht, endlich mal seine Ruhe vor seinem eigenen Geist und dem anderer zu ahben - ebenfalls.

    Das aber zur künftigen Lebensphilosophie zu erheben - das kann - aus meienr Sicht - definitiv nicht sein.

  • 41. yana  |  18.08.2008 um 19.38

    @drako: doch, ich habs kapiert, ich wollts nur umdeuten. Schließlich kann aus leeren Löchern im Boden tatsächlich lebenspendendes Grundwasser hervorsprudeln. Und nur dort. Wo schon alles voll ist, wird nichts (positives) dazukommen…nur, wer schon ganz am Boden ist, wird sich hochrappeln können, wer alles hat, wird sich schwerlich die Mühe machen, etwas zu erreichen. Also können auch (nur?) die Eltern wirklcih etwas rüberbringen, die sich aus Kaputtsein neu zusammengesetzt und erschaffen haben. Voraussetzung ist natürlich, nicht dabei stehen zu bleiben und im Selbstmitleid zu versinken. Und solche Eltern werden ihre Kinder wohl auch schwerlich auf Nützlichkeit und Funktionieren trimmen. Weil sie wissen, wie weh so etwas tut.

    Und besser gelegentlich etwas einsam sein, als immer brav *mäh* zu machen und sich selbst im Spiegel nicht mehr angucken können…das hat nichts mit (krankhafter) Abgrenzung zu tun. Sondern damit, in seinen Kontakten wählerisch zu sein und diese wenigen dann als umso wertvoller zu erleben.

  • 42. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 19.40

    @drako
    Zur unterschiedlichen Sprache …

    a) scheint mir der gestählte Drache heute besonders empfindlich

    und

    b) selbstverständlich sprechen wir unterschiedliche Sprachen, weil wir uns alle individuell ausdrücken und oft nicht gelernt haben und/oder wissen, dass und ob man uns ‘da draussen’ versteht. Aber gleichwohl liegt es an uns ein gemeinsames Level zu erreichen, um uns besser zu verstehen - das haben wir Beide - Du und ich - in unseren ‘unterredungen’ auch schon recht oft festgestellt - oder?

    Und Leute - tut mir jetzt ja einen grossen Gefallen - fetzt Euch jetzt nicht ob der verschiedenen Ausdrucksweise bei gleicher Sprache und recht ähnlichem Anliegen - danke :kiss:

  • 43. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 19.41

    @yana
    Geisterfahrer - ich - okay :-)

  • 44. Drako  |  18.08.2008 um 19.51

    @Master 2 yana
    das meinte ich mit unterschiedlicher Sprache, - ich rede von Löchern, nicht von etwas, das vielleicht noch mit etwas Illusionärem gefüllt sein könnte
    & 2 Wahl ob graue M oder Aussenseiter
    es stimmt nicht ganz , daß jede Gesellschaft Außenseiter produziert.
    ich respektiere dich, ich kenne deine Beweggründe.
    Und - wo steht, daß ich mich mit meinem grauen Mäuse-Dasein wohlfühle ?
    :-?
    :fritz:

  • 45. Drako  |  18.08.2008 um 20.10

    @yana
    sorry , ich kann noch nicht lobhudeln, - ;-)
    dein Bild is mir zu schwaumelig, klingt so nach mit aller Gewalt jeder Not und Ohnmacht aus dem Weg gehen, — niemand kann sich aus sich selbst neu - und schon gar nicht energiereicher erschaffen.
    Warum mußt du etwas umdeuten :-?
    Ich habe Schwierigkeiten damit, daß jemand auf den positiven/erfolgreichen/akzeptablen/liebenswürdigen Aspekten reitet, und vergißt, das wir, - DIE MENSCHEN , - zu 50% genau das Gegenteil sind.
    Deswegen erinnere ich daran, wenn ich es für nötig erachte.

    übrigens : 2 wertvolle Kontakte
    je größer die Angst, umso kleiner die Auswahl…
    wer wirklich wertvoll ist, kann mit jedem leben.
    :fritz:

  • 46. Drako  |  18.08.2008 um 20.15

    @Daywalker
    Ich dank dir für den Schulterschluß ;-)
    und gleiche mich an…
    :fritz:

  • 47. lord.daywalker  |  18.08.2008 um 20.49

    @Drako
    Viellleicht von der Erfahrung getragen, dass nicht alle Löcher unbedingt leer sein müssen und damit als ‘Mutmacher’ doch nochmal, prüfend und mit bestem anleinen, in diesen Abgrund zu schauen?

    Ich finde darüber hinaus, dass es hier um Auslegung und nicht um Sprache geht und vielleicht ein klein wenig um die Scheuklappen-Technik, mit der wir uns zu schützen suchen?

  • 48. bored72  |  18.08.2008 um 23.19

    wow 47 comments . hammer !

    bei dem ganzen individuellen frust verhält es sich doch am ende so :
    jeder lebt am ende in seinen eigenen welt
    mit seinen eigenen empfindungen tatsachen gegenüber
    die ebenfalls wiederum vom umfeld unterschiedlich gedeutet werden.
    jeder hat a) andere erfahrungen - auch wenn sich manches überschneidet EMPFINDET es ein jeder doch wiederum anders

    b) hat ein jeder für sich aus den jeweiligen erfahrungen
    für sich seine konsequenzen gezogen
    handelt entsprechend - oder eben auch nicht

    c ) sollte es sich keiner herausnehmen dabei wertungen anzuführen
    was “wirklich wichtig ” / “essenziell” oder “pillepalle ” ist
    weil das nur subjektive kriterien sind
    um tatsachen oder umstände
    die eben ein jeder andes empfindet

    e ) hilft es zwar bisweilen vergleiche anzustellen nach dem motto:

    ok ich hab ein problem. aber im vergleich zu dem und dem
    mit dem und dem problem und sorgen
    ist meins dagegen ein witz
    und wer der und der es schafft
    damit zurecht zu kommen
    sollte ich ja erst recht mit meinen sorgen.

    das kann helfen - moralisch

    kann aber auch im gegenteil dazu führen
    dass wenn ich trotzdem nicht zurecht komme
    mein “versagen” vervielfacht emfpunden wird

    f ) letztlich gibt es für keinen ein grösseres problem
    als das jeweils eigene

    g ) komplikationsfaktor: erwartungen .

    der von master day bereits beschriebene punkt
    dass ein JEDER es sich gönnen sollte
    ja vielleicht sogar MUSS
    sein missempfinden einfach mal laut rausschreien zu können
    ohne sich dabei ver-und be-urteiliungen danach ausgesetzt zu sehen
    empfinde ich ebenfalls als sehr wichtig und richtig

    und vielleicht hilft es bisweilen am meisten
    wenn ein andrer gar nicht dazu sagt
    es einfach mal so stehen lässt
    und so platt es auch klingen mag
    zu zeigen oder zu sagen :

    ich kann dich irgendwo verstehen

    aber hey !
    es tut meiner wertschätzung dir gegenüber keinen abbruch

    ich mag/ lieb dich trotzdem oder :
    ich mag/lieb dich AUCH damit
    weil es ein teil von dir ist
    und man sich bei niemanden wenn mans ernst meint
    nur die rosinen rauspicken kann
    um es sich selbst am ende einfacher zu machen.

    leben und leben lassen

    nehmen und geben

    ich kommentiere meine kleine ansprache auch gleich
    selbstkritisch selbst :

    wenn das alles so einfach wäre ..

