Alltagsterror Beruf
23.10.08 - 13:08 von MJoe
Die folgende Geschichte hatte ich schon einmal woanders gebracht, aber sie paßt hier so schön herein, weswegen sie nochmals veröffentlicht wird.
Zur Vorgeschichte: Erna T. war (sie ist inzwischen verstorben) körperlich bis auf eine Brustamputation vor 50 Jahren völlig gesund. Aber leider depressiv und voller Angstneurosen. Außerdem rasend eifersüchtig (Man durfte ihren Mann nicht mal anreden, schon kochte sie) und krankhaft geltungssüchtig. Sie mußte immer im Mittelpunkt sthen, sonst machte sie einem das Leben zur Hölle.
Der ungeduldige Ton meinerseits in der Geschichte kommt davon, daß ich sie zu dem Zeitpunkt schon jahrelang pflegte…
Frau T hat mit Frau Huber gerechnet, denn kaum betrete ich die Wohnung, höre ich schon aus dem Schlafzimmer “Frau Sandra! Frau Sandra!”
Ich ziehe zuerst mal meine Jacke aus, bediene meinen PDA, begrüße Herrn T und gehe dann, so nach zwei Minuten, zu Frau T ins Zimmer.
Sie liegt da, völlig in ihre Decke eingewickelt, die Augen geschlossen. “Frau Sandra!”
“Guten Morgen Frau T, heute bin ich statt Sandra da.”
Stille.
“Guten Morgen, Frau Michaela.”
“So, Frau T, haben Sie gut geschlafen?”
“Ja, danke.” (Frau T redet immer total nach der Schrift und regt sich darüber auf, wenn ich mundartliche Ausdrücke verwende - ihr Mann redet ganz normal Kärntnerisch - deswegen rede ich mit ihr schon total automatisch in Schriftdeutsch.)
“Na sehr gut, dann helfe ich Ihnen jetzt beim Aufstehen.”
“Nein.”
“Was, nein?”
“Ich werde jetzt nicht aufstehen. Ich bin müde.”
“Ich glaube Ihnen, daß Sie müde sind. Aber Sie sind nun schon seit dreizehn Stunden im Bett. Es wird Zeit, daß Sie aufstehen und Ihr Kreislauf in Schwung kommt.”
“Ich kann nicht.”
“Warum können Sie nicht? Tut etwas weh, ist Ihnen schlecht, haben Sie Fieber, welchen Grund gibt es, daß Sie nicht können.”
“Ich kann nicht.”
Durchatmen. Ich weiß, daß sie sehr wohl kann.
“Ich werde Sie jetzt einmal aufsetzen, dann wird es schon langsam gehen.”
“Ich kann nicht.”
” ´Ich kann nicht` will ich nicht mehr hören, Sie wollen bloß nicht!”
Pause.
Ich ziehe die Decke weg. Im Raum ist es eigentlich angenehm warm, sie hat einen Flanellpyjama und dicke Socken an.
“Mir ist kalt.”
“Ja, ich habe Ihnen gerade die Decke weggezogen, damit ich Ihnen beim Aufstehen helfen kann.”
“Mir ist kalt.”
“Das sagten Sie bereits.”
“Mir ist kalt.”
Mit einem Ruck setze ich sie ins Querbett, die Beine stehen am Boden, ich halte Frau T an der Schulter fest.
“Frau T, ich lasse Sie jetzt aus, lassen Sie sich nicht fallen, sondern bleiben Sie sitzen.”
Ich ziehe kurz die Hand weg, sie kippt sofort nach hinten, ich halte sie wieder.
“Bitte bleiben Sie sitzen, ich möchte Ihnen die Hausschuhe anziehen.”
“Ich kann nicht.”
“Sie wollen nicht.”
“Können ist das Wort.”
“Wie bitte?”
“Ich kann nicht.”
Wieder ziehe ich kurz die Hand weg, sie läßt sich fallen, ich richte sie wieder auf und halte sie fest.
Ich kippe sie ein wenig nach vorne, in der Hoffnung, daß sie dann aufrecht bleibt.
“Frau T, ich lasse Sie jetzt los. Nehmen Sie sich zusammen und bleiben Sie sitzen. Ich werde Sie nicht halten. Wenn Sie sich zurückfallen lassen, schlagen Sie mit dem Kopf auf der Bettkante auf.”
Ich lasse sie los, sie kippt nach hinten, aber nur sehr langsam. Dabei gehen die Beine mit hoch, der Oberkörper bleibt also im rechten Winkel mit den Oberschenkeln. Langsam sinkt sie nach hinten, bis sie quer über das Bett liegt.
Mir ist das nun egal, ich nutze die Gelegenheit, um ihr die Hausschuhe anzuziehen.
“Mir ist kalt.”
“Ja.”
“Mir ist kalt.”
“Ich helfe Ihnen nun beim Aufstehen.”
“Ich kann nicht.”
