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17.10.08 - 00:13
von K.
Die heutige Zeiterfassung der einzelnen Teilakte der Küchen- und Flurreinigung bei K einschließlich der notwendigen Vor-, Neben- und Abschlussarbeiten ergab folgende Nettoputzzeiten:
Flur fegen: 1:42 Min.
3 Stühle, 1 Rucksack + 1 Mülleimer aus der Küche ins Nebenzimmer tragen: 2:10 Min.
Küche fegen: 2:42 Min.
Besen + Handfeger reinigen: 2:18 Min.
Putzwasser in Eimer einfüllen, Putzmittel hinzufügen + Küche nass wischen: 7:49 Min.
Küchentrocknungszeit und Zigarettenpause: 4:01 Min
3 Stühle, 1 Rucksack + 1 Mülleimer vom Nebenzimmer in die Küche zurücktragen: 2:20 Min.
Flur nass wischen: 4:13 Min.
Kühlschrank abräumen, Oberfläche nass reinigen und wieder bestücken mit 2 Thermoskannen, 1 verschmutzten Tasse und 1 Basilikum-Pflanze: 7:12 Min.
Herdoberfläche + Wandfliesen hinter dem Herd nass reinigen + trockenreiben: 5:20 Min.
Spüle abräumen, mit Essigessenz reinigen + wieder vollstellen: 8:27 Min.

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Tags: 2008, Haushalt, Haushaltsplan, k., Küchenreinigung, Mannheim, Nettoarbeitszeit, privat, Putzmittel, Zeiterfassung, Zeiterfassungssystem
15.10.08 - 20:36
von K.
Hildegard Böhmelt, 72, hatte bis zu ihrer Berentung halbtags als Verwaltungsangestellte in einer großen Mannheimer Versicherung gearbeitet. Im Augiust 1978 hatte sich auf einem Betriebsausflug, man unternahm bei sonnigem Wetter eine Fahrt auf dem Rhein, ein Vorfall ereignet, der im Kreise ihrer Kollegen und Kolleginnen allgemein als recht amüsant empfunden wurde. Bis zur Weihnachtsfeier 1980 wurde diese Begebenheit gerne erzählt und belacht, wenigstens jedoch belächelt. Danach geriet sie in Vergessenheit.

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Tags: 1979, Böhmelt, Betriebsausflug, k., Mannheim privat, Mannheimer Versicherung, Versicherung, Vorfall, Weihnachtsfeier
14.10.08 - 20:26
von K.
Kurz nach dem Abendessen bemerkte K einen Juckreiz am Oberkörper. Eine Sichtkontrolle ergab eine dezente, kreisrunde Hautveränderung. Ein Weichling wäre vielleicht zum Arzt gegangen, doch K vertraute auf die Selbstheilungskräfte seines Körpers und wartete gelassen auf die rasch eintretende Spontanheilung.

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Tags: Geistheilung, Hautarzt, Hautkrankheit, k., Katholizismus, Malignes Melanom, Mannheim, Spontanheilung, Verweichlichung, Weichei, Westfalen, Wunderglaube
12.10.08 - 15:11
von K.
Unten stehendes Bild zeigt K im LIDL Mannheim beim Kauf einer 650g-Packung Schinken-Lyoner für 1,99 €!

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Tags: k., Kauf, Lidl, Wurstbild
10.10.08 - 07:47
von K.
K, der sich unlängst in einem Nebensatz des vorliegenden Blogs erwähnt sah, empfand die Veranlassung, den einen oder die andere angemessen herzlich zu grüßen. Unten stehendes Bild zeigt ihn in seiner Küche in Erwartung des Abendessens, das aus heißgeräuchertem Schweinebauch mit Senf und Zwiebeln auf Weizenmischbrot bestand. Hätte man ihn nach seinem Befinden gefragt, würde er ungefähr so geantwortet haben: „Nuja… nu-ja.“ In den letzten Tagen war ihm aufgefallen, dass andere ihn oft für geselliger hielten als er war. An seiner Büroscheibe klopfende Kollegen hatten ihn verärgert, und bei einer Versammlung war er durch mürrische, schroffe Kommentare unangenehm aufgefallen. Die Einsamkeit seiner Küche hingegen empfand er stets als befreiend. Telefon aus, Handy aus, Klingel aus, alles aus. Ruhe, himmlische Ruhe. Schneekoppe. Schneeeee-koppä.
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Tags: himmlich, k., Nebensatz, Ruhe, Schneekoppe, Schweinebauch, Versammlung
06.07.08 - 11:02
von K.
Wo bleibt “Eine Stunde reiner Spaß am Sonntag”? Ich habe mich oft gefragt, was diese Rubrik eigentlich soll und mich zum Teil aufrichtig über die Links geärgert. Und das sollte auch so bleiben. Eine Eigenmacht des Seitenbetreibers, der einfach macht, was er will, nur weil er hier machen darf, was er will? Ja, wo kommen wir denn da hin, wenn jeder macht, was er will, nur weil er machen darf, was er will?
