Gestern so um die Mittagszeit war Monstropolis für kurze Zeit nicht erreichbar. Danke an der Stelle mal all denen, die das bemerkt und per eMail gemeldet hatten Da das alle mir bekannten Blogs betraf, die von unserem neuen Hoster betreut werden, schrieb ich eine eMail zwecks Anzeige der Störung. Im Laufe der Kommunikation wurde die Frage gestellt: “Haben sie mal eine Traceroute für mich?” Nun ja … was soll ich sagen - ich erkundigte mich, mit Hinweis darauf, dass hier in der Redaktion nur ein Dau am Mail-Frontend sitzt, was das überhaupt ist, und wie man eine solche Traceroute erzeugt. Die Aufklärung erfolgte in Rekordzeit und so machte sich der alte.sack daran zu erledigen, was ihm aufgetragen wurde. Und wie das manchmal eben so ist, wenn alte.säcke und ihre gichtigen Finger mit der Tastatur spielen - ich habe mich vertippt. Darauf hingewiesen übermittelte ich die Fakten nebst einem ehrlichen Hinweis auf meine Gichtgriffel, was sogleich eine Erwähnung beim Hostblogger zur Folge hatte. Daraus kann man(n), wenn man(n) will messerscharf schliessen, dass die unkonventionelle Art der Kommunikation, die von Anfang an ohne die am Markt üblichen Textbausteinsysteme abläuft, auf beiden Seiten geschätzt wird
Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum Legendary Event XIII zu dem Fans aus allen Teilen der Republik einmal jährlich pilgern, hatte Frau Graus die Gelegenheit ein Interview mit Lord Daywalker zu führen, das wir Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen:
Ebenfalls wollen wir Euch einige Highlights vom Event präsentieren, wie beispielsweise die überragende Mandarinen Sahne Torte aus der Münchner Feinbäckerei von ‘Madame’:
Oder aber den mittlerweile überall erhältlichen Fan-Artikel von und mit Lord Daywalker, den bored & madame auf einer Autobahnraststätte entdeckten:
Dank bored fliesst nun cool water aus dem Wasserhahn - unwahr ist hingegen, dass die finanzielle Mehrbelastung durch den höheren Wasserverbrauch von bored getragen wird:
Mit Liebe zum Detail wurde auch dieses Accessoire ausgewählt:
welches perfekt zum Outfit des Lord Daywalker passt, das er zu Nationalfeiertagen gerne trägt:
Spät in der Nacht lehnte sich Lord Daywalker zufrieden zurück, mit meiner Nicht-Binär-Uhr am Arm, den Fäustlingsstrümpfen an Händen und Füssen, um sich die Anbringung des Drachen klar zu werden, der die 100 Dollar Rolle zum Hintern Abwischen halten soll (spontan: Geheimkommunikation Duke & Bellthrop zur Abstimmung der Geschenke | der Dollar ist gegenüber dem Euro eh schon fast nix mehr wert). Dabei träumte er von der wunderbaren Mandarinensahnetorte, und dann ein wenig mit der hellsten Taschenlampe die ich je hatte umher zu leuchten, während er mit dem ausziehbaren Magnetfinder nach der Schraube suche, die seinen zittrigen Händen entglitten war und sich nach getaner Arbeit das, mit blauer und roter LED beleuchtete Wasser anzusehen, das nun aus dem Wasserhan fliesst. Danach begab er sich auf die wunderbar weiche Turnmatte, stellte seinen Bronchientee auf die schönen Bilduntersetzer aus Glas, schaute der Fledermaus zu, die an der Decke ihre Kreise zog, griff in die Tüte mit den Natural Chips und erinnere sich an das anregende Gesicht von Cindy & Bert beim Genuss der süssen monster.augen, lege dann die DVD-Edition von ‘Users Revenge III’ ein und überlegte, wie der alte.mann wohl sein bilder.mobile an die Decke bringen wird und wem er wohl das spaghetti.desaster unterjubeln wird, während die Scream-Fratze einmal mehr ihr grusliges Lachen verbreitete.
