Nachdem ich ja in letzter Zeit Spass, Spass & nochmal Spass mit der Deutschen Telekom AG hatte, rief mich gestern eine Mitarbeiterin der Deutschen Telekom AG an. Dazu sah man sich wohl genötigt, da ich einen zweiten Brief an das Service-Büro des Telekom-Chefs geschrieben hatte um zu erfahren, wann man sich denn, wie im letzten Schreiben vor vielen Monden versprochen, bei mir melden wolle. Das gespräch begann mit den Worten: “Guten Tag! Mein Name ist blabla und ich wollte Ihnen nochmals bestätigen, dass der Anschluss ihrer am 29.05. verstorben Mutter nun endgültig stillgelegt ist.” Aufgrund des folgenden Gespräches wurde klar, dass sie über keinerlei Informationen die Angelegenheit betreffend verfügte und stimmte mir dann rasch zu, dass sie ebenfalls über die Kündigung sämtlicher Verträge mit der Deutschen Telekom AG und ihrer Tochterunternehmen nachdenken würde. Nach 1:57 Minuten war das Gespräch dann mit diesem Statement seitens der Mitarbeiterin beendet.
Leute - da würde ich mich in Grund und Boden schämen, wenn ich mich unvorbereitet in ein Konfliktgespräch begeben und dann den Kunden in seiner Kündigungsabsicht auch noch bestätigen würde. natürlich kann man das auch unter Ehrlichkeit buchen - eine Meisterleistung quasi
Aber damit nicht genug - einige Stunden später ruft erneut die Deutsche Telekom AG an und will mich, was meinen DSL-Anschluss betrifft mit einem ‘guten’ Angebot abwerben. Es lebe die elektronische Datenverarbeitung, die es erlaubt, Merkfelder zum jeweiligen Kunden einzuspeichern - also zumindest bei anderen unternehmen - nicht jedoch bei der Deutschen Telekom AG
Auf meine Äusserung, dass ich heute schon wirklich genug Spass mit der Deutschen Telekom AG hatte., äusserte die Mitarbeiterin, dass “Wo viel Licht nun mal auch Schatten wäre”. Prompt wurde mir ganz schwarz vor Augen und ich musste das Gespräch mit den Worten beenden: “Bitte rufen Sie mich nicht wieder an.”
Nachdem ich ja anhaltenden Spass mit der Deutschen Telekom habe, kam mir das Formschreiben von T-Mobile heute gerade recht. Der Umwelt zuliebe wird meine Rechnung künftig nur noch online zur Verfügung gestellt. Eine Seite “Schwafel … Schwafel …”
Also Handy gezückt, es mir bequem gemacht, einmal am ‘wegdrücken’ gescheitert und gleich nochmal versucht.
“Ich habe heute das Schreiben zur Umstellung auf Rechnung online bekommen, aber ich habe keinen Internetzugang. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, mich wenigstens vorher zu fragen? wenn man von einer statistischen Zahl < 60% internetfähiger Haushalte ausgeht, dann dürfte die Auslastung der Call-Center, die die Deutsche Telekom gerade zur Hälfte auflösen will doch gesichert sein.”
“Ja Herr D. dann können wir Ihnen doch einen Internetanschluss anbieten.”
“Hmm … dann handelt es sich hier also um eine versteckte Werbemassnahme, die sich mehr schlecht als recht hinter dem ‘Umweltschutz’ verbirgt?”
“Umweltschutz wird bei uns gross geschrieben. Aber gut - wenn Sie zu denen gehören, die über keinen Internet-Anschluss verfügen, dann stellen wir das wieder um auf eine Papierrechnung. Oh - ich sehe gerade - ihre Mobilfunkverträge stehen ja zur Verlängerung an. Da könnte ich …”
“Also bekomme ich wieder eine Papierrechnung. Gut. Was indess die Vertragsverlängerung angeht, so muss ich darauf verweisen, dass ich anlässlich des Todes meiner Mutter gerade eine ausserordentlich unerfreuliche Auseinandersetzung mit der Deutschen Telekom führe und dass ich, falls diese Auseinandersetzung nach mittlerweile fast 3 Monaten nicht zu meiner Zufriedenheit erledigt wird, alle meine Verträge mit diesem Unternehmen kündigen werde.”
“Ja wenn das so ist wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.”
So als wollte sich die Deutsche Telekom für Ihren ersten Platz in der Top 3 der Ignoranz artig bedanken, erhalte ich heute eine Mahnung für die, seitens der Deutschen TeleKom, zu Unrecht gestellte Rechnung über die Flatrate Juli 2008 meiner, im Mai verstorbenen Mutter. Ich rufe als bei der konstenlosen Hotline der Deutschen Telekom an und nach einigen Minuten habe ich Frau P. in der Leitung. Ich erkläre in ruhigen sachlichen Ton die Lage und stelle dann die entscheidende Frage: “Ist Ihr Unternehmen von allen guten Geistern verlassen?”
Frau P. fährt unbeirrt fort und erklärt, dass ich die Juli-Rechnung zu bezahlen hätte und die Deutsche Telekom den Betrag mit der Abschlussrechnung ja auch wieder erstatten wird. Als ich ihr erkläre, dass ich das mitnichten tun werde, drückt sie mich aus der Leitung.
Die Hotline ist ja kostenlos und ich habe viel Zeit - also rufe ich erneut dort an. Diesmal habe ich Herrn M. am Telefon, der sich meinem Anliegen annimmt und meinen Hinweis darauf, dass man unbequeme Sachverhalte/Kunden nicht einfach aus der Leitung drückt, gerne entgegen. Seine Einschätzung des Sachverhaltet lautet: ‘pietätlos’ und da kann ich ihm nur beipflichten. Lange Rede kurzer Sinn - er sagt zu, die Rechnung aus dem Mahnverfahren rauszunehmen und mit ‘hoher Priorität’ für den Abschluss und die Erstattung zu sorgen.
Harren wir also der Dinge, die da kommen - die erste von der Deutschen Telekom angekündigte Massnahme bei Nichtzahlung ist eh, den Anschluss zu sperren - das wäre ja in meinem Sinne