Ich nehme sie an den Händen und ziehe sie mit einem Ruck auf die Füße. Darüber ist sie so verblüfft, daß sie sogar stehenbleibt. Sie läßt sich aber arg nach hinten kippen.
Macht nichts, ich ziehe sie nach vorne.
Langsam nähern wir uns dem Badezimmer, ich gehe rückwärts und ziehe sie an den Händen haltend hinter mir her.
Frau T ist recht groß, sicher 170 cm, und gut genährt. So einfach ist das Ganze also gar nicht.
Wir sind vor dem Badezimmer, Frau T begrüßt ihren Gatten, ich stoße die Tür auf und schiebe sie voraus hinein, denn wenn ich voraus gehe, haben wir keinen Platz und ich kann sie nicht aufs WC setzen.
Sie trippelt in winzigen Schritten hinein, ich muß sie direkt schieben, bis sie endlich vor dem Waschbecken steht, an dem sie sich festhält.
Ich ziehe ihr die Pyjamahose sowie die lange Unterhose bis zu den Knien hinunter und entferne die Inkontinenzeinlage.
“Die Einlage ist sauber.”
“Nein, das ist sie nicht. Aber das ist egal, ich werfe sie ohnehin weg.”
“Dann holen Sie eine frische.”
“Die frische ist schon da, ich habe sie mitgenommen.”
“Ich brauche eine frische Einlage.”
“Ich sagte, ich habe sie schon da.”
“Dann ziehen Sie mir die Hose wieder hinauf.”
“Nein, denn Sie setzen sich jetzt auf das WC.”
“Ich kann nicht.”
“Sie wollen nicht.”
“Ich kann nicht.”
Ich schiebe sie trotzdem zur Toilette unter viel Gestöhne und Geächze ihrerseits sitzt sie dann endlich. Zuerst beinahe daneben, aber ich fange sie auf und setze sie richtig hin.
“Ich komme gleich wieder, ich werfe die Einlage weg.”
Ich in die Küche, Einlage in den Mistkübel, zurück ins Bad, Frau T sitzt genau in der Haltung da, in der ich sie hingesetzt habe, sieht recht unbequem aus.
In diesem Minibad läuft der Heizstrahler von oben, es ist verdammt warm, mir treibt es den Schweiß aus den Poren.
“Mir ist kalt.”
“Ihnen wird bald warm werden.”
“Mir ist kalt.”
“Ich werde sie warm duschen, dann wird Ihnen warm werden.”
“Mir ist kalt.”
Ich ignoriere das einmal.
Ich lasse etwas warmes Wasser in die Badewanne laufen, damit der Boden beim Hineinsteigen nicht so kalt ist.
Vor der Badewanne lege ich ein Handtuch auf den Boden.
“Was machen Sie da?”
“Ich lasse Wasser in die Badewanne.”
“Warum machen Sie das?”
“Damit sie nicht kalt ist, wenn Sie da hineinsteigen.”
“Ich gehe da nicht hinein.”
“Aber wie wollen Sie dann duschen?”
“Ich dusche nicht.”
“Wollen Sie sich lieber nur waschen?”
“Nein.”
“Was wollen Sie denn?”
“Zurück ins Bett.”
“Frau T, ich bin hierher bestellt worden, um Ihnen bei der Körperpflege zu helfen und Sie anzuziehen, ich stecke Sie jetzt nicht zurück ins Bett.”
“Ich will ins Bett.”
“Ihr Gatte hat mich gebeten, Sie zu duschen, und das machen wir jetzt.”
“Ich muß mich noch abputzen.”
Ich gebe ihr drei Blatt Toilettenpapier in die Hand.
“Das ist zuwenig.”
Nochmal drei Blatt.
“Das ist zuviel.”
“Ich helfe Ihnen beim Aufstehen, bitte putzen Sie sich ab.”
Unter viel Gestöhne und Geächze und mit einer enormen Kraftanstrengung meinerseits steht Frau T ein wenig auf und wischt sich zwischen den Beinen ab. Dann läßt sie sich wieder auf den Toilettensitz plumpsen.
“Mir ist kalt.”
“Ich ziehe Ihnen jetzt den Pyjama aus.”
“Bitte nicht.”
“Warum nicht?”
“Ich will ins Bett.”
“Nein, Frau T, Sie gehen jetzt nicht ins Bett. Ich ziehe Ihnen den Pyjama aus.”
Sie sitzt da wie eine überdimensionierte Puppe, läßt alles hängen, ich ziehe ihr Pyjama und Unterwäsche aus, zum Glück ist sie zu träge, um sich zu wehren.
“Ich bin ganz nackt.”
“Ja.”
“Ich kann nicht nackt sein.”
“Doch, denn Sie gehen jetzt unter die Dusche.”
“Ich will meine Hausschuhe.”
“Sie bekommen Ihre Patschen nach dem Duschen wieder.”