    ;-)

  • 49. bored72  |  18.08.2008 um 23.39

    zum thema erwartungen nochmal :

    man sollte sich gut überlegen
    welche man selbst hat
    und sie - zeitnah - unmissverständlich äussern .

    und man sollte ein gewisses feingefühl besitzen
    welche worte und gesten
    bei wem andern erwartungen und hoffnungen erwecken könnten.

    ein absolutes non go :
    jemanden einfach irgendwann mittendrin hängen zu lassen
    in der schwebe
    im ungewissen
    sich selbst überlassen
    mit all den empfindungen und gedanken
    die man bei dem andern ausgelöst hat

    mut zur klarheit
    zum rückgrad

    charaktersache :
    ehrlichkeit .

    :-8

  • 50. bored72  |  18.08.2008 um 23.40

    ok. und die 50 mach ich grad auch mal einfach rund .

    *ping*

    :love:

  • 51. monster.mauli  |  19.08.2008 um 05.34

    Boah ey, was so ein bischen Gepienze und Gewinsel auslösen kann!
    ich vermisse das Dankeschön ob meines Lobes Deiner vorhandenen Extrovertiertheit! :-/ Mein Ego winselt nach Bauch gepinsel! :love:

    Habe ich Hoffnung? hm, ich GLAUBE.
    Ich glaube daran, daß ich mind. meinem Nachwuchs wichtiges mitgeben kann, sonst würde ich meinen Nachkommen ja ins “Ungewisse” und “Verderben” schicken.

    Ja, die DEMOKRATIE kann man uach als gescheitert betrachten, gerade und vor allem unter dem Gesichtspunkt, daß sie nur die 2te Wahl der REgierungsform ist. Die erste Wahl wurde hier aktuell sogar angeschnitten, wenn auch nicht beim Namen benannt…

    ANARCHIE

    wie, Du glaubst mir das nicht??? Dann denk noch einmal scharf darüber nach, was Anarchie heißt!

    Sodele, muss bald arbeiten, die wollen irgendso ne neue Software bei uns produktiv einsetzen…. grmml, da hab ich gar nicht so die Zeit für ihr, als habt ein weng Nachsicht mit mir!

  • 52. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 08.29

    @bored
    Wo ist denn d) abgeblieben :-?

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der unter e) angesprochene Vergleich nur in sehr beschränktem Umfang hilft - da kommt es doch sehr darauf an, um welches Problem es dabei schlussendlich geht. Wie unter f) ausgeführt ist es richtig, dass das eigene Problem das Grösste ist - das so denke ich - muss auch so sein, ansosnten wären wir wohl noch unfähiger Probleme zu lösen, als wir es per se sowieso sind.

    Wer sich von Erwartungen ( g) ) nicht frei machen kann, der wird Enttäuschungen erfahren und zwar solange bis er/sie es tut - sich etwas zu erwarten bedeutet doch schlussendlich, sich von der Reaktion anderer direkt abhängig zu machen. Und das kann nicht sein.

    Wenn ich persönlich einen solchen Text verfasse und ob ich dabei schreie oder nur leise flüstere - das kann be- oder verurteilen wer will - das ist für mich nicht wichtig. Wichtig ist es ‘gesagt’ zu ahben - als Momentaufnahme - und wie dieses Beispiel sehr schön zeigt, mit vollkommen unerwarteter Reaktion auf das ‘Gesagte’ - das hat mich tatsächlich mehr als nur überrascht ;-)

    Im Gegensatz zu bored empfinde ich es als sehr angenehm damit eine Diskussion ausgelöst zu haben, weil man dann darüber ’sprechen’ kann - wenn man denn will - es zu ’sagen’ und darüber zu ’sprechen’ nimmt dem Ganzen oft die Spitze und damit wird es einen Tick erträglicher - vielleicht sogar genau den Tick, der zwischen Äusserung & Wahnsinn liegt?!

    Nichts ist wirklich einfach und ich denke - wäre es einfach - wäre es vielleicht gar nicht so interessant - die Schwere allerdings kann man sich dann nicht mehr aussuchen.

  • 53. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 08.35

    @monster.mauli
    Wie konnte ich nur ;-d Here we go:
     

    Smilie by GreenSmilies.com

     
    Nun - man(n) beruhigt sich gerne mit dem Gedanken, dass man seinem Nachwuchs etwas mitgeben kann - und wie ich sehen kann - mein ‘Kleiner’ ist ja nun 22 Jahre - hat das in der Tat auch gefruchtet. Bleibt dann zu hoffen, dass sie ihren Kindern auch etwas mitgeben können und dass vielleicht so etwas von einem selbst zurück bleibt.
     
    Ich zumindest wollte nicht in Anarchie leben!
     
    Viel Glück beim ‘go live’ Smilie by GreenSmilies.com

  • 54. pixelpiet  |  19.08.2008 um 11.34

    @drako

    >Warum überhaupt müssen Kinder auf Funktionsfähigkeit und Nützlichkeit getrimmt werden.

    Sie müßen nicht auf Nützlichkeit getrimmt werden, sie sollen auf das Leben vorbereitet werden. Und das in meinen kleinen Äugchen auch so, daß sie noch wissen und zu schätzen wissen was bestimmte Werte bedeuten und im Umgang mit anderen menschen wirken und das sie eben nicht bei dem ersten Widerstand, der sich ihnen stellt den Kopf in den Sand stecken. Und, ich halte es für ebenso wichtig, daß sie in der Lage zeigen für sich eine Chance im leben wahrnehmen zu können, der ihnen Freiräume ermöglich um nicht nur fnktionieren zu müßen. Da gäbe es sicher noch einiges zu zu sagen, aber ich halte mich jetzt mal der “Ausmaße” wegen zurück. Yana hat da auch wichtige Punkte angesprochen.

  • 55. bored72  |  19.08.2008 um 11.46

    @ master day : b ) ist bei c48 vorhanden .gläser runter ;-)

    woher willst du wissen ob ich diese diskussion als unangenhem empfinde ?

    im gegenteil
    ie unter g) erwähnt : hauptsache raus damit :-8

  • 56. pixelpiet  |  19.08.2008 um 11.57

    @daywalker

    >empfinde ich es als sehr angenehm damit eine Diskussion ausgelöst zu haben, weil man dann darüber ’sprechen’ kann - wenn man denn will - es zu ’sagen’ und darüber zu ’sprechen’ nimmt dem Ganzen oft die Spitze und damit wird es einen Tick erträglicher - vielleicht sogar genau den Tick, der zwischen Äusserung & Wahnsinn liegt?!

    Abgesehen davon erfährt man evtl. auch eine andere Meinung, Sichtweise, kann, wenn man es zulässt auch mal neue Perspektiven kennenlernen, überprüfen ob man nicht doch Kleinigkeiten in der eigenen Berurteilung unterlassen hat zu berücksichtigen oder ganz einfach weil man zu wenig über etwas weiß. Aber in dieser Richtung hattest Du Dich ja auch schon geäussert.
    NIcht das Nachgeben um des Nachgebens Willen, sondern sich auch die Flexibilität ganz einfach auch zu erhalten auch mal seine Meinung zu wechseln oder auch nur nal auf den Prüfstand zu stellen, ich glaube auch das kann das Leben durchaus in vielerlei Hinsicht leichter machen. Denn die Energie, die man aufwendet um nur auf seinem Standpunkt zu beharren und sich vielleicht nur selbst blockiert (im schlimmsten Fall auch andere), die kann man wirklich sehr viel sinnvoller einsetzen. Aufreibende Diskussionen könnten auch früher beendet sein und man hätte mehr Zeit gemütlich ein Bier miteinander trinken ;-)))
    Aber solches aufeinanderzugehen ist keine Einbahnstraße oder betrifft nur einen der “Kontrahenten”, manchmal ist es auch tatsächlich aber auch unmöglich.

