19.08.08 - 02:18
von citizen.x
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Tags: citizen.x, mental, reinforcement
19.08.08 - 01:17
von citizen.x
schlecht gelaunte menschen

cholerische nachbarn

kläffende hunde

3-wort mails

rechthaberei

offensichtliche lügen

animatuere

politiker

kriegstreiber

blogwarte

übergewichtige in radler-hosen

besserwisser

verkäufer ohne jede ahnung

sonntag-mittag spaziergänger

jede woche ein dorf-sauf-fest

abzocker

a-klasse-fahrer

lieschen müller

hilflose ärzte

ignorante nachbarn

akurate vorgärten

planschbecken in vorgärten

leute die man immer mehr als einmal fragen muss

mitleid-heuchlerei

militante nichtraucher

mitleid auf den gesichtern

worthülsen statt unterhaltung

wärmekissen

schlechte ausreden

fähnchen im wind

sogenannte meinungsbilder

unterschichten-tv

abgewetzte ledercouchen

ausschliesslich vorteilsbedachte

ignoranz

zeitungswerber

schreiben der deutschen telekom

blumen von markt die keine zwei tage halten

die ohne ständige hilfe nix auf die reihe kriegen

schmerzattacken
… die liste ist so endlos …
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Tags: Übelkeit, Baseballschläger, citizen.x, genug, Hass, Misanthrop
22.05.08 - 02:11
von citizen.x
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Tags: alltags.kunst, Bilder, Blau, citizen.x, Stilleben, wooden
20.05.08 - 01:53
von citizen.x
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Tags: Blumen, citizen.x, Schönheit, Stilleben
15.05.08 - 01:54
von citizen.x

ich stehe an der roten ampel
den kopf voller gedanken
neben mir hält eine strassenbahn
ein altes ehepaar steigt aus
sie hilft ihm die drei stufen herunter
er ist nicht sehr gut zu fuss
dafür küsst er sie lächelnd auf die backe
sie hängt ihn ein
die beiden tippeln davon
ich denke an die fee und mich
ob wir beide wohl im alter …
… das bild gibt
einen kurzen moment lang
hoffnung!
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Tags: Alter, Arthrose, citizen.x, Demenz, Gedanken, Hoffnung, Krankheit, Liebe, Rente
11.05.08 - 03:28
von citizen.x

ich komme spät nach hause
du schläfst schon
an mein kissen
und
mein nachthemd gekuschelt
wenn ich dann
das nachthemd
vorsichtig
um dich nicht zu wecken
herausziehe
und beim anziehen
deine wärme
meine haut umschmiegt
dann kann ich
deine liebe riechen und sie spüren
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Tags: citizen.x, Einheit, Geruch, kuscheln, Liebe, Nachthemd, nachts, Nähe, riechen, spüren, Wärme
05.05.08 - 01:52
von citizen.x

einst war es
liebe
dann
gleichförmigkeit
dann
gleichgültigkeit
und plötzlich ist es
hass
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Tags: Beziehung, Bilder, citizen.x, Gleichförmigkeit, Gleichgültigkeit, Hass, Liebe, Lyrik, Zeit
01.05.08 - 02:28
von citizen.x