“Aber ich habe ja nicht einmal Socken an!”
“Zum Duschen brauchen Sie auch keine Socken.”
“Ich will aber Socken.”
Ich nehme eine Duschkappe vom Strick.
“Ich habe noch keine Duschhaube auf.”
“Ich setze sie Ihnen gerade auf.”
“Da schauen noch Haare heraus.”
“Ich bin gerade erst dabei, Ihnen Kappe die auf den Kopf zu setzen.”
“Die Haare dürfen aber nicht naß werden.”
“Ich paß schon auf.”
“Da sind noch Haare heraußen.”
“Nein, die sind jetzt alle drin.”
“Ich spüre das, da sind noch welche heraußen!”
“Wo denn?”
Keine Antwort.
Ich ziehe sie hoch, sie steht neben der Badewanne.
Es gibt eine bestimmte Prozedur, nach der sie in die Wanne steigt, ich bringe sie mühsam dafür in Position.
“Und jetzt?”
“Jetzt halten Sie sich mit der rechten Hand am Waschbecken fest, mit der linken Hand an mir und dann hinein in die Wanne.”
“Ich kann nicht.”
“Ich habe Ihnen bereits gesagt, daß ich das nicht mehr hören will. Sie wollen bloß nicht, aber das ist mir so langsam wirklich egal.”
(Ich MUSS sie duschen, denn würde ich sie nur waschen, würde sie sich auch darüber beschweren. Hatten wir alles schon einmal.)
“Achso.”
“Achso, genau. Heben Sie bitte Ihr linkes Bein und steigen damit in die Badewanne.”
“Ich kann nicht.”
“Warum nicht?”
“Ich kann mein Bein nicht heben. Ich kann nicht in die Wanne steigen.”
“Wie machen Sie das denn mit Sandra?”
“Mit Frau Sandra geht es.”
Langsam werde ich sauer.
“Dann machen Sie einfach die Augen zu und stellen sich vor, ich wäre Ihre geliebte Frau Sandra.”
“Nein.”
“Frau T, steigen Sie jetzt in die Wanne!”
Irgendwas in meinem Tonfall muß sie dazu bewogen haben, doch ein Bein um 10 Zentimeter zu heben.
Ich nehme meine Chance wahr, nehme das Bein und setze es in die Wanne.
Dann packe ich sie unter den Schultern und stütze sie nach oben, Frau T merkt, daß es mir ernst ist und hebt das zweite Bein nach in die Wanne.
Sie steht in der Wanne und läßt sich nach hinten fallen.
Ich erwische sie und fange sie auf, setze ich sie auf das Plastikbrett, das zum Draufsetzen quer über Wanne liegt.
“Ich will nicht duschen.”
“Jetzt sind wir schon so weit, jetzt machen wir das fertig.”
Ich drehe das Wasser auf.
“Das ist kalt!” Sie kommt mit dem Wasser gar nicht in Berührung.
“Ich habe es gerade erst aufgedreht, es wird noch warm.”
“Ich will das Wasser aber warm.”
“Ich mache es gerade warm.”
“Mir ist kalt.”
Ich merke, daß ich langsam zu kochen beginne.
Das Wasser aus dem Duschkopf ist nun angenehm warm, ich spritze es über ihre Knie.
“Das ist heiß!”
“Okay, dann machen wir es kälter.”
Nun ist das Wasser lauwarm. Nochmals über die Knie.
“Das ist heiß!”
“Gut, noch kälter also.”
Das Wasser ist wirklich nur mehr lau.
“Das Wasser ist kalt!”
Also etwas wärmer.
“Jetzt wird es gehen. Mir ist kalt.”
Ich ignoriere den Einwand und beginne sie zu duschen. Zuerst wird sie von oben bis unten mit klarem Wasser geduscht, dann seife ich sie auf eigenen Wunsch mit einem Waschlappen von oben bis unten ein, am Gesicht beginnend.
“Au!”
“Was ist denn?”
“Das tut weh!”
“Was tut weh?”
“Wenn sie mir über das Gesicht fahren.”
“Möchten sie das Gesicht lieber selbst waschen?” (Normalerweise lasse ich meine Klienten das Gesicht immer so gut wie möglich selbst waschen, aber an manchen Tagen ist das bei Frau T einfach nicht möglich.)
“Nein!”
“Kann ich weiter machen?”
“Mir ist kalt.”
Ich seife sie weiter ein.
“Mir ist kalt.”
Und weiter.
“Die Augen sind noch nicht ausgewischt.”
“Hier haben Sie den Waschlappen.”
“Ich brauche ein Taschentuch.”
Ich gebe ihr zwei Blatt Toilettenpapier, damit wischt sie sich die Augen aus. Danach werfe ich das Papier ins WC.
“Das gehört in den Papierkorb.”
“Ich habe es aber in der Toilette hinuntergespült.”
“Werfen Sie es in den Papierkorb!”