  • 57. pixelpiet  |  19.08.2008 um 12.12

    @ daywalker

    >Bleibt dann zu hoffen, dass sie ihren Kindern auch etwas mitgeben können

    Das ist zu wünschen :-)

    Aber im umgekehrten Fall erinnert es mich an die vielen Eltern, die Kindergärten, Lehrer oder Schulen verantwortlich machen oder sogar verklagen wollen, weil sie ihre Kinder nicht richtig erziehen könnten!
    Wenn ich sowas lese oder auch direkt aus erster Hand von Verwandten im Lehramt höre, da stellen sich mir immer wieder die Nackenhaare :-(

  • 58. yana  |  19.08.2008 um 13.16

    @ppiet:
    sicher, solche Eltern gibt es, die ihre Kinder und die damit verbundene Verantwortung gerne abschieben wollen. Die ihre Sprößlinge am liebsten direkt schon nach der Geburt in der nächsten Kinderkrippe abliefern würden. Aber es gibt sie auch, die Kindergärtner, die Lehrer, die Kinder nur innerhalb bestimmter Schubladen gelten lassen und so lange quetschen, bis es paßt. Und falls eben doch nicht, dann sind die Kinder gestört und bestimmt deren Eltern auch…

  • 59. Drako  |  19.08.2008 um 14.55

    @ pixel 2 die Spitze nehmen
    Jaa, genau, das hatte ich auch irgendwie zu verstehen gegeben, es hat sicher den Sinn, etwas erträglicher zu gestalten, wenn man ” unerträgliche ” Aspekte mit Positivem verbrämt.
    DAS hieße dann allerdigs wieder, die Leute, dies nötig haben, sind auch nicht mit der Fähigkeit des Ertragen könnens ausgestattet WORDEN, und kokettieren nun über einen aufgesetzten Optimismus diese Unfähigkeit weg.
    Wir alle, ob Eltern oder nicht, können nur was ändern, wenn wir die jeweilige Tragik des Moments annehmen - dann erst wird uns das Ausmaß bewußt.

    @all
    ich habe die schwerwiegende Erfahrung gemacht, daß es immer wieder Situationen gibt, die zu einem Punkt führen, in dem alle betroffen sind, - und je nach eigenen Erfahrungen wird es immer wieder Leute geben, die diesem Punkt aus dem Weg gehen wollen.
    Weil DAS ganz schwer auszuhalten ist.
    Bestes Mittel dazu ist schönreden, Optimismus aufsetzen.
    Ich bin da auch nicht gefeit vor…
    Dabei wird die Chance vertan, sich wirklich gleich-zumachen, - ein realistisches, auf Tatsachen beruhendes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, - vielleicht ist das der Grund dafür, daß wir uns ver - individualisieren.

    @ Master -s.o
    Darauf bezog ich mein graues Maus-Dasein, freilich bin ich ein Individuum, nur das bin ich von Haus aus ;-)
    - und muß mich nicht so sehr drum kümmern, oder es forcieren.

    an dieser Stelle sei nochmal gesagt, daß ich mir Mühe geb, nicht zu werten, es sei auch nicht als Kritik gedacht

    das @ Master 2 c42 auch an “Tagen des Aufruhrs” ;-)

    und ich bin foh, meine sicher situativ befremdliche ;-) Meinung hier mitteilen zu können und kommentiert zu wissen

    :-b

  • 60. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 15.47

    @bored
    Jo - mach Dir doch mal Gläser drauf - ich fragte nach d) und nicht nach b) :clown:

    Mit die Diskussion als unangenehm empfinden, sprach ich nicht explizit Dich an - okay - im Zusammenhang zu wenig auseinandergesetzt …

  • 61. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 15.56

    @pixel.piet
    Also wenn wir was anderes wie Bier zusammen trinken könne, bin ich 100pro Deiner Meinung - ansonsten muss ich mir das leider nochmal überlegen ;-d

    Aber in dem Zusammenhang - ich weiss ja selbst, dass es nicht immer leicht ist, offen für andere Aspekte und/oder Meinungen zu sein. Das wiederum - das sollte man wissen - aber es macht das ganze nicht besser - beruht oft auf Verbitterung und davon gibt es ja wirklich genug und in machen Fragen ist sie sogar verständlich wie ich finde …

    Was die Frage der Erziehung und der Zuständigkeit betrifft, so liegt da heute mehr im Argen als man sich das vorstellen kann. Das resultiert natürlich auch daraus, dass in der Standard-Familie eben beide Elternteile arbeiten (müssen), weil man seinem Kind was bieten will, weil man den Lebensstandard eben haben will oder weils ums überleben geht etc. pp. Dadurch ist natürlich klar, dass die eigentliche Erziehung in ein paar Stunden zuhause so nicht stattfindet, weil man das Kind dann lieber ‘parkt’ statt sich mit ihm zu beschäftigen. Dazu kommt, dass die Generationenfamile oft nicht mehr existent ist und so die Betreuung/Erziehung innerhalb der Familie nicht mehr wirklich gegeben ist. Aber das ist ein sehr vielschichtiges Thema, mit jeder Menge Aspekte, die zu einer nachhaltigen weiteren Diskussion anregen werden ;-)

  • 62. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 16.04

    @Drako
    Es ist natürlich schon so, dass sich viele gerne darauf berufen, dass sie ein Individuum sind und oftmals ihre Taten damit begründen. Ich sehe das in vielen Fällen einfach als Totschlag-Argument, um nicht erklären zu müssen, warum und weshalb man dies oder das tut oder auch nicht.

    Andererseits natürlich würde ich mich erschiessen müssen, wenn ich mir nicht sagen könnte: “Nein alter.sack - wie die bsit Du wirklich nicht” - insofern ist es für mich elementar anders zu sein oder es mir nur richtig gut einbilden zu können ;-)

    Weisst Du - so befremdlich ist Deine Meinung doch gar nicht - reduziert man die vielen Worten aus diesen Kommentaren auf Begrifflichkeiten, wird die Liste doch eher kurz und recht übereinstimmend ;-)

  • 63. Drako  |  19.08.2008 um 16.33

    @ Master
    mir fällt ein Stein vom Herzen ;-)
    und es MUß mir einfach auch manchmal vor die Füße falln, daß meine Wortwahl nicht immer den Anklang findet, den ich wünsche, - ich benutze manches halt so, wies im Ursprung gedacht war, wer weiß denn noch, was zB GLEICH - GÜLTIGKEIT oder LANGE - WEILE ursprünglich bedeuteten und im Laufe der Zeit für einen negativen Sinn bekommen haben - eben weil sie nicht aus- oder besser noch ein-gehalten werden können.
    Ich kann nicht erwarten, daß mein Faible für Wortsinn geteilt wird, und werde ihn weiter nach außen tragen.
    Es ist in meinen Augen sinnvoll, an gewisse Ursprünge zu erinnern, - nicht weil ” früher ALLES besser war”, sondern man so besser zu sich selbst findet.
    Daß ich allerdings damit auch eine gewisse Außenseiterposition einnehme, ist klar, diese steht allerdings unter dem Stern der Suche nach Gleichgesinnten.
    oder vielleicht seh ich mich auch als Bindeglied oder Mittler, nichts wäre für die Gesellschaft heilsamer, als ein Wiederentdecken von Gemeinsamkeiten.
    :fritz:

