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citizen.x ~ ich kanns echt nimmer sehen

150 monster.senf 19.08.08 - 01:17 von citizen.x


 
schlecht gelaunte menschen cholerische nachbarn kläffende hunde 3-wort mails rechthaberei offensichtliche lügen animatuere politiker kriegstreiber blogwarte übergewichtige in radler-hosen besserwisser verkäufer ohne jede ahnung sonntag-mittag spaziergänger jede woche ein dorf-sauf-fest abzocker a-klasse-fahrer lieschen müller hilflose ärzte ignorante nachbarn akurate vorgärten planschbecken in vorgärten leute die man immer mehr als einmal fragen muss mitleid-heuchlerei militante nichtraucher mitleid auf den gesichtern worthülsen statt unterhaltung wärmekissen schlechte ausreden fähnchen im wind sogenannte meinungsbilder unterschichten-tv abgewetzte ledercouchen ausschliesslich vorteilsbedachte ignoranz zeitungswerber schreiben der deutschen telekom blumen von markt die keine zwei tage halten die ohne ständige hilfe nix auf die reihe kriegen schmerzattacken
 
… die liste ist so endlos …


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atengo.dexter ~ Fragen

13 monster.senf 15.08.08 - 08:12 von lord.daywalker

Exklusiv für Monstropolis - die neue Geschichte von atengo.dexter. Aufgrund der lebhaften Diskussion zu seiner ersten Geschichte mit dem Extra-Button “Will ich mir das wirklich antun?” versehen :-)
 

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Ein Bild ging um die Welt

9 monster.senf 28.07.08 - 13:49 von lord.daywalker

Gestern gab es kein Bild aus der Aktion, dafür heute morgen eine Mail über den Abbruch der Aktion. Über den eigentlichen Grund schweigt man sich aus. Die beigefügten Abschlussbilder allerdings sprechen eine deutliche Sprache - nun ja … dabei sein ist eben alles ;-d
 


 

Alle Infos zur Wanderausstellung & alle Bilder


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Die Top 3 der Ignoranz ~ Nachtrag

4 monster.senf 26.07.08 - 12:25 von lord.daywalker

So als wollte sich die Deutsche Telekom für Ihren ersten Platz in der Top 3 der Ignoranz artig bedanken, erhalte ich heute eine Mahnung für die, seitens der Deutschen TeleKom, zu Unrecht gestellte Rechnung über die Flatrate Juli 2008 meiner, im Mai verstorbenen Mutter. Ich rufe als bei der konstenlosen Hotline der Deutschen Telekom an und nach einigen Minuten habe ich Frau P. in der Leitung. Ich erkläre in ruhigen sachlichen Ton die Lage und stelle dann die entscheidende Frage: “Ist Ihr Unternehmen von allen guten Geistern verlassen?”
 
Frau P. fährt unbeirrt fort und erklärt, dass ich die Juli-Rechnung zu bezahlen hätte und die Deutsche Telekom den Betrag mit der Abschlussrechnung ja auch wieder erstatten wird. Als ich ihr erkläre, dass ich das mitnichten tun werde, drückt sie mich aus der Leitung.
 
Die Hotline ist ja kostenlos und ich habe viel Zeit - also rufe ich erneut dort an. Diesmal habe ich Herrn M. am Telefon, der sich meinem Anliegen annimmt und meinen Hinweis darauf, dass man unbequeme Sachverhalte/Kunden nicht einfach aus der Leitung drückt, gerne entgegen. Seine Einschätzung des Sachverhaltet lautet: ‘pietätlos’ und da kann ich ihm nur beipflichten. Lange Rede kurzer Sinn - er sagt zu, die Rechnung aus dem Mahnverfahren rauszunehmen und mit ‘hoher Priorität’ für den Abschluss und die Erstattung zu sorgen.
 
Harren wir also der Dinge, die da kommen - die erste von der Deutschen Telekom angekündigte Massnahme bei Nichtzahlung ist eh, den Anschluss zu sperren - das wäre ja in meinem Sinne :kotz:
 


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Die Top 3 in Sachen Ignoranz

3 monster.senf 25.07.08 - 08:05 von lord.daywalker

Anlässlich des Todes meiner Mutter hatte ich es übernommen, mich um die Formalien zu kümmern, die in diesem Zusammenhang zu erledigen sind. Aus dem breiten Band dessen, was es hier zu erleben galt, haben sich drei Dienstleister ganz besonders hervor getan und das ist eine explizite Erwähnung wert.
 
