am abend auf dem weg zur gymnastik kommt er automatisch am seniorenstift vorbei - sein blick schweift hinüber zum erleuchteten fenster - die fernseher laufen - in allen stockwerken - soweit sein auge reicht - er sieht ihn an - der alte mann - sein schütteres ist ungekämmt - er sitzt im rollstuhl und schaut ihm in die augen - auf den ersten blick ausdruckslos - nein - das stimmt so nicht - er sieht mit starrem blick herüber und er kann den blick nicht von ihm lassen - ich bin du und du bist ich - würde dich das glücklicher machen - an diesem schwarzen tag - oder an einem beliebigen anderen - ich sitze hier und warte auf den tod - jeden tag - er kommt - zu anderen - nur nicht zu mir - er will antworten - aber der blick gebietet genau das nicht zu tun - dazustehen und zu wissen - ich bin du und du bist ich - du stehst da draussen und siehst herein - ist mein leid denn grösser als das deine - lässt sich das ermessen - kann mein leid deinen geist erhellen - oder siehst du durch mich nur in die zukunft - ängstigst dich und fragt nach dem warum - nimm dir ein beispiel - siehst du mich weinen - hörst du mich schreien - nein - ich bin ganz ruhig und warte jeden tag und jede nacht - und da stehst du - bist du der tod?
nun geh und nimm mit was mitzunehmen ist - wer flüstert dir ins ohr - wer schreit dich an - zu leben - zu geben - zu nehmen - dein leben - er geht - einfach so - und denkt unentwegt an ihn - fast schon freudig auf dem weg zurück - das licht ist erloschen - die vorhänge verschlossen - ganz so als gelte es das offensichtliche zu verbergen …
Okay - es ist ein Brigitte-Test für Frauen - aber da mir das Ergebnis gefällt
Typ D: Das bunte Leben
Kreativität durchdringt das Leben, das zu Ihnen passt. Es erlaubt Ihnen, in vielen Bereichen schöpferisch tätig zu werden, und bietet das richtige Maß an Inspiration und Abwechslung. Erkennen Sie sich?
Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss? Von wegen. Sie sorgen schon dafür, dass es immer wieder Stromschnellen gibt. Das hängt mit Ihrem Wunsch nach Abwechslung zusammen. Eine Weile sind Sie froh und glücklich mit dem, was Sie haben und tun, doch bald tauchen die ersten leisen Zweifel auf: Ist das hier wirklich das Beste für mich? Soll das alles gewesen sein? Dann ist Veränderung angesagt. Oft führt das dazu, dass Sie aufhören, sobald Sie etwas richtig gut können. Knall auf Fall sehen Sie sich nach etwas um, das für Sie wieder neu und spannend ist, und fangen von vorn an. Sie besitzen eine ausgeprägte Kreativität. Das heißt keineswegs, dass Sie in Ihrer Freizeit Aquarelle malen. Ihre kreativen Fähigkeiten zeigen sich überall, sogar wenn Sie im Büro ein neues System für die Aktenablage austüfteln. Das passt zu Ihnen:
Hören Sie auf Ihre Intuition. Bei Ihnen liegen Kopf und Herz oft im Clinch. Ihr Verstand pocht auf Sicherheit, während Ihr Herz zu neuen Ufern aufbrechen möchte. Die Lösung aus dem Dilemma kann Ihnen Ihre innere Stimme geben. Sie teilt Ihnen mit, was wirklich gut für Sie ist. Vielleicht durch eine plötzliche Eingebung oder einen Traum. Seien Sie dafür offen. Schaffen Sie Abwechslung im Kleinen. Immer wieder das Rad neu zu erfinden ist verdammt anstrengend. Wenn Sie ständig große Veränderungen vornehmen, kommen Sie kaum dazu, die Früchte Ihrer Anstrengung richtig zu genießen. Überlisten Sie sich, indem Sie der Routine mit kleinen Veränderungen Paroli bieten. Anstatt gleich aufs Land zu ziehen, machen Sie lieber Wochenend-Trips ins Grüne. Statt die Firma zu wechseln, bewerben Sie sich für ein neues Projekt. Setzen Sie mindestens eine Idee um.Wer viele Ideen im Kopf hat, kann sich schwer entscheiden und sitzt am Ende sehr oft passiv auf der Couch. Suchen Sie sich die einfachste oder die reizvollste Idee aus und setzen Sie diese innerhalb der nächsten 24 Stunden um. Wenn Sie zum Beispiel vorhaben, Sport zu treiben, melden Sie sich für eine kostenlose Probestunde im Fitness-Studio an. Falls Sie Ihr Maltalent entfalten möchten, kaufen Sie sich einen Zeichenblock und Stifte. Sie werden staunen, welchen Kick das gibt. Leben Sie Ihre kreative Seite aus. Lassen Sie sich nicht von Langeweilern ausbremsen. Dass wir das “schon immer” so gemacht haben, heißt nicht, dass es in alle Ewigkeit so weitergehen muss. Meiden Sie Miesepeter, die Ihnen nichts zutrauen oder nur auf mögliche Schwierigkeiten starren. Packen Sie an, wozu Sie Lust haben. Sie müssen es nicht perfekt beherrschen, Hauptsache, es macht Spaß.