  • 64. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 16.56

    Ehrlich gesagt ertappe ich mich zuweilen ob der Eingängigkeit Deiner Schreib-Weisen es Dir nach zu tun ;-)

  • 65. Drako  |  19.08.2008 um 17.05

    Darauf proste ich dir jetzt mit nem lecker Kaffee ( Schlagsahne, Zimt, Kakaopulver ) zu…
    ;-)

  • 66. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 17.36

    Ich wäre nicht der Lord wenn ich nichts auszusetzen hätte - Schlagsahne mag mein Magen so überhaupt nicht - aber ein wenig Milchschaum würde ich sehr gerne dazu nehmen :-8

  • 67. Drako  |  19.08.2008 um 17.39

    und ich nehme an, an DEM Kaffeehausklassiker, der hier grad läuft:
    http://www.youtube.com/watch?v.....re=related
    gibts auch was rumzunökern…
    :-) :-)

  • 68. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 17.41

    Das wäre nicht meine erste Wahl - aber - es ist eine gute Wahl :-8

  • 69. yana  |  19.08.2008 um 18.31

    @day:
    …und da wäre dann wieder der Konflikt, weil einerseits oft von oben gefordert wird, daß alle beide Elternteile arbeiten gehen (siehe auch H4), andererseits aber von den gleichen Stellen verlangt wird, man solle sich verstärkt um seine Kinder kümmern und die Erziehungsarbeit nicht in solchem Maße den Kindergärten und Schulen überlassen.
    Der Beruf “Mutter” ist auch nicht wirklich angesehen. Muß oder will man arbeiten gehen, aus welchen Gründen auch immer, ist man die Rabenmuter, die ihr Kind vernachlässigt. Bleibt man zuhause, vernachlässigt man es auch, nur anders. Wie mans macht, ist es falsch.
    Sich da erst einmal selbst emotional durchzuwurschteln, ist für manche gar nicht so einfach, dann dem Kind noch etwas mitzugeben, noch viel weniger. Und die fehlende Unterstützung von Freunden/Familie, die du ansprichst, verschärft das Problem noch weiter.

  • 70. monster.mauli  |  19.08.2008 um 18.49

    Anarchie - Aberkennung jeglicher Herrschaftslosigkeit.
    die beste Regierungsform - denk mal darüber nach…

  • 71. Drako  |  19.08.2008 um 19.05

    @yana von oben gefordert
    das ist wohl ne faule Ausrede all jener, die es vorziehen, von oben gefordert zu werden und nicht aus eigenem Ermessen und Grundsatz zu handeln, jeder von uns hat es in der Hand.
    Wenn eine Mutter eine Mutter ist, wird sie sich mit gesundem Instinkt einen Dreck darum scheren, was das degenerierte Umfeld an Mißkrediten zu bieten hat.
    Es geht dabei @ monster.mauli nicht um Anarchie, - die würde den Menschen als Herdentier mit Führungstrieb ver - leugnen, sondern um AUTONOMIE, heißt die Fähigkeit, sich um die eigenen Belange mit all den Fähigkeiten , die uns die Natur mitgegeben hat, selbst zu bemühen.
    Es gibt Völker, die das noch tun.
    Sie sterben aus, weil wir alle sie ver - drängen.

    Es ist weitaus anstrengender, die Basis des Lebens selbst zu organisieren, als die Ver - Antwortung abzugeben, daran scheitern die meisten Kommunen.

  • 72. monster.mauli  |  19.08.2008 um 19.12

    oh gottchen, was hab ich für nen Schwachsinn geschrieben?

    Anarchie: Aberkennung jeglicher Herrschaftsform!

  • 73. Drako  |  19.08.2008 um 19.20

    @monster.mauli
    Bist du sicher, daß wir nicht alle im Grunde unseres Herzens nach einer wohlwollenden, wertschätzenden, begleitenden Autoritätsperson suchen ?
    und diese nur, weil wir so ent - täuscht wurden, ablehnen ?
    :fritz:

  • 74. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 19.27

    @monster.mauli
    Wir beide hatten ja schon eine abendfüllende Diskussion zum Thema: “Anarchie ist die beste Gesellschaftsform” und ich erinnere Dich daran, das ich dem nicht folgen konnte - damals nicht und heute auch nicht …

    @Drako
    Du lehnst hier Ausnahmen kategorisch ab - das schlägt all die vor den Kopf, denen gar nichts anderes übrig bleibt, als sich mit dem zurecht zu finden, das man ihnen gibt. Ob das nun Menschen sind, die zeitlebens nichts anderes gelernt und/oder erlebt haben, oder Mesnchen in Zwangssituationen, wie - von yana erwähnt - Hartz IV - oder der Ehemann, dessen Frau nach 45 Jahren Ehe plötzlich stirbt - der (sterbens-)Kranke etc. pp. - es kommt auf die Lebenssituation an und darauf, wie weit der Einfluss der Gesellschaft in dieser (und anderen Dingen) bereits fortgeschritten ist.

    Können wir beispielsweise unseren Kindern ohne Bedenken lehren, dass sie sich wehren sollen, wenn sie ins Unrecht gesetzt werden? Können wir das oder müssen wir sie ehrlicherweise auf Konsequenzen hinweisen, die die Gesellschaft dafür parat hält? Und das ist IMHO nur ein Beispiel von vielen …

  • 75. yana  |  19.08.2008 um 19.38

    @drako:
    so einfach ist das nicht. Wenn du der Sachbearbeiterin auf dem AA sagst, daß du dich einen Dreck um ihre Meinung scherst, kannst du nämlich dummerweise vielleicht weiter dein Kind zuhause erziehen, aber nicht mehr ernähren und im Zweifelsfall hast du dann auch irgendwann keinen Strom, keine Unterkunft, etc. mehr. Scherst du dich einen Dreck um die Meinung der Lehrer und Kindergärtner oder um die der anderen Eltern, machst du dein Kind automatisch zum Außenseiter. Mindestens. Ohne Wahlmöglichkeit für das Kind.
    Freie Räume gibt es in der Gesellschaft nicht. Ansonsten siehe Ausführungen Daywalker…
    :evil:

  • 76. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 19.43

    @yana
    Ich würde ergänzen wollen - es gibt sehr wohl Freiräume - aber nur für die, die sie sich leisten können.

  • 77. yana  |  19.08.2008 um 19.50

    @day:
    oder wollen. Wie weiter oben ausgeführt, zahlt man Freiräume häufig mit Außenseiter-sein, etc.

  • 78. Drako  |  19.08.2008 um 19.51

    @ Master
    ich lehne Ausnahmen nicht ab, es sind ja wohl auch nicht die Ausnahmen.
    Ich respektiere das ” es nicht anders können “.
    Und es kotzt mich situativ an - ich weise auf Deinen Ursprungs-Beitrag hin.
    Und, ja, ich stoße unbeabsichtigt all diejenigen vor den Kopf, die nicht anders können - obwohl ich der Meinung bin SIE KÖNNTEN ANDERS.