Platz 3
Geht an den örtlichen Mieterschutzbund - dort hat man nur 7 Wochen und eine bitterböse eMail lang gewartet, um dann sang- und klanglos den Mitgliedsbeitrag zu erstatten.
 
 
Platz 2
Geht an die AachenMünchener Versicherungsgruppe - dort bestätigte man mir prompt das Erlöschen der Hausratversicherung und stellte die Übersendung eines Schecks in ‘den nächsten Tagen’ in Aussicht, obwohl das Nachlasskonto zur Abwicklung angegeben wurde. Gleichzeitig reichte ich die Rechnung des Glasers für die Glasscheibe der Wohnungstür, die bei der Zwangsöffnung durch die örtliche Polizei beschädigt wurde, ein. Nach 6 Wochen ohne jede Nachricht rief ich also bei der Versicherung an. Nachdem der Name meiner Mutter im ‘Computer’ nicht gefunden werden konnte, stellte sich heraus, dass man mich zum Versicherungsnehmer gemacht hatte. Dann teilte man mir mit, dass man den Scheck nicht geschickt hatte, weil ich ja angegeben hatte, dass ich meine Wohnung gerade auflösen würde.
 
“Ach - nicht Ihre sondern die von Ihrer Mutter?! Sollen wir Ihnen jetzt einen Scheck schicken oder sollen wir den Betrag auf Ihr Konto überweisen? Auf das Nachlasskonto Ihrer Mutter? Nein - das geht nicht. Dann also einen Scheck? Gut.”
 
“Und wie ist das mit dem Versicherungsfall, den ich gemeldet habe?” will ich wissen.
 
“Das waren die 99,71 Euro? Die haben wir Ihnen auf das Konto 123456789 erstattet. Ach das ist das Nachlasskonto Ihrer Mutter?”
 
“Dann können Sie also doch auf das Nachlasskonto überweisen? Na dann verfahren Sie das doch bitte auch mit der Beitragserstattung so. Und warum erhalte ich kein Schreiben, dass der Versicherungsfall abgewickelt wurde?”
 
“Na Sie hatten uns doch mitgeteilt, dass Sie Ihre Wohnung gerade auflösen …”
 
 
Platz 1
Geht an die Deutsche Telekom - wer hätte das gedacht :-) Binnen einer Woche erhielt ich an meine Adresse ‘Nachlass H. Röcker’ die Rechnung für den abgelaufenen Monat. Als ich nach weiteren vier Wochen noch immer keine Bestätigung in Sachen Vertragsende bekommen hatte, rief ich also im bundesweiten Call-Center an, um zu erfahren, wann ich eben diese Bestätigung erhalten würde. Wider erwarten hatte ich sehr schnell einen Mitarbeiter am Telefon, der mich zuerst fragte, ob ich denn bereits über den Sterbefall informiert hätte. Nun - da ich eine Rechnung mit dem Vermerk: “Nachlass H. Röcker” bekommen habe … “Ah ja … na dann geht alles seinen Gang. Die Bestätigung kommt in den nächsten Tagen.”
 
Als 14 Tage später dann immer noch keine Bestätigung gekommen war, rief ich also erneut an. Wider Erwarten hatte ich wiederum schnell eine Mitarbeiterin am Ohr, die sich verständig zeigte, mir allerdings mitteilte, dass gerade eine Rechnung für den laufenden Monat Juli an mich versandt würde. Dass ich die Rechnung für den Sterbemonat Mai bezahlt habe, sieht sie - dass ich im Juni erwartungsgemäss keine Rechnung erhalten hatte wäre eigentlich richtig, aber warum ich denn nun für den Juli eine bekommen würde, weiss sie nicht. Halt doch - na der Anschluss sein ja nach wie vor geschaltet.
 
Die Frage, ob sie nicht auch der Meinung sei, dass der Tod meiner Mutter auch so traurig genug wäre, ohne dass man sich mit solchen ‘Dingen’ befassen muss, löst bei Ihr merkliches Unwohlsein aus. Sie bemüht sich, mich so schnell wie möglich wieder aus der Leitung zu bekommen und versichert mir, dass sie den ‘Fall’ mit dem Vermerk ‘dringend’ der Sachbearbeitung vorlegen würde.
 