“Das ist Toilettenpapier, das gehört in die Toilette!”
“Ich habe mir die Augen damit ausgewischt, das muß in den Papierkorb!”
“Soll ich es wieder aus dem Klo fischen, damit Sie es in den Papierkorb werfen können?”
“Mir ist kalt.”
“Achso.”
Genau über Frau T ist der Heizstrahler. Durch den Wasserdampf, die Anstrengung und die Hitze rinnt mir der Schweiß über den Rücken.
“Mir ist kalt.”
Ich reagiere nicht.
“Mir ist kalt.”
Keine Reaktion, ich seife sie weiter ein.
Sie wird laut.
“Ich sagte, mir ist kalt!!!”
Ich bleibe leise.
“Ich habe es vernommen.”
“Tun Sie was dagegen!”
“Was soll ich denn dagegen tun?”
“Hören Sie auf.”
“Womit?”
“Hören Sie auf mit dem Duschen.”
“Frau T, wir sind mittendrin, ich habe sie gerade fertig eingeseift, jetzt werde ich den Seifenschaum wieder abspülen.”
“Mir ist kalt.”
“Das sagten Sie bereits.”
“Ziehen Sie mir was an.”
“Jetzt???”
“Ich will mein Unterhemd.”
“Wir sind mitten im Duschen.”
“Ich will aber nicht duschen.”
“Das ist mir bekannt, aber nun sind wir mittendrin, jetzt machen wir das fertig.”
“Mir ist kalt.”
“Frau T, ich schwemme Sie jetzt mir warmen Wasser ab, dann trockne ich ab, dann ziehe ich sie an (Das Eincremen erwähne ich lieber gleich gar nicht, das lassen wir heute lieber aus.) und dann sind Sie fertig. Also bitte noch fünf Minuten Geduld, dann haben Sie es schön warm.”
Ich wische mir mit meinem Shirt den Schweiß von der Stirn.
“Mir ist aber so kalt.”
“Bewegen Sie sich doch ein bißchen, Sie sitzen da wie ein nasser Sack, da wäre mir auch kalt. Sie müssen Ihren Kreislauf in Schwung bringen!”
“Ich kann nicht.”
“Das war mir klar.”
“Sie sind ganz schön schnippisch.”
“Wundert Sie das?”
Nun ist sie für einen Moment baff.
Ich bin dabei, Frau T abzubrausen.
“Mir ist kalt.”
“Heben Sie bitte den Arm.”
“Mir ist kalt.”
“Würden Sie bitte den Arm heben, damit ich darunter auch waschen kann?”
“Ich kann nicht.”
Sie bekommt unabsichtlich einen Spritzer Wasser ins Gesicht.
“Ich bin naß.”
“Ja, ich weiß.
“Ich bin ja ganz naß.”
“Sie sitzen in der Badewanne und duschen, es ist natürlich, daß Sie dabei naß werden.”
“Mir ist kalt.”
“Frau T, über Ihnen strahlt eine Heizschlange mit ichweißnichtwievielen Watt ihre Hitze runter, ich dusche Sie mit warmen Wasser, es ist hier heiß und stickig wie in einer Sauna, ich kann nichts dafür, daß Ihnen kalt ist!”
“Ich kann auch nichts dafür!”
“Das behaupte ich ja auch nicht.”
“Sie sind so garstig zu mir.”
“Soll ich das Wasser wärmer machen?”
“Nein, das ist zu heiß!”
“Wir sind ja gleich fertig!”
“Mir ist kalt!”
Ich bin mit dem Abbrausen fertig, nehme ein großes Badetuch vom Haken unter dem Heizstrahler und lege es Frau T um die Schultern.
“Sehen Sie, nun sind wir bald fertig.”
“Es ist so kalt.”
“Was?”
“Das Handtuch ist kalt.”
Ich gebe ihr keine Antwort und trockne ihr den Oberkörper ab. Dabei nehme ich ihr auch die Duschhaube ab.
“Meine Haare werden ganz naß.”
“Nein, wir benutzen ja kein Wasser mehr.”
“Ich habe aber keine Badekappe mehr auf.”
“Die brauchen Sie auch nicht mehr.”
“Aber ich werde ganz naß.”
“Ich mache Sie gerade trocken!”
“Das Handtuch ist naß.”
“Ja, von Ihnen.”
“Mir ist kalt, ich will ein warmes, trockenes Handtuch.”
Also gut, ich hänge dieses Handtuch auf den Haken und nehme ein anderes, trockenes. Auch von direkt unter dem Heizstrahler.
“Das ist kalt.”
“Strecken Sie bitte das Bein hoch, damit ich es abtrocknen kann.”
“Ich kann nicht.”
“Soll ich es naß lassen?”
“Das Bein ist noch naß.”
“Ja, ich weiß! Ich würde es auch gerne abtrocknen, heben Sie es bitte etwas an.”
“Ich kann nicht!”
“Ich kann das nicht mehr hören!”