    Ich tus aus Überzeugung, ( nicht vor den Kopf stoßen ), sondern diese Überzeugung öffentlich machen.

    Weil ” es nicht können ” für mich kein Argument ist.
    Wie siehts denn aus mit Lernen.?
    Dazu ist jeder fähig, in jeder Situation.
    Ich kanns doch auch, und ich bin kein Held.
    Heißt nicht, das ich es verlange von anderen, ich kanns nicht mal erwarten.

  • 79. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 19.58

    @Yana
    Sorry - ich meinte Leute die finanziell unabhängig sind …

  • 80. Drako  |  19.08.2008 um 19.59

    @yana
    wärs in der Situation nicht gut, sich mit ein paar Frauen zusammenzutun, denen es genauso geht, und sich die gemeinsame Arbeit zu teilen.
    Und damit der Abhängigkeit vom AA ein Stückchen zu entgehen?

    @ Master&yana
    Wie sehen denn Eure gewünschten Freiräume aus?
    Ich brauch eigentlich nur nen Raum und Zeit und Leute.

  • 81. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 20.02

    @Drako
    Weisst Du - ich sehe es ja in meinem Umfeld durchaus - wenn Dich, nach einer langen Phase des Lebens in der Du nicht anderes gemacht hast als gut zu funktionieren, keiner an die Hand nimmt und Dir zeigt, was Du versäumt hast, wie bitte sollst Du es dann wohl lernen?

  • 82. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 20.11

    @Drako & Arbeitsteilung
    Aehm … Du weisst aber schon, dass Dein Vorschlag doch recht realitätsfremd ist oder? Nicht von der Idee her, sondern wohl viel eher aus der Praxis heraus betrachtet?!

    Mein gewünschter Freiraum - mehr Zeit mit meiner Fee verbringen zu können, die jeden Abend total fertig von der Arbeit kommt, weil Personalabbau & zusätzliche Arbeitsbelastung nun mal nicht unter einen Hut zu bekommen sind. Ich würde mir wünsche mehr frei von chronischen Schmerzen zu sein und ich würde mir wünschen, dass die mein Schmerzmittel zur Krisenintervention vom Markt genommen haben, weil es sich in Europa nicht rentiert und diejenigen die in der Folge dafür sorgen, dass ich es nicht aus den USA importieren darf, trotz entrsprechender Verordnung, meine Schmerzen in der Zeit hätten :-)

    Ansonsten fragst Du bei mir ja letzlich den Falschen - resp. bin ich kein gutes Beispiel, da ich sozial abgesichert bin, mich aussuchen kann, ob ich am täglichen Prozess teilnehmen will oder nicht - weitgehend zumindest - mein Sohn macht nächstes Jahr seinen Uni-Abschluss und so wie es aussieht, macht er einen guten Weg … aber es gibt andere bei denen das nicht so ist - sehr viele …

  • 83. Drako  |  19.08.2008 um 20.17

    @Master 2 an die Hand nehmen
    ich erinnere mich und dich an an einen ganz frühen ;-)
    Commend von mir, den du damals nicht verstehen konntest.
    ich such nach ihm …
    Du bist gesegnet mit der Gabe, aufgeschlossen gegenüber auch schmerzhaften Erkenntnissen zu sein.
    Und immernoch nicht Alter.Sack genug, um nicht ein Stück Änderung im Sinne einer Linderung wahrzunehmen.
    :fritz:
    PS
    mal sehen ob ich den Link noch find… ;-)

  • 84. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 20.25

    Nun - immerhin bin ich alter.sack genug, um jetzt nicht zu wissen, um welchen Comment es gerade geht - aber dafür haben wir ja Drako den Archivar :oops:

    Nicht jede schmerzhafte Erfahrung muss negativ sein - man kann sie auch positiv nutzen, wenn man nicht im Selbstmitleid versinken will, muss ma das sogar tun.

  • 85. yana  |  19.08.2008 um 20.39

    @day:
    das mit den fianziellen Freiräumen hatte ich auch so verstanden, ich wollte es nur noch um eine ideelle Komponente erweitern…

  • 86. yana  |  19.08.2008 um 20.44

    @drako:
    das nennt man “Tagesmütter”. Und ist unbezahlbar…
    Außerdem sieht es nach wie vor so aus, daß frau Arbeit und Haushalt und Kinder und Ehe spielend schaffen soll. Ist so gefordert vom Staat, von der Gesellschaft, etc. Und die meisten fordern es dann auch von sich selber. Ich kenne keine, die sich in Haushalt und Kindererziehung reinreden oder auch nur helfen lassen würde. Geschweige denn, bereit wäre, anderen zu helfen.
    Weniger Druck und Erwartung von außen wäre schon ein toller Freiraum. Wenn das, was ich tue und denke, meine Kinder nicht ausbaden müßten…

  • 87. Drako  |  19.08.2008 um 21.07

    Ich muß es jetzt einfach mal sagen, falls IRGENDJEMAND auch nur ein geringes Interesse daran hat IRGENDETWAS zu ändern, muß er und sie es jetzt machen.
    Es hat keinen Sinn, sich mit Sachzwängen, wie Ämtern, falschen Autoritäten,Geldnöten, Beziehungsproblemen, - eigenen Fehlleistungen abzugeben.
    Wer sich dreinfügt, kann jammern,-sein Leben lang, oder es mehr schlecht als recht ertragen.
    Ständig in der Schwebe zwischen Ohnmacht und illusionärem DA - SEIN ver - bleichen.
    @yana
    ich rede nicht von Tagesmüttern, ist es dir nie in den Sinn gekommen, daß sich betroffene Mütter und ihre Kinder zusammenfinden, um den Tag erfolgreicher zu gestalten.
    Oder bist du schon so geschädigt, daß dir das Zutrauen fehlt.

    Ich propagiere jetzt hier bewußt die Möglichkeit eines alternativen Denkens.
    Was sind wir ohne den Aufsatz des momentan ” herrschenden” Aufsatzes ?

  • 88. yana  |  19.08.2008 um 21.19

    drako, egal, was du genommen hast, nimm weniger davon. Oder viel mehr.
    Mal ganz realistisch, du brauchst Geld zum Leben. Entweder du hast einen Arbeitsplatz, oder du lebst mit staatlicher Hilfe. Bei beiden Möglichkeiten hast du nicht die Möglichkeit zu sagen, leckt mich am :arsch: , ich mach jetzt nur noch, was mir paßt. Hast du eine Familie, geht das auch nicht. Nicht, wenn du nicht auf deren Knochen deine Eigeninteressen durchsetzen willst.
    Und es hat so gar nichts mit mangelndem Zutrauen zu tun, wenn die meisten Mütter einfach nur über die drei großen Ks (Kinder, Küche, Krankheiten) reden können und ich mir das nicht noch solidarisch antun muß.