Zum besseren Verständnis muss man vorausschicken, dass citizen.x eine positive Definition von Familie erst im zarten Alter von über 30 Jahren überhaupt finden konnte. Seine eigene ‘Familie’ kennzeichnete sich die ersten 15 Jahre eigentlich nur durch Desinteresse des Vaters und/oder tägliche Prügelorgien der unzufriedenen Mutter, die ihren selbstauferlegten Frust ja verständlicherweise los werden musste. Da Eltern gerne auch mal ein Lieblingskind haben und citizen.x diese Stellung nicht inne hatte, braucht es keine grossartigen Erklärungen um festzustellen, dass das Verhältnis der Brüder untereinander, sagen wir, gestört war. Nachdem die Kinder gross waren, wie es immer so schön hiess, und auf eigenen Beinen stehen konnten, liess die Mutter sich scheiden, Eltern und Bruder verzogen und der Kontakt beschränkte sich im Laufe der Jahre zunehmend bis hin zu einigen kurzen Besuchen bei der Mutter. Nachdem sich die Brüder fast 10 Jahre nicht gesehen hatten - der Kontakt zum Vater ist seit fast 15 Jahren angerissen - plante die Mutter heimlich zu Weihnachten eine Art Familienzusammenführung. Ergo sass man am 2. Weihnachtsfeiertag plötzlich und unvorhergesehen an einem Tisch und tat nach Kräften so, als sei man die Familie, die man immer beklagt hatte. Einseitig ausgesprochene Einladungen ignorierte citizen.x so gut er konnte - auf vehemente Nachfrage fand man immer ‘Gründe’ die dagegen sprachen.. Zum grossen runden Geburtstag referierte die Mutter an der chinesischen Festtafel darüber, wie gut sie doch immer zu ihren Kindern war, bis citizen.x aufsprang - der Stuhl kippte nach hinten - und erklärte, dass sie das sofort zu unterlassen hätte oder er würde zuerst ein paar wahre Geschichten erzählen und dann ein für alle Mal auf solche Treffen verzichten würde. Im Alter - das hat man ja schon mal wo gelesen - glorifiziert man seine Erinnerung offenbar wirklich gerne …
Wie dem auch sei - es begab sich, dass die Mutter sich einer grossen Operation unterziehen musste und da sie am Ort wohnt und der Bruder 2 Autostunden entfernt, sah citizen.x es als seine Aufgabe an, die entsprechend anfallenden Arbeiten zu erledigen. Die Telefonate mit dem Bruder nahmen situationsbedingt zu - solche Telefonate bei denen man nach der eigentlichen Information, die es zu übermitteln galt, gar nicht mehr weiss, über was man sprechen sollte - waren die Brüder doch grundverschieden. Plötzlich meldeten sich Verwandte (die Mutter hatte die Telefonnummer wohl herausgegeben) die man Jahrzehnte nicht gesehen oder gesprochen hat und reden von “Wir müssen uns unbedingt mal treffen” - nee Leute in 100 Jahren nicht - einen Menschenschlag, der sich von einem abwendet, weil man nach deren Dafürhalten zu einer Beerdigung nicht korrekt gekleidet erscheint - nein danke!