Als Mitglied des Bundesverbandes der Querulanten (™ k.) schicke ich ein Einschreiben an das ‘Beschwerdemanagement’ hinterher und teile mit, dass - sollte die Angelegenheit bis 23.07.08 nicht endgültig erledigt sein, ich meine Vertragsbeziehungen zur Deutschen Telekom und zur Tochter D1 überdenken und lösen werde. Dann ruht still der See … bis mich mein Bruder anruft, der per Nachsendeauftrag die Post unserer Mutter erhält. Die Deutsche Telekom teilt meiner Mutter persönlich per Form-Schreiben vom 17.07.08 mit, dass sie Ihrer Kündigung entspricht und den Anschluss zum 02.06.08 in den nächsten Tagen abschaltet. Sie sollte sich nicht wundern, wenn ggf. weitere Rechnungen kämen …
 
Keine Rückäusserung seitens der Deutschen Telekom auf mein Anschreiben hebt die Brillianz des ganzen ‘Falles’ deutlich aus der grauen Masse derer ab, die einfach ihre Arbeit erledigt haben. Die Kündigungen meiner Verträge gehen heute mit entsprechender Begründung in die Post …
 
 
Der Sonderpreis der Jury
Geht an die Mitarbeiterin des Notariat am Wohnort - nachdem ich zum allerersten Mal einen Sterbefall selbst ‘abgewickelt’ habe, habe ich natürlich überall Informationen darüber eingeholt, wie was läuft und wer was machen muss. So sagte man mir auf dem Standesamt, dass das Notariat darüber Auskunft geben könne, ob wir Hinterbliebenen die Wohnung unserer Mutter auflösen könnte, oder ob vom Nachlassgericht jemand kommen müsse. Dort würde man auch die erbrechtlichen Fragen klären können. Nach einiger Wartezeit war die genannte Mitarbeiterin dann frei. Ich erklärte mein Anliegen und sie schnautzte erklärte mir dann ihr Unverständnis darüber, was ich denn hier wollte, wo sie doch noch gar keinen ‘Fall’ hätte. Der würde erst angelegt, wenn das Standesamt den Sterbefall mitgeteilt hat. Das war drei Tage nach dem Tod meiner Mutter und entsprechend fassungslos war ich. Nachdem ich ihr dann erklärt hatte, dass sie u.a. hier sitzt, weil ich meine Steuern bezahle Auskunftspflicht besteht, änderte sich zwar ihr Ton nicht, aber ich erhielt wenigstens die erforderlichen Informationen.
 
 
Trotz Nominierung leer ausgegangen sind
Der Stromversorger ENBW den ich wegen rekordverdächtiger Abwicklung in nur drei Tage solange als vorbildlich erwähnte, bis man mir letzte Woche den neuen Stromvertrag für meine Mutter übersandte.
 
Und keinesfalls vergessen darf man die Hausbank meiner Mutter, die sofort eine Pauschale von 25 Euro für die Abwicklung des Nachlasskontos abbuchte, wobei jeder Geschäftsvorfall auf diesem Konto sowieso Gebühren auslöst, wie ich am Quartalsende überrascht (ich kenne das von meiner Hausbank nicht) feststellen musste. Ein Schnäppchen quasi, wenn man bedenkt, dass ich den Sachbearbeiter wegen des Einzugs der EC- und Kontokarte jedes Mal persönlich aufsuchen muss, um eine vorgefertigte Überweisung abzugeben oder eine Kontoübersicht zu bekommen. Eigentlich sollten wir allerdings Geld bekommen - der freundliche Herr am Tresen konnte sein Wissen in Sachen Geschäftsvorfälle deutlich aufstocken - es war sein erster Sterbefall …


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We call it Techno!

2 monster.senf 23.07.08 - 19:34 von lord.daywalker

Eine gerade erschienene Doku über die frühe deutsche Techno-Szene und deren Kultur :-r
 

WE CALL IT TECHNO! Documentary Trailer


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Wo ist bored? Teil III

5 monster.senf 12.07.08 - 20:51 von lord.daywalker

zu Teil I
zu Teil II
 


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Wo ist bored? Teil II

23 monster.senf 11.07.08 - 17:34 von lord.daywalker

zu Teil I
 


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atengo.dexter ~ Wie fühlt es sich an, jemandem sein Herz „still zu legen“?