fünf vor zwölf
und
alles ist ruhig
fassunglos
in schierer panik
über
die ruhe
genährt durch
vernebelung und werbung
resignation und agitation
sattheit und ignoranz
lüge und desinformation
fünf vor zwölf
und
alles ist ruhig.
kein sturm zieht auf
kein millionenfacher aufschrei
hallt in den ohren wieder
kein protest
der mensch
er schläft
vielleicht sogar
für immer
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Tags: Agitation, Aufschrei, citizen.x, Egalität, Gesellschaft, Hoffnungslosigkeit, Mensch, Protest, Resignation
21.04.08 - 01:05
von citizen.x
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Tags: Augen. Bilder, Blick, citizen.x, Leere, trüb
20.04.08 - 01:07
von citizen.x
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Tags: citizen.x, vergangen, Vergänglichkeit
19.04.08 - 02:17
von citizen.x
schwarzes licht | sagt seine
kopfstimme | das
schwarze wesen steigt empor
| es flüstert
| nein
| es schreit
| erlösung
| erlösung
| koma | ohnmacht
| gedanken kreisen
| paradoxe stille | abseits des lichts | rot leuchtende einst weisse engel steigen herab
| der
spiegel zerbricht
| still leben | er sieht den tod lächeln | ein vermisster traum &
zeitenwände | die tränen der engel rinnen wie
wasser | das
ende naht …
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Tags: Abseits, Blut, Chroniker, citizen.x, Cortison, Depression, Dunkelheit, Ende, Engel, Erlösung, Fentanyl, gebrochen, Gedanken, Gefühle, Hoffnungslosigkeit, Koma, Kopfstimme, Krankheit, lächeln, Leid, Licht, Nacht, Ohnmacht, Paradox, Pein, Schattenwesen, schlaf, Schmerzen, Schwarz, Seele, Sehnsucht, Spiegel, Stille, Stillleben, Tod, Todesangst, Traum, Tränen
08.04.08 - 01:57
von citizen.x
Zum besseren Verständnis muss man vorausschicken, dass citizen.x eine positive Definition von Familie erst im zarten Alter von über 30 Jahren überhaupt finden konnte. Seine eigene ‘Familie’ kennzeichnete sich die ersten 15 Jahre eigentlich nur durch Desinteresse des Vaters und/oder tägliche Prügelorgien der unzufriedenen Mutter, die ihren selbstauferlegten Frust ja verständlicherweise los werden musste. Da Eltern gerne auch mal ein Lieblingskind haben und citizen.x diese Stellung nicht inne hatte, braucht es keine grossartigen Erklärungen um festzustellen, dass das Verhältnis der Brüder untereinander, sagen wir, gestört war. Nachdem die Kinder gross waren, wie es immer so schön hiess, und auf eigenen Beinen stehen konnten, liess die Mutter sich scheiden, Eltern und Bruder verzogen und der Kontakt beschränkte sich im Laufe der Jahre zunehmend bis hin zu einigen kurzen Besuchen bei der Mutter. Nachdem sich die Brüder fast 10 Jahre nicht gesehen hatten - der Kontakt zum Vater ist seit fast 15 Jahren angerissen - plante die Mutter heimlich zu Weihnachten eine Art Familienzusammenführung. Ergo sass man am 2. Weihnachtsfeiertag plötzlich und unvorhergesehen an einem Tisch und tat nach Kräften so, als sei man die Familie, die man immer beklagt hatte. Einseitig ausgesprochene Einladungen ignorierte citizen.x so gut er konnte - auf vehemente Nachfrage fand man immer ‘Gründe’ die dagegen sprachen.. Zum grossen runden Geburtstag referierte die Mutter an der chinesischen Festtafel darüber, wie gut sie doch immer zu ihren Kindern war, bis citizen.x aufsprang - der Stuhl kippte nach hinten - und erklärte, dass sie das sofort zu unterlassen hätte oder er würde zuerst ein paar wahre Geschichten erzählen und dann ein für alle Mal auf solche Treffen verzichten würde. Im Alter - das hat man ja schon mal wo gelesen - glorifiziert man seine Erinnerung offenbar wirklich gerne …