Aber wollen wir detailverliebt nicht weiter abschweifen … Während der stationären Rehamassnahme hatte die Mutter also am Ostermontag Geburtstag. Ein paar Tage vorher schickt der Bruder eine eMail in der er erklärt, dass er zum Geburtstag nicht kommen wird, weil er über Ostern mit seiner Frau auf den Campingplatz fährt. Schliesslich würden sie viel arbeiten und bräuchten die paar freien Tage zur Rekonvaleszenz. Aber die Adresse der Rehaklink darfs gerne sein, damit er mit einem grossen Blumenstrauss von Fleurop vermeintlich glänzen könne. Es zuckte beim lesen der eMail bereits in den Fingern von citizen.x aber er dachte sich, um ‘des lieben Friedens willen’, wäre es vielleicht angemessener, sich seiner Meinung einfach zu enthalten. Nun gut … Am nächsten Tag klingelte sein Handy auf Arbeit und der Bruder erklärte erneut, wie sehr er es bedauern würde, dass er frei Tage einem Besuch vorziehen muss, aber er und seine Frau arbeiteten halt viel. Es war ein kurzes Telefonat, da sich die Umgebung des Arbeitsplatzes in den seltensten Fällen dazu eignet, eine intensivere Kommunikation zu führen. Aber zweimal ist mindestens einmal zuviel und so liess sich citizen.x nach Arbeitsende dazu hinreissen, eine eMail an seinen Bruder zu verfassen:
“Ob Du/Ihr zu Mutters Geburtstag kommt oder nicht, ist mir grundsätzlich relativ egal - was ich allerdings nicht hören oder lesen möchte, sind diese Erklärungsversuche wie: “… sind die einzigen freien Tage” etc. pp. Ihr arbeitet viel - ganz klar - aber Ihr seid nicht die Einzigen. Auch meiner Frau hätte es ganz sicher gut getan, wenn wir hätten ein paar Tage wegfahren können, statt unseren vorab geplanten Urlaub zuhause zu verbringen, weil man damals ja noch nicht wusste, dass Operation und Kur für Mutter anstehen und damit jede Menge Dinge zu regeln sind. So ist es nur dem sofortigen meiner Frau zu verdanken, dass Mutter nicht gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurde, um am kommenden Donnerstag in einer krankenkasseneigenen Klinik im Schwarzwald aufgenommen zu werden, weil das billiger für die Krankenkasse ist und Mutter nach aktueller Gesetzeslage keinen Rechtsanspruch auf eine Kur hier um die Ecke hat. Sa ich ja bekanntlich mein Geld im Schlaf verdiene, hatte ich ja Zeit mich um alles soweit zu kümmern, den Verlegungstransport selbst zu machen etc. pp. Damit will ich sagen - jeder tut was er aus seiner Warte tun kann - und zwar ohne dass man sich darüber unterhalten oder gegeneinander aufrechnen muss. Vor allen Dingen aber will ich mir nicht irgendwelche Rechtfertigungen von Deiner Seite anhören müssen.”
Im weiteren Verlauf dieser eMail ging es auch noch um den Ernstfall - Mutter würde zum Pflegefall. Hierzu hatte er klar erklärt, dass die Pflege zuhause von polnischen 400 Euro-Kräften zu machen sei und dass ich vor Ort das in die Wege zu leiten und zu beaufsichtigen hätte. Das wurde von mir ein letztes Mal negiert unter dem Hinweis, dass er, wenn er gegen eine Heimunterbringung sei, Mutter gerne zu sich holen könnte, um sie dann mit polnischen Pflegekräften zu versorgen.
Es dauerte auch nicht lange bis seine Antwort-eMail kam - sie war durchaus kurz und verständlich gehalten und beinhaltete ein einziges Wort: Arschloch
Der Blumenstrauss zum Geburtstag der Mutter blieb aus, Muttis Liebling verstummte in seiner Kommunikation mit dem Arschloch Bruder und wenn sie nicht gestorben sind, dann schweigen sie noch heute …
Stelle Dir vor Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt Dir Deine Bank 86.400,00 EUR auf Dein privates Konto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat auch seine Regeln, so wie jedes andere Spiel bestimmte Regeln hat.
Die erste Regel ist:
Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen. Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen. Du kannst es nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86.400,00 EUR für den kommenden Tag.
Die zweite Regel ist:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein neues Konto mehr.
Was würdest Du tun?
Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle Menschen, die Du liebst? Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht kennst, da Du das ja nie alles nur für Dich alleine ausgeben könntest? Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen. Richtig?
Eigentlich ist dieses Spiel die Realität! Jeder von uns hat so eine “magische” Bank. Wir sehen sie nur nicht! Die magische Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist für immer verloren! Gestern ist vergangen! Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen - ohne Vorwarnung. Was machst Du also mit Deinen täglichen 86.400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?
Denke darüber nach und denke immer daran. Pass auf dich auf und genieße die Sekunden Deines Lebens, denn die Zeit rennt Dir schneller davon, als Du 86.400,00 EUR verdienen kannst !
Meine liebe Internet-Freundin Nicky heiratet heute
Nicky ist, wie sie selbst sagt, mein grösster Fan Nach den ersten Kontakten via Internet im Jahre 2001 hatten wir ein, mir bis heute unvergessliches, erstes Date im Jahr 2002 und sind seither Freunde fürs Leben oder so