“Mir ist kalt!”
Mit viel Mühe schaffe ich es, Frau T ganz abzutrocknen. Sie ist nur noch am Gesäß naß - auf dem sitzt sie ja auch noch.
“Frau T, bitte stehen Sie jetzt auf.”
Sie steht unter viel Gestöhne auf. Ich trockne sie am Gesäß und zwischen den Beinen ab.
“So, nun steigen Sie bitte aus der Wanne, ich halte Sie fest.”
“Ich kann nicht.”
“Möchten Sie in der Wanne bleiben?”
“Nein.”
“Also?”
“Ich kann nicht.”
“Heben Sie das rechte Bein über den Wannenrand.”
Es braucht fünf Minuten, aber nun steht sie wieder vor dem Waschbecken.
“Ich habe keine Hausschuhe an.”
“Ich weiß.”
“Ziehen Sie mir welche an!”
“Ja, aber zuerst doch auch die Socken!”
“Ich will Hausschuhe!”
“Setzen Sie sich doch bitte!”
Ich will, daß sie sich aufs WC setzt.
“Ich bin aber noch naß.”
“Wo sind Sie noch naß?”
“Am Gesäß.”
Ich rubble dort nochmal mit dem Handtuch.
“Jetzt setzen Sie sich bitte auf das WC!”
“Da ist ja gar nichts drauf.”
“Wo ist nichts drauf.”
“Auf dem WC.”
“Was hätten Sie denn gerne drauf?”
“Ein Handtuch.”
“Gut, dann machen Sie bitte den Deckel zu.”
Sie klappt den WC-Deckel runter, ich lege ein Handtuch drauf und will, daß Frau T sich endlich setzt.
Doch sie muß das Handtuch erst gerade ziehen, dann setzt sich sich mit viel Gestöhne endlich hin.
“Ich will den Stift haben.”
Ich weiß, was sie meint, einen Deostift. Ich hebe ihre Arme hoch und fahre mit dem Deo unter die Achseln.
“Das tut weh.”
“Was tut weh?”
“Sie sind zu grob.”
“Ich bin nicht absichtlich grob. Es wäre gut, wenn Sie etwas mithelfen würden. Sie könnten zum Beispiel Ihre Arme hochheben, dann ginge es schon besser.”
“Ich kann nicht.”
Ich husche kurz aus dem Bad und hole ihr Gewand, daß schon vor dem Badezimmer auf einem Stuhl bereitliegt.
“Wo waren Sie jetzt?”
“Ich habe Ihr Gewand geholt.”
“Warum haben Sie das nicht schon vorher geholt?”
“Es war ja schon da, nur habe ich es nicht ins Badezimmer getan, damit es beim Duschen nicht naß wird.”
“Jetzt ist es ganz kalt.”
“Nicht kälter, als wenn es hier herinnen gelegen wäre.”
“Haben Sie eine frische Einlage dabei?”
“Ja, hier habe ich auch eine frische Einlage.”
“Ich muß nämlich eine frische Einlage hineintun.”
“Ja, ich weiß, hier ist ja auch eine.”
“Geben Sie sie mir hinein.”
“Aber Sie sitzen ja noch.”
“Ich brauche aber eine frische Einlage.”
“Jetzt ziehen wir mal die restliche Kleidung an, beim Aufstehen und Hosehinaufziehen gebe ich Ihnen die Einlage in den Slip.”
“Die Einlage muß aber frisch sein.”
“Ja!”
Ich ziehe Frau T ihre Sachen an.
Sie hilft überhaupt nicht mit, ich könnte genausogut eine lebensgroße Puppe ankleiden.
Ich bin dabei ihr die Socken anzuziehen.
“Sie machen da ja Falten hinein.”
“Nein, ich paß schon auf.”
“So geht das nicht.”
“Was geht denn nicht?”
“Sie können die Socken nicht anziehen, wenn da ein Vakuum drin ist.”
“???”
“Drehen Sie die Socken um.”
“Dann ist aber das Innere außen.”
“Nein, sie waren ja falsch herum.”
“Nein, die Socken waren richtig herum. Würde ich sie jetzt umdrehen, hätten Sie die Naht außen.”
“Drehen Sie die Socken um!”
“Sie haben die Socken jetzt schon an. Sie passen so. Sie sind richtig, haben keine Falten und das Vakuum haben wir auch überwunden. Es paßt so!”
“Mir ist so kalt!”
“Wir sind ja eh gleich fertig.”
“Machen Sie etwas dagegen!”
“Wogegen?”
“Schnaub!”
Nun hat sie ihre ganzen Sachen an, nur um die Mitte ist noch alles frei.
“So, Frau T, jetzt stehen wir gemeinsam auf, dann ziehe ich Ihnen die Hosen hinauf.”
“Ich kann nicht.”
“Natürlich können Sie. Hier, halten Sie sich am Waschbecken fest, und nun - hauruck!”