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Tags: Anarchie, Chaos, Glaube, Hygiene im Haushalt, k., Vertrauensschutz
17.06.08 - 23:02
von K.
K sah nun ein, dass es zwecklos war, der in der Hängematte liegenden Frau ein weiteres Mal zu erklären, dass er generell schlecht hörte und ihre genuschelten, halb verschluckten Worte nicht verstand. Sie redete weiter auf ihn ein, nuschelte und murmelte und murmelte und nuschelte weiter und immer weiter. Gelangweilt schaute K durch den halb geöffneten Eingang des Zelts nach draußen, wo nur einen knappen Meter entfernt eine nicht enden wollende Reihe von Schuljungen mit kurzen, grauen Hosen und langen Kniestrümpfen vor dem Zelt vorbeiging und ein Kirchenlied sang. Er drehte seinen Kopf wieder der Frau zu und fasste ihr zwischen die Beine. „Na da schau her!“, fauchte sie ihn sehr deutlich in bestem Hochdeutsch an. „Unser feiner Herr K! Unser ehrlicher Herr K! Ich denke, du verstehst mich nicht, du Dreckskerl? Hm?“ Ohne sich zu bewegen, zog sie sich aus. Aus den Schulkindern draußen wurde eine Kompanie Soldaten und aus dem Kirchenlied ein Gewitter, dessen Blitze das Innere des Zeltes stroboskopartig aufflackern ließ.
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Tags: Frau, k., Kirchenlied, Kommunikation, Liebe, Mann, Sex, Sprache, Tagestext
05.06.08 - 19:55
von K.
Die nächste Mitgliederversammlung der Monstropolis-Ortsgruppe Mannheim-Mitte findet statt am 14.10.2009 um 19:30 Uhr im Cafe´ Vienna. Auf der Tagesordnung steht neben der Neuwahl des Kassenwarts die Wahl eines Ästhetik-Beauftragten. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
gez. Der Vorstand
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Tags: Ästhetik, Beauftragter, Cafe´Vienna, k., Mannheim, Mitgliederversammlung, Ortsgruppe Mannheim, Verein Mannheim
04.06.08 - 22:54
von K.
Der von K betreute Dieter H., 54 Jahre, lebte wegen eines frühkindlichen Hirnschadens zusammen mit seiner 76-jährigen Mutter im Alten- und Pflegeheim B. Als K den Speisesaal betrat, unter dessen Decke Schwalben kreisten, hatte Dieter H. den mit Mullbinden verbundenen Kopf vornüber auf den Tisch gelegt. Hinter ihm stand die überaus blauäugige Frau S. und schüttete ihm vorsichtig die Suppe in den Nacken, um seine Migräne zu lindern. Die Mutter von Dieter H. saß daneben und schlug gleichmäßig eine große Trommel. Lachend blickte die blinde Frau zu K auf und meinte entschuldigend: „Mein Sohn verträgt doch kein Blau“. Frau S kratzte mit einem Löffel auch noch die letzten Suppenreste vom Teller zusammen, träufelte sie vorsichtig auf Dieter Hs Nacken und lächelte K. an: „Es ist alles ganz anders, als du denkst.“
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Tags: Ausrede, Blau. Migräne, blaue Augen, Entschuldigung, Filmzitat, Hausmittel, k., Kopfschmerzen, Medikament, Miss Blue
28.05.08 - 21:34
von K.
Zur mentalen Einstimmung fürs WE mit Foddos unna da Neggabrigg:
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Sprachtot “Stadtpatriot”
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Toni der Assi “Ausländerdeutsch”
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Gerüchten, wonach das Fotoshooting kurzfristig durch einen Besuch im Luisenpark ersetzt werden soll, wird entschiedenst entgegengetreten!
! VR165 ! Vorstadt rulez - 68165 
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Tags: Ausländerdeutsch, Baden, k., Lokalkolorit, Luisenpark, Mannheim, Neckarstadt, Nordbaden, Sprachtot, Stadtpatriot, Toni der Assi, Vorstadt Rulez, VR165
04.05.08 - 16:28
von K.
Wie ein Sonnenstrahl mitunter plötzlich und unerwartet die Wolkendecke durchsticht, so brach durch K plötzlich und unerwartet eine glasklare Erkenntnis durch, die sich in folgenden, auf einen Anrufbeantworter gesprochenen Worten niederschlug: „Nimm deine XXX (zensiert), dein XXX und steck es dir zusammen mit dem Rest deiner XXX (zensiert) in den XXX (zensiert). Und XXX (zensiert)! Ich habe nämlich XXX (zensiert).“ Sensible Leser werden zu Recht schlussfolgern, dass diese Äußerung ein YYY (nachträglich geändert) widerspiegelt. Zur Erläuterung sei angemerkt, dass es sich bei XXX um XXX (zensiert) handelt und bei XXX um XXX (zensiert).