58 monster.senf 16.06.08 - 12:27 von atengo.dexter

Okay - nachdem ich einige Proteste via eMail bekommen habe, reagiere ich dahingehend, eine Altersabfrage für diesen Beitrag einzubauen, damit jeder nochmal überlegen kann, ob er sich diesen Beitrag, den ich selbst klasse finde - eben ganz im Stil der amerikanischen Kultserie Dexter - wirklich ansehen möchte.
 

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citizen.x ~ das weisse im auge

monster.senf abgeben 27.05.08 - 01:46 von citizen.x


 
Man ist ja beim allerersten Mal völlig unbedarft, was die Formalien anlässlich des Ablebens eines Menschen anbelangt. nach dem ersten Schock stehen sofort Entscheidungen an, man muss Unterlagen suchen, Termine machen, das Bestattungsinstitut aufsuchen und dort wieder weitreichende Entscheidungen treffen und dann sehen, wo man all die Informationen her bekommt, die man meint haben zu müssen. Da erfährt und/oder erlebt man auch Dinge, die einem das weisse ins Auge treiben. So hat man uns gesagt, dass die Beisetzung der sterblichen Überreste in einer Urne (die Asche auf der Wiese zu verstreuen, wie usnere Mutter das gewünscht hatte, geht in Germoney natürlich nicht) in einem anonymen Grab in einer Rasenfläche mit einer handesüblichen Betonplatte darauf runde 660 Euro allein städtische Gebühren kostet. das rechne mensch mal auf einen Quadratmeterpreis für Grund selbst hoch. Über die Minimalkosten einer Bestattung sage ich jetzt nichts - eine reguläre Bestattung mit allem PiPaPo kostet aber locker fünfstellig. Na dann mal kräftig sparen Leute …
 
Dass einem der katholische Pfarrer anruft und einen Termin wünscht, um etwas über die Tote zu erfahren - sprich unsere eigenen Worte in neue Sätze zu packen ist in Ordnung - dass man ihm das auch wegen Terminschwierigkeiten mailen kann, ist dabei eher neu.
 
Nachdem unklar wie und was wir tun oder lassen dürfen im Zusammenhang mit der Verfügung über das Konto zur Zahlung der fälligen Rechnungen und im Bezug auf die Auflösung der Wohnung, war ich schon am frühen Morgen unterwegs. Das leif alles überraschend gut - wenn man auch klar feststellen muss, dass die Erwartung von irgendwem eine Aufstellung oder Übersicht über all das zu erhalten, nicht erfüllt werden konnte. Viele Gespräche und noch mehr Anrufe später war fast alles erledigt - es stand noch der gang zum Notariat an, um von dort zu erfahren, ob wir rechtlich gesehen auch die Wohnungsauflösung einleiten können. Während an diesem Tag alle wirklich nett und hilfsbereit waren, traf ich dort auf eine Frau, die sich zu allererst darüber muckierte, wie ich wohl auf die Idee kommen könnte, ohne dass der Vorgang bei ihr aktenkundig sei, überhaupt Auskünfte über das weitere Verfahren erhalten zu wollen. Dazu der Ton … und dann hat sie das weisse in meinen Augen gesehen kurz bevor ich laut wurde und ihr dabei mitteilte, dass man einem Bürger von dessen Steuern man bezahlt wird, zum Verlust seiner Mutter wohl zu allererst einmal konduliert und dass ich die Auskunft über das rechtliche procedere hier und jetzt will und vor allem auf die eine oder andere Weise bekommen werde. Das ging ja dann auch, wobei ich ihren Ton einfach ignoriert habe. Fazit: Gibt es kein Testament, keinen Grundbesitz und alle sind sich einig, braucht man die ‘freundliche’ Dame vom Amt erst gar nicht. Die werden dann nur auf Antrag (Erbschein) tätig.
 