Ich will ihr hochhelfen, doch nichts rührt sich. Sie hängt da wie ein nasser Sack.
“Frau T, Sie müssen aufstehen!”
“Ich kann nicht.”
“Sie sitzen hier mit nacktem Popo, jetzt stehen Sie bitte auf, damit ich Sie fertig anziehen kann!”
Wieder versuche ich sie hochzuheben, sie läßt sich total hängen. Würde ich sie nicht halten, würde sie vom WC kippen.
“Ich kann nicht.”
“Jetzt reißen Sie sich bitte mal zusammen. Jeder hat einen schlechten Tag hin und wieder, ich verstehe das wirklich, aber trotzdem nimmt man sich für gewisse Dinge zusammen und erträgt es. Ich will, daß Sie jetzt aufstehen, damit wir alles fertig machen können!”
“Ich kann nicht.”
Und sie tut wirklich nichts.
Ich kann nicht mehr.
Ich stürme aus dem Bad und atme tief durch.
Herr T steht vor mir.
“Herr T, Sie kennen mich, ich bin eigentlich ein geduldiger und umgänglicher Mensch, aber Ihre Gattin macht es mir heute unmöglich, ruhig zu bleiben.”
“Ja, wissen Sie, Erna ist krank und …”
“Ich weiß, daß Ihre Gattin krank ist und daß es furchtbare Tage mit ihr gibt, aber heut tut sie wirklich alles, um mich auf die Palme zu bringen. Ich versuche wirklich geduldig zu sein, aber irgendwann kann ich nicht mehr. Sie sitzt nun am WC und will nicht aufstehen, sie läßt sich komplett fallen, ich kann Sie nicht einmal fertig anziehen.”
“Ich werde Ihnen helfen.”
Herr T ist sehr wohlbeleibt und gehbehindert. Jeder einzelne Schritt tut ihm weh. Dennoch hilft er mir mit seiner körperlich eigentlich gesunden Gattin.
Ins folgende Gespräch mische ich mich nicht ein.
“Erna, komm jetzt, steh auf.”
“Ich kann nicht.”
“Sag nicht ständig diesen Unsinn, du kannst sehr wohl, jetzt steh auf.”
“Ich kann nicht.”
“Komm Erna, gib mir deine Hand.”
Er beugt sich quer über das Waschbecken und streckt Erna seine Hand hin.
Von ihr kommt keine Reaktion.
Ich nehme ihre Hand und lege sie in seine. Sie hängt dort wie ein nasser Lappen.
“Erna! Jetzt reiß dich zusammen. Schau, ich helfe dir.”
Keine Reaktion, sie läßt sich total fallen.
Da quetscht er ihre Hand und bohrt seine Fingernägel in ihre Handfläche.
“Aua, du tust mir weh!”
“Ich muß dich ja dazu bringen, eine Reaktion zu zeigen! Ich weiß, jetzt wirst du wieder allen erzählen, daß ich dich mißhandle, aber jetzt streng dich einmal an. Das darf ja wohl nicht wahr sein!”
Er zieht sie hoch, ich stehe neben Frau T und schiebe sie hoch, sie steht so halbwegs mit völlig angewinkelten Knien. Schnell steck ich ihr die Einlage zwischen die Beine und zieh die ganzen Hosen rauf. Dann läßt sich sich komplett fallen und sitzt wieder am WC-Deckel.
Ich bedanke mich bei ihrem Mann für die Hilfe.
“So, Frau T, das hätten wir. Nun sind es nur noch ein paar Schritte bis ins Eßzimmer, dann haben Sie es geschafft.”
“Ich kann nicht.”
“Sie wollen nicht.”
“Können ist das Wort.”
“So, nun reicht es, ich habe heute noch mehr zu tun. Sie haben die Wahl, entweder reißen Sie sich zusammen, gehen mit mir die paar Schritte zu Ihrem Stuhl ins Eßzimmer oder Sie bleiben hier den ganzen Tag hocken. Was ist Ihnen lieber?”
“Ins Eßzimmer.”
“Na, dann stehen Sie bitte auf!”
Sie rührt sich nicht, keinen Millimeter, obwohl ich sie an beiden Armen halte und hochzuziehen versuche.
Ihr Mann stürmt ins Bad, er zerrt sie hoch, zieht sie aus dem Bad, obwohl er selbst kaum gehen kann, ich schiebe sie von hinten, wir bekommen sie auf diese Art äußerst mühsam ins Eßzimmer, wo sie sich in ihren Ärmelsessel fallen läßt.
“Ich habe mein Movicol (Abführmittel, ein Pulver, das in Wasser aufgelöst wird) noch nicht.”
“Das werden wir noch richten.”
“Mir ist kalt.”
Direkt neben Frau T steht ein mobiler Heizkörper, ihr Mann schaltet ihn auf der höchsten Stufe ein.
Ich will ihr die Hörapparate einsetzen.