  • 89. Drako  |  19.08.2008 um 21.34

    @yana
    wenn ich etwas eindrücklicher werde,hat das nichts mit ” was genommen zu haben ” zu tun.
    und ich steh dir gegenüber jetzt völlig alleine da.
    Weil dus nicht verstanden hast.
    Es geht überhaupt nicht darum, irgendetwas schlagartig zu ändern.
    Und wenn du dich weigerst, jemals einen Ansatz für eine Änderung in Betracht zu ziehen, ist es dein gutes Recht.
    Meiner Meinung nach gehörst du nicht zu den ” meisten Müttern “.
    und hast zuwenig Energie, dir Solidarität zu organisieren.
    Dann bleibt dir nur dieser Weg.
    Schade

  • 90. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 21.38

    @Drako
    Was wir dann sind - Anarchisten - weil - diese Gesellschaft ohne Regeln, Grenzen, Gesetze gar nicht in der Lage wäre zu existieren!

    Weisst - es ist leicht zu sagen, dass man aufstehen und etwas ändern muss - diese Diskussion habe ich erst neulich gehabt und musste dann einsehen, dass ich recht alleine dasteh mit meiner Meinung - und warum - weil ich nicht betroffen bin und daher leicht reden kann.

    Bei Dir ist das - von der Situation her - etwas anders würde ich denken - da kommt schon meine Achtung ins Spiel - Achtung vor dem was Du sagst und tust - aber habe ich Dich nicht weiter oben irgendwo in den Kommentaren auch darüber lamentieren ‘hören’ dass Du mit den Folgen oft nicht wirklich zurecht kommst?

  • 91. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 21.41

    @Drako about yana
    Ich finde nicht, dass Du das so absolut sagen kannst, weil Du nicht weisst, in welcher Situation yana lebt und in welchem Umfeld sie das tut. Daher halte ich es für falsch …

  • 92. Drako  |  19.08.2008 um 22.13

    @ Master
    Danke, und - ja, es ist widersprüchlich.
    Auch wenn ich oft mit den Folgen nicht klar komme, ich machs trotzdem.
    und ich bin eine faule Sau, die Eigentlich viel zu wenig tut.
    es ist niemand anders schuld, als ich selbst.
    so viel weiß ich.
    & your commend 2 yana
    sie hat in allem, was sie sagte, nur ihre Situation in Betracht gezogen, niemals eine wirkliche Alternative, und meine Altenativen wieder mit ihrer Situation entkräftet.
    woraus ich schließe, das sie keinen Wert auf Ver - Änderung legt.
    oder meine Alternativen nicht gut genug sind.
    :fritz:

  • 93. lord.daywalker  |  19.08.2008 um 22.59

    Gut ich stimme ein Drako - ich bin auch ne faule Sau - keine Frage. Manchmal muss das einfach sein …

    Was yana anbelangt, ist Dein Schluss falsch - aber gut - ich weiss ein wenig um ihre Situation - wir kennen uns lange - Du nicht - daher vielleicht - hoffe ich ;-)

  • 94. pixelpiet  |  19.08.2008 um 23.57

    @mauli

    >Anarchie - Aberkennung jeglicher Herrschaftslosigkeit.
    die beste Regierungsform - denk mal darüber nach…

    Schon gemacht. Und für die uns alle bekannte Menschheit als nicht tauglich befunden.
    Der Gedanke grundsätzlich gesehen hätte schon was, wenn es denn langfristig funktioneren würde. Zuvor müßtest Du erstmal so ein paar Gene und steinzeitliche Urinstinkte des Menschen zurechtrücken, damit er nicht doch wieder anfängt anderen den Schädel einzuschlagen…

    Aber ansnsten mache ich Dich noch auf einen ziemlich folgenreichen Fauxpas (ich glaube man nennt es sowas wie doppelte negierung osä.) in Deinem Posting aufmerksam, der dem Geschriebene ansich so garnicht in Deinem zugedachten Sinne Ausdruck verleiht. Vielleicht täte Dir ein Oberlehrer gut als Herschaft :-) :-) :-)

  • 95. pixelpiet  |  19.08.2008 um 23.59

    mauli, sorry ich habe eben erst gesehen, daß Du doch keinen Oberlehrer als Herschaft brauchst :clown:

  • 96. Drako  |  20.08.2008 um 00.07

    @ pixel 2 Oberlehrer
    wie wärs mit < c73 ?
    :-?

  • 97. Drako  |  20.08.2008 um 00.21

    @ Master 2 Link <c83
    den muß ich erstmal schuldig bleiben…
    wird nachgereicht.
    :fritz:

  • 98. pixelpiet  |  20.08.2008 um 00.36

    @ drako + Day

    >Gut ich stimme ein Drako - ich bin auch ne faule Sau - keine Frage. Manchmal muss das einfach sein …

    Also ich verstehe Drakos “Aufmunterung” etwas zu tun schon. So hoffe ich. Ich möchte aber zunächst ausdrücklich Yana mal da raushalten, das macht nämlich keinen sinn. ich denke man muß auch anerkennen, daß es menschen gibt, die schon zum Teil ihre momentanen persönlichen (Handlungs-)Grenzen ausgelotet haben. Gut, das kann sich natürlich auch mal wieder ändern.

    Aber im Übrigen stimme ich mit Drako und Daywalker rinzipiell überein. Ich würde mich auch als quasi faule Sau bezeichnen, so wie es sicher auch und leider für einen großen Teil unserer Bevölkerung zutrifft. Man ist zu satt um sich mal zu bewegen. Es wird pubsend aus dem Fernsehsessel oder vom Stammtisch aus herumgeschimpft über Gott und die Welt, über Politik, Beamtenwillkühr, mit der Blöd-Zeitung zusammen wird Herumgejammert wie schlecht es uns doch allen geht und das man vom Staat doch eh nur übers Ohr gehauen wird …

    Genau das hatte ich sehr viel weiter oben schon mal angedeutet…
    Ich möchte es kurz halten zu vielem über das gemeckert wird gehören immer zwei und im Großen gesehen ist unsere Gesellschaftsform, sowie unsere Demokratie von vornherein nie als Einbahnstraße geplant gewesen, wie sie huete wahrgenommen wird.
    Ich behaupte ganz einfach und vielleicht provokant, der Bürger wird seinem Recht und der ihm zugedachten Pflichten nicht mehr gerecht diesen Staat und unsere Politiker in dem was sie machen auch zu kontrollieren oder “denen da oben” auch mal gehörig auf die Finger zu klopfen.
    Ebenso provokativ, aber nicht mehr weit von der Realität: nutzt die gegebenen Möglichkeiten so lange es sie noch gibt!

  • 99. pixelpiet  |  20.08.2008 um 00.40

    >nutzt die gegebenen Möglichkeiten so lange es sie noch gibt!

    Wohl angemerkt die gegebenen rechtlichen, demokratischen und gewaltlosen Möglichkeiten!

  • 100. pixelpiet  |  20.08.2008 um 00.42

    Jupp, und ich bin der 100. :-)))

  • 101. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 06.50

    @Drako & Link
    Ich bewundere Dein Durchhaltevermögen ;-)

  • 102. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 07.00

    @pixel.piet
    Ich stimme zu, dass das grundsätzliche Problem die Bequemlichkeit der Menschen ist, insbesondere dann wenn sie situativ in der Lage sind, es sich bequem machen zu können.