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Tags: k., nachträglich geändert, XXX, zensiert
10.04.08 - 20:01
von K.
Eben habe ich gelesen, dass LIDL seit dem Bespitzelungsskandal vor ein paar Tagen von manchen Kunden gemieden wird. Ich will mich da nicht einmischen, sondern neutral und sachlich bleiben, aber ich verstehe diese Menschen nicht. Bei LIDL stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis noch. Das Obst ist meistens frisch und die Frischfleischtheke hat oft echte Leckerbissen zu bieten. Vorgestern habe ich mir dort 2 fette Rumpsteaks geholt, dazu n Päckchen Kräuterbutter und ne Tüte Jumbo-Fritten plus ne Gurke fürn Salat. Mensch, hat das geil geschmeckt. Jumbo-Fritten in den Backofen (20 Minuten), Steaks erst kurz ganz heiß angebraten von allen Seiten, und wenn ich sage von allen Seiten, dann meine ich auch wirklich von allen Seiten. Muss man eben ein bisschen festhalten mit dem Pfannenwender, aber so bleibt der Saft schön drinnen. Dann etwas die Temperatur runtermachen und genau auf den Punkt garen. Vorher den Gurkensalat fertichmachen, Fritten und Steak – klatsch – auf den Teller hauen, richtig fett die Kräuterbutter drüber und in groooßen Portionen in die Fresse schieben. Das war so gut, das war so geil, Leute, ihr glaubts ja nicht. Und gestern bin ich wieder in den LIDL und habe mir dasselbe noch mal geholt, genau das Gleiche. Wieder 2 Rumpsteaks. Jumbo-Fritten und Kräuterbutter hatte ich ja noch und n Piece Gurke war auch noch da. Und wieder die beiden geilen Teile genau auf den Punkt gegart und dann mit den Fritten – klatsch - auf den Teller gehauen, richtig fett die Kräuterbutter drüber und wieder zackzack und schmatz und trief in die Fresse geschoben. Und es war wieder so lecker und so was von obergeil, Leute, ihr glaubts echt nicht. Und da geht’s mir doch ganz peripher am Gesäß vorbei, wie LIDL mit seinen Leuten umgeht, wenn die so was von geile, fette Steaks und echt lecker Kräuterbutter und so Klasse Jumbo-Fritten haben. Echt.
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Tags: Bespitzelung, bester Discounter, Discounter Vergleich, Gurkensalat, Jumbo-Fritten, k., Kräuterbutter, Lidl, Mannheim, Personalpolitik, Pommes-Frites, Preis-Leistungsverhältnis, Rezept, Skandal, Spitzel, Steak, Steak mit Kräuterbutter, Supermarkt, Umsatz, Umsatzeinbuße, Umsatzrekord
08.04.08 - 23:18
von K.
Angesichts der Dringlichkeit der Situation kommen wir heute direkt zur Sache. Ohne Umschweife, ohne Schnörkel und Verzierungen. Direkt eben. Wer oder was nun bedroht unseren K? Die Arbeitssucht. Als K am Samstag noch nach Mitternacht über der Umsatzsteuervoranmeldung für das 1. Quartal saß, Rechnungen und Quittungen, Überweisungsbelege und Zahlungseingänge sortierte und die Werte in die Einnahme-Überschuss-Rechnung übertrug, wurde es ihm plötzlich klar. Er war dem Abgrund zu nahe gekommen, um noch zu entfliehen. Die Arbeitssucht hatte ihn gepackt, ihn, der immer dachte, dass dies die einzige Sucht war, die keine Gefahr für ihn darstellen konnte. Mit einem Mal jedoch war alles anders. Tags darauf, am Sonntag, ertappte er sich dabei, wie er wie zufällig einen Artikel in einer Fachzeitung las und anschließend ganz automatisch begann, einen Schriftsatz zu verfassen. Am Montag endlich war die Falle gänzlich zugeschnappt. Noch vor 9 Uhr in der Frühe saß K an seinem Schreibtisch, arbeitete mit nur wenigen Pausen bis gegen Mittag und fiel, obwohl vollgefressen und zufrieden mit dem bisherigen Tagewerk, erst mit einer viertelstündigen Verspätung in den Mittagsschlaf. Er beschloss, das nächsten Treffen der Anonymous Workaholics zu besuchen, um gemeinsam mit anderen Betroffenen den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit aufzunehmen.
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Tags: Anonymous Workaholics, Arbeitssucht, k., Rechtsanwalt Mannheim, Selbsthilfegruppe, Selbsthilfegruppe Mannheim, Sucht
06.04.08 - 02:01
von K.