“Nein, bitte nicht.”
“Warum nicht?”
“Ich will die nicht, ich höre damit nichts.”
“Sie sagen immer, Sie hören so schlecht, deswegen wurden Ihnen die Hörapparate gemacht. Nun tu ich sie auch rein.”
“Mir ist so kalt.”
“Die Heizung läuft schon.”
“Ich sagte, mir ist so kalt.”
“Und ich sagte, die Heizung läuft schon.”
Ich hole die Bürste und beginne ihr die Haare zu bürsten.
“Aber bürsten Sie sie gut durch.”
“Ja, mache ich.”
“Sie bürsten sie nicht gut durch.”
“Ich habe gerade erst begonnen!”
“Sie machen das nicht richtig!”
“Wie soll ich es denn machen?”
Stille.
“Sie bürsten nicht richtig.”
“Dann sagen Sie mir doch bitte, wie ich es machen soll!”
“Frau Sandra macht es anders.”
“Ist anders automatisch auch besser?”
“Sie machen das falsch.”
Nun schaltet sich wieder ihr Gatte ein.
“Erna, jetzt hör aber sofort auf damit. Du bist heute unerträglich.”
Wieder sie.
“Mein Mann ist so garstig zu mir.”
“Frau T, soll ich Ihnen was sagen? Sie wissen, daß ich immer für Sie da bin, aber heute verstehe ich ihn absolut!”
Er grinst.
Ich bin mit Bürsten fertig, entferne die Haare aus der Bürste und werfe sie in die Toilette.
“Haben Sie die Bürste gereinigt?”
“Ja, ich habe Ihre Harre herausgezupft.”
“Haben Sie die Haare weggeworfen?”
“Natürlich.”
“Wo haben Sie sie hingeworfen?”
“In die Toilette.”
“Die gehören aber in den Papierkorb.”
“Ich habe sie aber in die Toilette geworfen.”
“Sie müssen sie aber in den Papierkorb werfen!”
“Ich habe die Haare aber schon hinuntergespült. Ich hole sie jetzt sicher nicht mehr heraus.”
“Mir ist kalt.”
“Direkt neben Ihnen ist ein Heizkörper, er ist komplett warm, fast heiß, Ihnen KANN nicht kalt sein!”
“Mir ist aber kalt.”
“Auch gut.”
“Ich sagte, mir ist kalt!”
Ich gehe ins Schlafzimmer und mache die Betten, versorge den Leibstuhl, reinige das Bad, gehe in die Küche zu ihrem Gatten, der das Frühstück vorbereitet und rede mit ihm keine fünf Minuten.
Währenddessen ruft Frau T achtzehnmal “Mir ist kalt!”
Wir ignorieren sie.
Ich verabschiede mich freundlich von ihr.
Sie erwidert meinen Gruß, hebt aber nicht die Hand.
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zuletzt: 08.01.2009 - 20:49






6 monster.senf monster.senf hinzufügen
1. Drako | 23.10.2008 um 15.51
gut beschrieben, fast alles ist mir bekannt…

interessant , was ein Teil der oben bezeigten Klientel so alles ” auf die Beine stellt ” ,wenn die Leute von der Pflegestufen-Kontrolle im Haus sind, dann fängts plötzlich an zu hüpfen und zu kommunizieren und , ach, was ist das manchmal für ein SCH… Job
da kann einem selber ganz schön kalt werden.
2. praktikant | 23.10.2008 um 21.34
Whoa krass beschrieben…war sehr gut zu lesen!
3. bored72 | 24.10.2008 um 01.14
die hat daheim gar nix mehr zu suchen.
das ist eine zumutung für alle
auch ihren mann
sie wäre in einem heim besser aufgehoben
da macht man sowen zu zweit
diskutiert nicht lang rum
weil bringt eh nix
spart sich mindstens die hälfte der zeit
und die nerven aller
und gut is.
sorry.
aber das ist wirklich meine meinung.
4. bored72 | 24.10.2008 um 01.28
ambulanz ist für mich eh die hölle.
hatte ich kurzfristig vor jahren schon mal gemacht.
2 versuche gestartet
beim einenmal dann irgendwann die leute
( 2 im selben haushalt
alzheimer mit agressiven tendezen
und parkinson im fortschritt
eltern einer hier nicht näher genannten schauspielerin
schwiegersohn schauspieler )
an meinen
damailgen freund für sein nebenjob abgetreten
weil kein nerv dafür gehabt
alles etepetete leute
mein ex freund arzt
der heilige
der tolle
der auserwählte
und ich
wer bin schon ich…
bei ihm lief alles wie am schnürchen
und bei mir wurde rumgeiert bis zum abwinken
*hasskappenalarm*
am ende kamen beide dann doch ins heim
das andre war sozial normaler status
köperlich fit
alzheimer
im grunde braucht man nur einkäufe erledigen
nachschauen ob alles ok ist
und bei viel glück
sie mal zu waschen
sie hat sich selbst gewaschen
und versorgt
und das noch recht gut
vom krankheitsbild her
extrem vergesslich
misstrauisch
paraniod
die kunst war es
überhaupt erstmal in die wohnung zu kommen
sie hatte noch die schlüssel dafür
wir vom ambulanten dienst keinen
da hat man dann vor der wohnungstür
stundenlang rumdiskutieren müssen
um überhaupt mal rein zu kommen
und zwar so lange
bis die nachbarin kam
und einen auch noch dumm anmachte
wer man denn sei
und von der frau überhaupt wolle
AHHHHHHHHHHHHHHH
3 wochen hab ich das gemacht
und dann geschworen :
nie nie nie wieder ambulanz.