    Ich lege allerdings wert auf die Tatsache, dass der Urtext dieses Postings damit ausdrücklich nicht gleichzusetzen ist! Es ging mir dabei darum, eine Momentaufnahme einer bestimmten Situation auszudrücken und nicht generell rumzupiensen [™ m.m]

    Wenn ich mir allerdings ansehe, dass einerseits die Regierung dem Volk seine Mitbestimmung sh. Volksentscheide generell absprechen möchte und andererseits Bürgerentscheide wie beispielsweise in Heidelberg anlässlich des Verkaufs ehemaliger Sozialwohnungen an einen grossen Investor am Desinteresse der Bürger scheitert, dann ist es in der Tat so, dass die sogenannte Politikverdrossenheit eine Krankheit ist, gegen die es aktuell wohl kein Mittel gibt, weil es dem Gros der Leute einfach egal ist.

  • 103. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 07.04

    Aehm … falls sich jemand wundert - ich ahbe das Datum des Beitags geändert, damit er auf der ersten Seite bleibt - vielleicht hat ja noch jemand anders was dazu zu sagen :-8

  • 104. pixelpiet  |  20.08.2008 um 11.23

    >Ich lege allerdings wert auf die Tatsache, dass der Urtext dieses Postings damit ausdrücklich nicht gleichzusetzen ist!

    So hatte ich das auch nicht gedacht! Deine kurze Zusammenfassung aber bringt es prinzipiell und mit dem einen guten und aktuellen Beispiel auf den Punkt! :-o

  • 105. yana  |  20.08.2008 um 12.44

    @drako:
    eine indianische Weisheit besagt: beurteile keinen Mann, wenn du nicht einen Monat in seinen Schuhen gelaufen bist”. Ich denke, meine Schuhe würden dir nicht passen…

  • 106. Drako  |  20.08.2008 um 13.25

    @yana 2 ich denke
    das wäre dann auch eine Beurteilung ?
    Käme ja auf einen Versuch an… ;-)
    OK, ich weiß nicht, was du alles ausprobiert hast, ich wollte meinen Kommentar nicht als Zwang, sondern ausschließlich Möglichkeit verstanden wisssen, hab vielleicht zuviel Druck gemacht.
    Tut mir leid.
    :fritz:

  • 107. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 16.08

    @pixel.piet
    Okay - ich sehe schon, dass ich das jetzt mal als Kompliemt verstehen kann ;-)

  • 108. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 16.09

    @yana
    Ich liebe indianische Weisheiten :-8

    Bei Euren utnerscheidlichen Schuhgrössen würde das eh nix werden :clown:

  • 109. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 16.15

    @Drako
    Ich denke wir werden uns am Ende dahingehend einig sein, dass wir nicht zur sesselpupenden Mehrheit gehören, die Missstände nur beweinen und sich dann zufrieden oder auch nicht zurücklehen und sich damit arrangieren

    Ich denke auch, dass jeder von uns weiss, wie schwierig es ist, überhaupt etwaws zu tun, etwas zu bewegen oder nur den Stein ins rollen zu bringen.

    Ob wir selsbt unserem Anspruch genügen darf insgesamt bezweifelt werden, da es schlussendlich doch so ist, dass vielles verhindert oder im Ansatz erstickt wird - sei es durch äusseren zwang oder auch durch die eigene Überlegung ob der Konsequenzen, überhaupt dann, wenn man nicht nur für sich allein die Verantwortung trägt, sondern vielleicht für den Partner, die Kinder oder auch gute Freunde.

    Der Spielraum auf jeden Fall ist eng bemessen und ein neuer Versuch, ist man denn an die Grenze gelangt und hat dahinter nichts gesehen, ist mit jedem Mal schwieriger.

  • 110. yana  |  20.08.2008 um 19.33

    Wenigstens Day versteht mich (ref. unterschiedliche Schuhgröße) :-(

  • 111. lord.daywalker  |  20.08.2008 um 20.37

    Aber hallo - würde zu einer so kleinen, zierlichen Person auch nicht wirklich passen ;-d

  • 112. pixelpiet  |  20.08.2008 um 22.05

    >Ich denke auch, dass jeder von uns weiss, wie schwierig es ist, überhaupt etwaws zu tun, etwas zu bewegen oder nur den Stein ins rollen zu bringen.

    Ich verstehe was Du meinst und sicher kann es auch schwierig sein oder werden. Keine Frage.
    Ich gebe aber zu bedenken, daß es zunächst einmal für den Anfang ausreichen würde sich überhaupt erst mal über das zu informieren, was einem gegen den Strich zu gehen droht. Oft wird erstmal nur gleich gemotzt, meist ohne Substanz.
    Sehr schnell stellt man nämlich fest, daß man garnicht alleine wie David gegen Goliath kämpfen muß, sondern es noch jede Menge anderer Leute mit dem gleichen Ansinnen. Oft stellt man auch fest, daß es schon größere Organisationen (NGOs) gibt, die zum einen schon sehr viel Informationen zur Verfügung stellen und auch anderweitige Maßnahmen durchgeführt haben oder es planen. Auch findet man Hilfe und Informationen in anderen Angelegenheiten, ohne die man wohl vielleicht eher keinen Erfolg haben könnte… usw. Und das soll und muß nicht wieder einseitiger Konsum sein, man kann mit derUnterstützung solcher Angebote auch ganz sicher anderen weiterhelfen.

    Um es kurz zu fassen, für mich steht am Anfang immer erstmal “Input”, also Informieren, Informieren, Informieren. Nicht nur über die “Mainstream-Medien” (schon garnicht über die B…-Zeitung), sondern auch in spezielleren Angeboten, nach dem Motto: wer suchet der findet ;-) Auf keinen Fall nur eine Infoquelle durcleuchten, sondern auch die Infos über andere Informationen validieren und gegenchecken. Das hilft ungemein seinen ersten “Schock”, die folgende Hilf- und Hoffnungslosigkeitsgedanken zu durchbrechen und im nächsten Schritt vielleicht auch tatsächlich Lösungen zu finden. Im günstgsten Fall stellt sich vielleicht heraus, daß alles doch eher harmloser war alses aufgebauscht wurde …

  • 113. Drako  |  20.08.2008 um 23.57

    @ pixel gleiches Ansinnen
    das seh ich auch so, da ich weiß, daß zumindest meine Ansprüche durch entstandenen Mangel begründet sind, kann ich sie auch nicht ändern, und es kann auch sein, daß diese Ansprüche gar nicht so hoch sind @Daywalker , - sondern sich einfach auf andere Lebensbereiche als materiellen Besitz oder Vollxbelustigung beziehen.
    Da ein Großteil der Ver - blendeten sich jedoch durch diese Ersatzbefriedigungen korrumpieren läßt, ist es halt nicht einfach, Gleichgesinnte zu finden.
    Und jeder hat nun mal das Recht, zu resignieren oder die Hilflosigkeit in mürrischen Groll umzusetzen.
    Und ich sehe hier bei allen den Wunsch, einen gemeinsamen Weg zu finden.
    Dabei bleibt nicht aus, daß Nachdrücklichkeit als Streitsucht angesehen werden kann. ;-)
    Auf die ich nun mal so gar nicht abfahre.
    Mir steht mehr der Sinn nach Einigung als mein Mütchen zu kühlen.
    in diesem Sinne
    :fritz:

  • 114. yana  |  21.08.2008 um 06.52

    @drako:
    dann einige dich mal;-)
    Außerdem sind wir doch hier schon mal diejenigen, die sich überhaupt Gedanken machen…wißt ihr, wie selten allein das schon ist? Drako, wenn du wüßtest, ein wie hoher Prozentsatz der Mütter nicht weiter denken als von zwölf bis zur Mittagessenplanung. Steh mal vor einer beliebigen Grundschule oder einem beliebigen Kindergarten und hör den Frauen zu, die da stehen und warten. Die einen haben eh zu viel Zeit und Geld, die anderen stehen im Streß des Daseinskampfes, alle aber sind sie Mütter. Reelle Gespräche kommen da aber in der Regel trotzdem nicht auf. Und ja, ich habe es versucht…und dann sieh dir die nächste Generation, diese hoffnungsvollen kleinen Stücke Zukunft dieses Landes an. Und wundere dich über gar nichts mehr. Dicke Kinder haben in der Regel dicke Eltern. Eltern, die selber nicht lesen, haben meist auch Kinder, die das nicht tun. Nun kann ich aber nicht hingehen, und diese ganzen vielen Kinder und deren Eltern erziehen. Ich kanns nur bei meinen eigenen versuchen, besser zu machen. Und mich von solchen Eltern fernhalten…
    Ist das Resignation? Ich sehe es lieber als Einteilen der mir eigenen Energien. Die Welt kann ich nicht retten. Aber ich kann meinen Kindern etwas geben, daß viele schon lange nicht mehr haben: das Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden und die Möglichkeit, wenn auch nicht immer und sofort aber doch über alles zu reden. Oder auch mal gemeinsam zu schweigen.

  • 115. lord.daywalker  |  21.08.2008 um 07.50

    @pixel.piet
    Für den sächlichen Bereich ist es ganz genauso wie Du schreibst - im zwischenmenschlichen Bereich jedoch ist Information sicher ebenfalls wichtig, aber eben nur als ein Teil des Ganzen.

    @Drako
    Ich denke ich spreche für alle wenn ich sage, dass hier keiner über die Vokabel ‘Streitsucht’ auch nur nachgedacht hat ;-)

    Zur Korruption & der Ersatzbefriedigung so kann ich für mich sagen, dass ich mich ebenfalls und ab und an sogar exzessiv der Ersatzbefriedigung hingebe. Und ganz ehrlich bekenne ich mich wissentlich dazu. Als mein Augenarzt neulich sagte, dass ich mit korrigierten Glasern links noch 60% Restsehfähigkeit habe und das rechte Auge aufgrund des Sehnerv-Einrisses nur noch für das 3D-Sehen gut ist und mein Bruder und ich beim Sichten der Unterlagen anlässlich des Todes meiner Mutter festgestellt haben, dass sie unsere monatliche Unterstützung gespart hat, statt sich etwas Gutes zu tun, habe ich die Kohle genommen und mit zur Ersatzbefriedigung bis zu dem Tag, an dem ich blind werden könnte, einen riesigen und sündhaft teuren LCD gekauft. Deswegen fühle ich mich nicht schlecht, sondern im Gegenteil gut - zum Teil eine Lüge gegen mich selbst - aber der Tatbestand von dem es aufgeht ist für mich nicht änderbar und wenn ich ihn noch so beklage …

    Krasses Beispiel ich weiss - ich hätte es allerdings auch kleiner bringen können, da es auch hier und bei mir zutreffend ist.

    Wir wir an yanas aktuellem Kommentar sehen können, gehen wir nun z.T. vom Allgemeinen in die persönliche Tiefe - und genau hier stellt sich das jeweils ganz anders da, weil es da um die eigenen Probleme, Sorgen, Nöte, Ängste und Umgebung geht.

  • 116. Drako  |  21.08.2008 um 10.22

    @yana 2 mich einigen ;-)
    ja, da fängt die Arbeit an, sich in jedem entsprechenden Moment zu entscheiden, reagier ich jetzt emotional ( kann man das überhaupt entscheiden, oder läßt mans einfach geschehn), oder reagier ich sachlich-vernünftig, ewige Gratwanderung.
    Das Problem ist halt nicht endgültig zu lösen, denn es entsteht jeden Moment neu.
    übrigens hatte ich die indianische Weisheit als Parabel verstanden, - wenn es ausschließlich um Schuhe ginge, wärs dann eine Weisheit
    :-?
    dementsprechend war deine Vorwegnahme der Tatsache, daß mir ” diese Schuhe nicht passen ” - hieße, ich komme mit einer ähnlichen Situation nicht klar, genauso ein Urteil ( denn du kennst mich auch nicht ) , wie meins bezogen auf die Möglichkeiten, die du als Mutter zur Verfügung hast.
    und c 106 war ein Versuch der Einigung mit dir.

    @Daywalker 2 Streitsucht
    das war an niemand persönlich gerichtet
    und sollte nur mein Bemühen unterstreichen, sachlich auf Kontroversen zu reagiern.
    :fritz:

  • 117. yana  |  21.08.2008 um 11.00

    @drako:
    das Schöne an einer Parabel ist, daß man sie auf zwei Ebenen gleichzeitig lesen kann. Und muß? Sicher, die Schuhe stehen übertragen für die Lebenssituation des Anderen. Aber die Indianer, prktisch, wie sie nun einmal sind, meinten nun einmal ganz konkret, daß man sich nicht nur in das Leben des Anderen hineinDENKT, sondern damit gezwungen wäre, es wirklich zu fühlen. Das geht noch einen Schritt weiter als “unsere” übliche Parabel…also würden dir meine Schuhe im doppelten und dreifachen Sinn nicht pasen-davon gehe ich allerdings tatsächlcih aus :clown:

  • 118. pixelpiet  |  21.08.2008 um 11.53

    >Steh mal vor einer beliebigen Grundschule oder einem beliebigen Kindergarten

    … und Du kannst beobachten, wie viele Frauen stolz die dicken geländegängigen “Schwanzverlängerungen” ihrer Männer, in denen sie selbst kaum übers Armaturenbrett schauen können, mit 80 in einer 30er-Zone vor die Schule oder Kindergarten prügeln um ihre verwöhnten und bewegungsfaule Brut abzusetzen :-) :-) :-)
    Sorry, mir war mal grade wieder danach. Im Grunde aber kann ich aber das von Yana vorgetragene auch verstehen :clown:

  • 119. pixelpiet  |  21.08.2008 um 11.56

    >- im zwischenmenschlichen Bereich jedoch ist Information sicher ebenfalls wichtig, aber eben nur als ein Teil des Ganzen.

    Dem ist unbestritten so!

  • 120. yana  |  21.08.2008 um 12.15

    @piet:
    bei uns fahren sie sogar direkt auf den Schulhof :kotz:

  • 121. lord.daywalker  |  21.08.2008 um 16.23

    @pixel 2 Schwanzverlängerung
    Welch garstiges Wort mein Alter :-)

  • 122. pixelpiet  |  21.08.2008 um 22.08

    Es sol auch Leute geben, die es als Penis- oder Hirnersatz sehen und betiteln, egal, es kommt aufs Gleiche raus. Solche spritschleudernde Angeberteile sind unnötig wie ein Kropf! :-)

    :clown:

  • 123. lord.daywalker  |  21.08.2008 um 22.17

    Zitat: “Da ist viel Viagra in Chrom unterwegs.”

    (Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in der „Neuen Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ am 21. Juni über die vielen Geländewagen auf Deutschlands Straßen.)

  • 124. lord.daywalker  |  22.0