Die Opfergaben Der Geschenke-Tisch von Lord Daywalker:
Schön wars - freuen wir uns also im nächsten Jahr auf Legendary Events XIV
Nicht dass Monstropolis ab sofort in ‘Renter Blog’ umbenannt werden müsste - auch wenn hier mehrere alte.säcke ihr Unwesen treiben - aber - citizen.x hatte einen heissen Tipp bekommen, um einen investigativen Artikel darüber zu schreiben, was die ständig grösser werdende Gesellschaftsschicht in Germoney, die gemäss unserer vielgeliebten Statistiken, an Schlaflosigkeit leidet, denn am frühen Samstag Morgen so macht.
Kurz nach 08:00 Uhr traf citizen.x also an dem Ort des Geschehens ein - und wirklich - sein Informant hatte nicht untertrieben - geschäftige Rentner wohin das Auge reicht. Wie gut, dass er sich den weissen Bart hatte wachsen lassen, so fiel er spontan unter den mopsfidelen braungebrannten Menschen offenbar nicht sonderlich auf. Er stellte sich mit ihnen in die Schlange vor dem Einlass zum Frühstücks-Buffet des grossen Discounter-Markts und liess sich einfach treiben. Ältere Menschen haben ja durchaus die Eigenschaft lauter zu sprechen, da ihr Gehör ja nicht mehr das Beste ist - er mochte sich ja gar nicht vorstellen wie das einmal sein wird, wenn die heutige schwerhörige Jugend sich in 40 Jahren anschreien oder sich per plugin unterhalten wird, so sie nicht mit Alkohol für 0,99 Cent auf Flatrateparties, die geht es nach den Landesinnenministern von CDU/CSU verboten werden sollten, die dazu wichtigen Teile des menschlichen Gehirns längst konserviert haben. Auf jeden Fall hörte citizen.x einmal hinein in das was die, aus Marketinggesichtspunkten heraus kaufkräftigste Zielgruppe in Germoney so beschäftigt. Und er war überrrascht … da ging es um die Roaming Gebühren im Urlaubsland, die einfach nicht fallen wollten, verbunden mit der Frage, ob eine Senkung dieser Gebühren nicht dazu führen würde, dass man seine Enkel zuhause öfter live über den traumhaften Urlaub informieren würde. Die drei rüstigen Mädels an der Käsetheke wussten, dass es richtig sei, wenn gegen Richard Gere in Indien Haftbefehl erlassen wurde, weil er entgegen der landläufigen Sitten dort in der Öffentlichkeit unbedingt die indische Schauspielerin Shilpa Shetty küssen muss. Schliesslich hätte mensch sich den Landesgepflogenheiten anzupassen. Während sie auf das 4Minuten-Ei warteten, unterhielten sich die drei Herren intensiv darüber, dass und wieviel Geld für unnötige Statistiken ausgegeben würde - als Beispiel wurde die Langzeitstudie genannt, die nun offenbar völlig überraschend und publikumswirksam festgestellt hat, dass Alkohol- und Drogenkonsum (Hm … ist Alkohol denn nun keine Droge mehr?) wirklich schädlich sind.
Nicht überrachend war hingegen, dass es bei Deutschlands Rentnern kein Thema war, wenn sich 19jährige Timo aus Aalen von einem Schönheitschirurgen solange operieren lassen will, bis er seinem Idol Bill Kaulitz, Sänger der Teenieband Tokio Hotel, gleicht, wie ein eineiiger Zwilling. Angeregt hingegen die Diskussion darüber, dass der Deutsche Arbeitnehmer fast 2 Tage im Jahr blau macht mit dem Tenor: “Das hätte es bei uns früher nichtgegeben!”
An der Kasse zahlte citizen.x dann für zwei frische Brötchen, vier Scheiben Wurst und Käse, einen Würfel Butter und eine Kaffeetasse (trinken sie soviel sie wollen) ganze 2,75 € und es dämmerte ihm, warum eine weitere Studie titelte: “Deutschland steigert sich in Koffeinrausch”. Ausserdem gratulierte citizen,x in Gedanken dem Marketing-Chef des Discounters, der wusste, wie man diese kaufkraftstarke Gesellschaftsgruppe der Renter anlockte und ihnen trotz einer minimalen Rentenerhöhung das Gefühl gibt, mehr für ihr Geld zu bekommen …