5. Drako | 24.10.2008 um 01.48
@bored 2 nie wieder

Gute Wahl
6. bored72 | 24.10.2008 um 02.22
nochmal zu c 3 )
in dem von dir eela beschriebenen fall
bekäme man hier in deutschland pflegestufe 3
laut gesetz
sind die zu pflegenden geradezu verpflichtet
so einen patienten mit 2 pflegekräften zu versorgen !
ganz klar
weil die unfallgefahr damit drastisch bis gänzlich
reduziert wird.
ein schutz für den patienten
wie den zu ihn versorgenden
es gibt genug patienten dieser kategorie
die aus prostest und in der gewichtsklasse
sich einfach mal in knie fallen lassen
und dann schönen gruss an deine bandscheiben.
solltest du so einen patienten trotzdem allein versorgen
und es passiert was
zb dass er fällt und sich verletzt
bist du deine anerkennung los
wenns hart kommt
und keine versicherung der welt steht hinter dir
schadenserstzklagen,schmerzensgeld etc
können ein horrendes mass annehmen.
pro stationäre unterbringung :
die räumlichkeiten sind entsprechend gestaltet
pflegehilfmittel zum einen überhaupt angemessen
nutzen zu können
sowie überhaupt prinzipiell vorhanden
(in deinem fall ein duschstuhl mit sicherung
dass der patient nicht rausfallen kann
oder bei gegenwehr nicht sich selbst
und das personal verletzt )
du bist nie allein im dienst
wenn du hilfe brauchst
ist immer jemand zu ordern
sei es per notruf
oder zusätzlich wie bei uns
tragen wir handies bei uns
über die wir die andern gezielt rufen können
wir sind gesetzlich dazu verpflichtet
diese handies bei uns zu tragen
stationär hätte das also so ausgesehn
dass 2 leute den patienten auf den duschstuhl übersetzen
die pflege muss ja sein
besonders wenn jemand eingestuhlt ist
und dann gibts da auch keine (völlig sinnlosen )
diskussionen
was aber NICHT heisst
dass auf den bewohner nicht
wie es so schön heisst
soweit wie möglich validierend eingegangen wird
man kann trotzdem mit ihm reden
freundlich auf ihn eingehn
usw
dann duscht einer
der andre macht das bett
nach dem duschen wird der bewohner wiederum
zu zweit zu ende versorgt
und gut is.
zudem ist gewährleistet
dass rundum die uhr nach dem patienten geschaut wird
mehrfach täglich
für die angehörigen ist das eine enorme entlastung
wenn sie zu besuch kommen
sei es einmal im monat
oder täglich
ist das rein freiwillig
und dann
wenn sie es wirklich wollen
und auch im stande dazu sind.
häusliche pflege
rund um die uhr
einen angehörigen dieser klasse
um sich haben zu müssen
ist der reinste stress
die reinste belastung
nicht selten
sind die angehörigen dann selbst so fertig
dass sie im grunde selber hilfe dringend bräuchten
und das muss doch nicht sein !
das is ja wahnsinn alles.
menschenwürde und häusliche pflege
in allen ehren
aber man muss schon wissen
wann es (noch) sinn macht
und wann nicht mehr
man stresst ja nicht nur sich selbst
sondern auch der patient
ist ja einer stresssituation ausgesetzt
die sich nicht sehr vorteilhaft auf sein krankheitsbild
und seinen jeweils aktuellen gesamtzustand auswirkt
diese menschen SIND krank
sie KÖNNEN wirklich NICHTS dafür
das tut dem mass der umstände aber keinen abbruch.
sojemanden daheim von einzelnen betreuen lassen zu wollen
hat nicht mehr viel mit menschenwürde zu tun
sondern ist in der tat nicht nur höchst unvernünftig
sondern im grunde unprofessionell .
dieses ganze daheim lassen wollen
ist zum teil reine augenwischerei
weil es dem staat günstiger kommt
zum teil
weil es DURCHAUS auch andre als diese nun
beschriebenen patienten gibt
bei denen das ales noch gut möglich ist
und damit sinn macht .
für den patienten .
hinterlasse der Nachwelt deinen monster.senf
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