Die Bank zieht sofort die EC-Karte für das Konto ein - muss sein - wirkt aber extrem seltsam auf Denjenigen der sie in der Hand hält. Die Bank weist jede Abbuchung zurück, wenn das Konto nicht gedeckt ist - auch verständlich - haben sie doch Jahrzehnte lang verdient und nichts dafür getan - warum sollten sie es also jetzt tun. Um das Ganze abzuwickeln müssen Sie schon für ausreichende Deckung sorgen - nee … klar … Und merke: Ohne Sterbeurkunde kann man in Germoney nicht einmal den Mieterschutzbund kündigen, geschweige denn … Und ohne dass die Angehörigen das Stammbuch bei der ersten, zaghaften Suche in den Papieren des Verstorbenen, finden, dauern Sterbeurkunden schon mal ein wenig länger … nee … auch klar …
 
Ansonsten schau ich jetzt nochmal über die vielen DIN A4 Seiten von Notizen und auf den Terminplan für morgen und dann mal schauen, ob ein paar Stunden Schlaf wenigstens in dieser Nacht drin sind …
 
Nighty Night Leute …
 
 


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Ultracoole U-Bahn-Station in Schweden

5 monster.senf 19.05.08 - 12:17 von lord.daywalker

Bilder-Strecke :lecker:


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citizen.x ~ hoffnung

2 monster.senf 15.05.08 - 01:54 von citizen.x


 
ich stehe an der roten ampel
den kopf voller gedanken
neben mir hält eine strassenbahn
ein altes ehepaar steigt aus
sie hilft ihm die drei stufen herunter
er ist nicht sehr gut zu fuss
dafür küsst er sie lächelnd auf die backe
sie hängt ihn ein
die beiden tippeln davon
ich denke an die fee und mich
ob wir beide wohl im alter …
 
… das bild gibt
einen kurzen moment lang
hoffnung!

 
 


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Freeware-Empfehlungen

8 monster.senf 12.05.08 - 11:48 von lord.daywalker

Da ich gerade mein System upgedated und dabei einiges zum Thema: “Tools zur Entschlackung & Fehlerbereinigung” gelesen habe, wollte ich mal eben schnell auf drei Freeware-Tools verweisen, die das System ergänzen & schlanker machen:
 
Updatestar kennt über 80.000 aktuelle Programmversionen und zeigt bei laufender IN-Verbindung einen Vergleich zwischen installierter und aktueller Programmversion an. Ein entsprechender Downloadlink gehört für die meisten Programme dazu. Updatestar hat bei mir tatsächlich 21 Programme gefunden, von denen ich nicht wusste, dass es neuere und stabilere Versionen gibt.
 
Ccleaner findet überflüssige Dateien und jede Menge Leichen in der Registry, die mein kommerzielles Programm TuneUp nicht gefunden hatte. Die Änderungen können, sollte es später Probleme geben, gesichert und gf. zurückgespielt werden.
 
FoxitReader ersetzt den mittlerweile aufgeblähten und sehr langsamen Acrobat Reader - PDFs werden in Rekordzeit angezeigt und arbeitet mit PDF Download - dem allseits bekannten Plugin für Firefox perfekt zusammen.
 
Und nicht vergessen vor allen Änderungen ein Image/Backup zu erstellen ;-)


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citzen.x ~ liebe spüren

2 monster.senf 11.05.08 - 03:28 von citizen.x


 
ich komme spät nach hause
du schläfst schon
an mein kissen
und
mein nachthemd gekuschelt
wenn ich dann
das nachthemd
vorsichtig
um dich nicht zu wecken
herausziehe
und beim anziehen
deine wärme
meine haut umschmiegt
dann kann ich
deine liebe riechen und sie spüren

 
 


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citizen.x ~ die zeiten ändern sich

monster.senf abgeben 05.05.08 - 01:52 von citizen.x


 
einst war es
liebe
dann
gleichförmigkeit
dann
gleichgültigkeit
und plötzlich ist es
hass
 
 


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citizen.x ~ 5 vor 12

6 monster.senf 01.05.08 - 02:28 von citizen.x


fünf vor zwölf
und
alles ist ruhig
 
fassunglos
in schierer panik
über
die ruhe
 
genährt durch
vernebelung und werbung
resignation und agitation
sattheit und ignoranz
lüge und desinformation
 
fünf vor zwölf
und
alles ist ruhig.
 
kein sturm zieht auf
kein millionenfacher aufschrei
hallt in den ohren wieder
kein protest
 
der mensch
er schläft
vielleicht sogar
für immer
 


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