Wie dem auch sei - es begab sich, dass die Mutter sich einer grossen Operation unterziehen musste und da sie am Ort wohnt und der Bruder 2 Autostunden entfernt, sah citizen.x es als seine Aufgabe an, die entsprechend anfallenden Arbeiten zu erledigen. Die Telefonate mit dem Bruder nahmen situationsbedingt zu - solche Telefonate bei denen man nach der eigentlichen Information, die es zu übermitteln galt, gar nicht mehr weiss, über was man sprechen sollte - waren die Brüder doch grundverschieden. Plötzlich meldeten sich Verwandte (die Mutter hatte die Telefonnummer wohl herausgegeben) die man Jahrzehnte nicht gesehen oder gesprochen hat und reden von “Wir müssen uns unbedingt mal treffen” - nee Leute in 100 Jahren nicht - einen Menschenschlag, der sich von einem abwendet, weil man nach deren Dafürhalten zu einer Beerdigung nicht korrekt gekleidet erscheint - nein danke!
Aber wollen wir detailverliebt nicht weiter abschweifen … Während der stationären Rehamassnahme hatte die Mutter also am Ostermontag Geburtstag. Ein paar Tage vorher schickt der Bruder eine eMail in der er erklärt, dass er zum Geburtstag nicht kommen wird, weil er über Ostern mit seiner Frau auf den Campingplatz fährt. Schliesslich würden sie viel arbeiten und bräuchten die paar freien Tage zur Rekonvaleszenz. Aber die Adresse der Rehaklink darfs gerne sein, damit er mit einem grossen Blumenstrauss von Fleurop vermeintlich glänzen könne. Es zuckte beim lesen der eMail bereits in den Fingern von citizen.x aber er dachte sich, um ‘des lieben Friedens willen’, wäre es vielleicht angemessener, sich seiner Meinung einfach zu enthalten. Nun gut … Am nächsten Tag klingelte sein Handy auf Arbeit und der Bruder erklärte erneut, wie sehr er es bedauern würde, dass er frei Tage einem Besuch vorziehen muss, aber er und seine Frau arbeiteten halt viel. Es war ein kurzes Telefonat, da sich die Umgebung des Arbeitsplatzes in den seltensten Fällen dazu eignet, eine intensivere Kommunikation zu führen. Aber zweimal ist mindestens einmal zuviel und so liess sich citizen.x nach Arbeitsende dazu hinreissen, eine eMail an seinen Bruder zu verfassen:
“Ob Du/Ihr zu Mutters Geburtstag kommt oder nicht, ist mir grundsätzlich relativ egal - was ich allerdings nicht hören oder lesen möchte, sind diese Erklärungsversuche wie: “… sind die einzigen freien Tage” etc. pp. Ihr arbeitet viel - ganz klar - aber Ihr seid nicht die Einzigen. Auch meiner Frau hätte es ganz sicher gut getan, wenn wir hätten ein paar Tage wegfahren können, statt unseren vorab geplanten Urlaub zuhause zu verbringen, weil man damals ja noch nicht wusste, dass Operation und Kur für Mutter anstehen und damit jede Menge Dinge zu regeln sind. So ist es nur dem sofortigen meiner Frau zu verdanken, dass Mutter nicht gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurde, um am kommenden Donnerstag in einer krankenkasseneigenen Klinik im Schwarzwald aufgenommen zu werden, weil das billiger für die Krankenkasse ist und Mutter nach aktueller Gesetzeslage keinen Rechtsanspruch auf eine Kur hier um die Ecke hat. Sa ich ja bekanntlich mein Geld im Schlaf verdiene, hatte ich ja Zeit mich um alles soweit zu kümmern, den Verlegungstransport selbst zu machen etc. pp. Damit will ich sagen - jeder tut was er aus seiner Warte tun kann - und zwar ohne dass man sich darüber unterhalten oder gegeneinander aufrechnen muss. Vor allen Dingen aber will ich mir nicht irgendwelche Rechtfertigungen von Deiner Seite anhören müssen.”
Im weiteren Verlauf dieser eMail ging es auch noch um den Ernstfall - Mutter würde zum Pflegefall. Hierzu hatte er klar erklärt, dass die Pflege zuhause von polnischen 400 Euro-Kräften zu machen sei und dass ich vor Ort das in die Wege zu leiten und zu beaufsichtigen hätte. Das wurde von mir ein letztes Mal negiert unter dem Hinweis, dass er, wenn er gegen eine Heimunterbringung sei, Mutter gerne zu sich holen könnte, um sie dann mit polnischen Pflegekräften zu versorgen.
Es dauerte auch nicht lange bis seine Antwort-eMail kam - sie war durchaus kurz und verständlich gehalten und beinhaltete ein einziges Wort: Arschloch
Der Blumenstrauss zum Geburtstag der Mutter blieb aus, Muttis Liebling verstummte in seiner Kommunikation mit dem Arschloch Bruder und wenn sie nicht gestorben sind, dann schweigen sie noch heute …
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Tags: Bruder, citizen.x, Familie, Hass, Leben, Lieblingskind, Reha, TEP, Verwandschaft, Wahnsinn