Eine überaus entzückend anzuschauende Ghettoschlampe Mitte 20 zog heute Ks Blick und sein augenblickliches Interesse auf sich, als sie im LIDL vor ihm in der Schlange stand. Kompromisslos billig war alles an ihr – die Kleidung, ihr Schmuck, ihr tierisch-dummer Blick und der Geruch nach Frittenfett, den K begierig einsog. Ihr niedlicher kleiner Arsch zeichnete sich überdeutlich unter einer lächerlich engen Hose ab. Überhaupt war sie zu kalt für die Witterung angezogen, aber Magersüchtige spüren angeblich Kälte nicht, dachte K und betrachtete sie mit steigendem Appetit. Er ließ seine Augen von den nur als Andeutung vorhandenen, winzigen Titten zu ihrem Mund gleiten. Als sie seinen Blick aufmunternd erwiderte und ein Lächeln wagte, drehte er, ohne eine Miene zu verziehen, nur verachtend den Kopf zur Seite und las gelangweilt den Einkaufszettel.
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Tags: Anorexia nervosa, Bulimie, free sex, Ghettoschlampe, k., Magersucht, skinny, Tagestext
27.03.08 - 00:25
von K.
Das Gras, durch das K bei Vollmond lief, reichte ihm bis zu den Schultern. Über ihm war Nacht und er ging auf die Berge zu, die sich in der Ferne schwarz abzeichneten. Von einer Anhöhe aus sah er in einem sanften Tal Eingeborene um ein Feuer sitzen. Sie hielten ihre Nasen, deren übergroße Nüstern zitterten, in den Wind und hatten ihn gewittert, noch bevor sie ihn sahen. Ihr Gemurmel verstummte. Da jeder Versuch, zu fliehen, sinnlos war, ging K mit festem Schritt auf sie zu. Als er bei ihnen angekommen war, sah er einen niedrigen Käfig neben den Schwarzen stehen, in dem eine sehr junge Frau, fast noch ein Mädchen, in gebückter Haltung kauerte. Der älteste der Männer drehte sich zu K und begann, in einer asiatischen Sprache auf ihn einzureden. In seiner Hand drehte er langsam eine Lupe, deren Rand rot glühte. K hielt seinen Kopf schräg, so dass ein Ohr genau in die Richtung der Lupe wies, deren Glas nun zu vibrieren begann und ihm eine Übersetzung dessen zuflüsterte, was der Alte sagte. „Die Kleine ist behaart, aber sehr zart, sehr behaart und doch zart, behaart, aber zart. Zart wie ihre Schwester.“ Bei diesen Worten kicherte er, beugte sich vor und riss ein Stück Fleisch aus dem Braten, der über dem Feuer hing, und warf es zu K, der es gierig verschlang. Das Mädchen im Käfig lächelte ihn mit strahlend weißen Zähnen an. K begann, schneller und immer schneller um das Feuer und die Männer zu laufen, bis sich seine Füße vom Boden lösten und er abhob. In der Höhe wie ein Vogel über den anderen kreisend, stieß er einen Schrei aus, so dass sich der Käfig öffnete und das Mädchen zu ihm hochflog. „Sie ist doch kein bisschen behaart“, freute sich K, umschlang ihren nackten Körper und flog mit ihr in die warmen, dichten Wolken hinein.
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Tags: Eingeborene, Fliegen, Frau, junges Mädchen, k., Nacht, sprechende Lupe, Tagestext, Wilde, Wildnis, Wolken
17.03.08 - 21:44
von K.
K spürte die Sonne angenehm warm, fast heiß auf seinen Rücken scheinen. Die Frau, die ihm im Wald gegenüber saß, schaute ihn freundlich und aufmerksam mit ihren blauen, geschlossenen Augen an. Sie hatte die eine Hand auf den Holztisch gelegt und lackierte langsam ihre Fingernägel zartrosa. Zu jeder ihrer Bewegungen erklärte sie K ausführlich, warum diese genau so und nicht anders ausgeführt werden müsse. Mal sprach sie leise und sehr eindringlich, mal flüsterte oder hauchte sie nur die Worte. Mit immer noch geschlossenen Augen hielt sie K die langen Nägel ganz nah vor die Augen und zeigte ihm die Stelle, an der der künstliche Nagel an den natürlichen angeklebt war. K setzte seine Brille ab um diese Grenze besser zu erkennen, die aus der Nahperspektive unvermittelt zur Grenze zweier Länder auf einer Landkarte wurde. Er sah wieder zu ihr auf und wusste, dass es überhaupt nicht in Betracht kam, sie zu fragen, warum sie ihre Augen nicht öffnete.
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Tags: blaue Augen, geschlossene Augen, Grenze, k., lackierte Fingernägel, Landkarte, Tagestext
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