02.04.08 - 01:13
von citizen.x
Luftblasen sind im menschlichen Bereich ja doch eher ein Anzeichen für Leben. Lasst Euch aber gesagt sein - im Technikbereich ist das mitnichten so. Dessen wurde sich citizen.x am Vortag bewusst, nachdem der Tai-Chi während der Arbeit ohne Vorwarnung die Blut-Grätsche machte. Ein Blick in sein Innerstes stellte beim Einschalten klar, dass die grüne Alienpampe Kühlflüssigkeit recht viele Luftblasen in die Schläuche zur Zentraleinheit pumpte. Druck stabil, kein Leck aber eine Temperatur von > 80° Celsius meldete der Maschinenraum nahezu hysterisch und mittlerweile untermalt von heftigen Alarmgeräuschen. Stromzufuhr sofort kappen schoss es ihm durch den Kopf, bevor sich das Disaster vom letzten Sommer wiederholt. Windmaschine aus dem Keller geholt, vor das offene Herz gestellt und noch eben die Daten gesichert, bevor das 30 Kilo schwere Monster wieder einmal den Weg zum Reparateur antreten musste. “Raus mit dem
und einen ordentlichen Lüfter drauf und gut” knurrte citizen.x bevor er den Laden erhobenen Hauptes verliess.
Nun sorgt ein Scythe Ninja PLUS SCNJ-1100P Rev. B
für Kühlung und sogar für mehr Ruhe, als die bisher verbaute Wasserkühlung. Schaun wir mal wie lange es diesmal dauern wird, bis zur nächsten Katastrophenmeldung aus dem Maschinenraum
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Tags: citizen.x, Hardware, Ninja, Professorlüfter, Prozessorlüfter, Tai-Chi, TaiChi, Thermaltake, Wasserkühlung
31.03.08 - 02:11
von citizen.x
Endlich war es soweit - Peter Müller erwartete ihn in den ‘Hallen des Lichts’ in M. Beladen mit einer grossen Tüte Landbrötchen - auch Herr Müller kannte den Unterschied zwischen Land- und Stadtbrötchen nicht - merke also: Landbrötchen sind grösser, gut doppelt so schwer und kosten nur etwa 60% von dem eines Stadtbrötchens - erklomm citizen.x eine um die andere der 127 Stufen und oben angekommen wusste er, dass das Ausdauertraining bei der ortsansässigen Rentnersportgruppe nicht umsonst gewesen war. Nun schritt er durch die Tür, eine gewisse Anspannung war ihm anzumerken, die durch den zartrosa Vermerk: ‘Nichtraucherzimmer’ auf einem weissen Blatt Papier, liebevoll mittig mit einem Reissnagel an die nikotingelbe Tür gespinnt, nicht merklich abgebaut werden konnte.
Er nahm schnell Platz, um die Heiligkeit des Ortes nicht weiter zu stören, als er das eh schon getan hatte. Als dann aber schon bald der Café durch den Filter rann, spielte die eigens engagierte Jazzcombo
auf - angenehm leise um die wichtigen Gespräche, die seit Wochen anstanden, nicht zu stören. In dieser angenehmen Atmosphäre ging vieles leichter von der Hand und selbst das rauchen am offenen Fenster war äusserst angenehm, achtete man dabei auf die bösartigen Fallwinde. So verfolg die Zeit und nachdem der Könixtochter schwarzer Tee ans Bett serviert war, bereitete Herr Müller, das schmackhafte Mittagsmenue zu, sah man von einer sauren Einlage nach dem Raspeln des Grünzeugs einmal ab. Sonnenschein umspielte die Turmuhr, während die Rauchschwaden nach dem Essen sich kräuselnd im Raum verteilten und während die Könixtochter sich aufmachte zum letzten Gefecht, streckten die Herren behäbig die Füsse unter den Tisch und waren sich darüber einig, dass dies ein Freitag war, wie er nach einer harten Arbeitswoche sein musste. Schweren Herzens verabschiedete sich citizen.x als die Zeit für seine Medikamente gekommen war - allerdings
drohte er liess er keinen Zweifel daran, bestimmte Themen bei passender Gelegenheit erneut vertiefen zu wollen, wie beispielsweise die alles entscheidende Frage, ob nun eine Diät- oder eine normale Cola das richtige Stilmittel für einen Waldspaziergang ist.
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Tags: citizen.x, Diät, Hallen des Lichts, Jazzcombo, könixtochter, Mittagsmenue, schmackhaft, Stilmittel, Turmuhr, Waldspaziergang
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