“Das Bundeskriminalamt (BKA) hat grünes Licht für die Online-Durchsuchung bekommen: Mit den Stimmen der Großen Koalition stimmte der Bundestag mit großer Mehrheit für das umstrittene BKA-Gesetz. 375 Abgeordnete stimmten für den Gesetzentwurf, 168 dagegen, darunter 20 SPD-Abgeordnete. Sechs Sozialdemokraten enthielten sich.” (Artikel)
“Die Bezeichnung als “Oberförster” muss sich ein uniformierter Verkehrpolizist von einem Passanten gefallen lassen. Wie ein Berliner Amtsgericht urteilte, liegt darin keine strafbare Beamtenbeleidigung. ” (Artikel & Urteil)
Aus der Pressemitteilung der Berliner Polizei:
“Bei dem Versuch die Veranstaltung zu stören, nahmen Polizisten gegen 10 Uhr 20 einen 21-Jährigen fest. Er hatte mit einer zirka zehnköpfigen Personengruppe gegen die Scheiben des Universitätsgebäudes geschlagen. Der junge Mann hielt weiterhin ein Plakat vor dem Körper, welches kein Impressum hatte. Als die Beamten die Personalien feststellen wollten, leistete der 21-Jährige erheblichen Widerstand und konnte unter Anwendung einfacher Gewalt zum Einsatzfahrzeug gebracht werden. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er entlassen. Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Zuwiderhandlung gegen das Pressegesetz sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.”
Anmerkung
Da fällt mir ein, dass unser monster.kalender 2009 auch kein Impressum hat. Es ist also allen Besitzern unseres Kalenders und solchen die es noch werden wollen, dringend anzuraten, ihn nicht öffentlich vor sich her zu tragen - egal wie stolz der Einzelne darauf ist
“Die Bundesregierung hat die lang diskutierte Reform des Bundeskriminalamts inklusive Online-Durchsuchung beschlossen. Künftig sollen Verbrechen verhütet, nicht nur aufgeklärt werden.” (Artikel)
Minus 2° Celsius ~ wenn das mal nicht der richtige Anlass dafür ist, endlich die Sommerreifen zu montieren. Und überhaupt schienen die jetzt montierten Winterreifen hinten auf beiden Seiten stetig Luft zu verlieren. Neulich in eienr Kurve dachte er schon, dass sein ende gekommen sei, als der Wagen ausbrach und die Überprüfung des Reifendrucks ergab, dass mehr als die Hälfte der Luft seitengleich - was eigentlich eher unmöglich ist - fehlte. Also aus der Not eine Tugend machen und endlich die phetten Sommerreifen aufziehen, um über Land zu cruisen.
Beim allseits beliebten Eiskratzen stellte er fest, dass die komplette rechte Seite - vielleicht weil sie nach einem Unfall komplett neu lackiert, so einladend glänzte und/oder generell zur Strassenseite gewandt stand, Opfer eines Schlüsselbundes gewesen sein musste, bei dem jeder einzelne Schlüssel einmal Bekanntschaft mit dem Lack machen durfte. Und um dem Werk des Künstlers noch eine persönliche Note zu geben, wurden noch einige feste Schläge mit der Spitze eines der Schlüssel auf den vorderen Kotflügel geben, damit auf jeden Fall die Schutzlackierung richtig Blech durchbrochen werden konnte. Zu den vielen Dellen auf der Motorhaube, die vom lieblichen Fussballspiel der nachbarschaftlichen Kinder passten, gesellten sich auch auf der anderen Seite jede Menge Kratzer in unterschiedlicher Länge und Qualität. Gelegentlich hatte citizen.x sich erlaubt, in seiner gewohnt freundlichen Art, die Nachbarskinder und vor allem die scheinbar unbelehrbaren Erziehungsberechtigten eben dieser Kinder darauf hinzuweisen, dass Beschädigungen von Fahrzeugen, die Dritten gehörten, durchaus eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nach sich ziehen könnten. Leider sind jung & alt hier sehr empfehlungsresistent.
Der freundliche Herr mit weissem Haar, Zopf und Zigarillo rief citizen.x zu sich in die Werkstatt und zeigte ihm den Verursacher des Druckabfalls der beiden hinteren Reifen. In jedem der Reifen steckte in einer der Laufrillen ein glänzender Stahlstift. ‘Wir sehen uns das mal genau an und sagen Ihnen dann Bescheid, ob das zu reparieren ist, oder ob die Reifen im nächsten Winter ersetzt werden müssen’ ,,, ‘Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass man sich zwei Stahlstifte in zwei Reifen zur gleichen Zeit fährt’ wollte citizen.x noch wissen. Die Antwort war wie erwartet: ‘Gegen Null’
Bleibt also festzsutellen - irgendeinem freundlichen Mensch war diese beiden Stahlstifte beim herauskramen eines Tempotaschentuchs zufällig aus der Hosentasche gefallen. Danach hatte sie der Wind sicher direkt unter jeweils einen Reifen geweht und sie bei Gegenwind so aufgestellt, dass sie in Fahrtrichtung an den Reifen zu halten kamen. citizen.x wiederum hatte es versäumt - er war wohl wieder einmal in Eile - unter jedes Rad zu sehen, bevor er sich in sein Fahrzeug setzte. Nur so ist wohl diese Verkettung unsäglicher Umstände und das daraus resultierende Malheur zu erklären. Das sahen auch die Herren in der grünen Uniform so, die citizen.x heute gegen Mittag konsultierte. Sollte das nächste Mal allerdings ein gebrauchtes Tempo oder hosentaschenüblicher Abfall in der Nähe des Autos liegen, sollte er diese mit Handschuhen vorsichtig einsammeln, eintüten und zum DNA-Abgleich bei unseren Freunden und Helfern vorbei bringen. Nur so könne man, möglicherweise, den Verursacher in die Pflicht nehmen. Von einem beherzten Eingreifen sollte man zufällig Zeuge einer solchen Verkettung ungücklicher Umstände werden, so ein abschliessender Tipp der Herren in Grün, wäre dringend abzuraten. Aus gutem Grund …
Na da hatte citizen.x bei den vielen Autobahnkilometern in den letzten Wochen wohl richtig Glück gehabt, dass es bei Tempo 200 keinen Reifenplatzer gab. Unkraut vergeht eben nicht …
Am frühen Morgen in Richtung Bundesstrasse unterwegs, winken mir unsere grünen Freunde am Strassenrand irgendwie hektisch zu. Der folgende Dialog ergibt sich zwangsläufig:
“Guten Morgen. Alkoholkontrolle. Bitte mal aussteigen. Führerschein & Fahrzeugschein.”
“Guten Morgen. Hier meine Papiere. Dann mal her mit dem Röhrchen!”
“Röhrchen? Die gibt es schon ewig nicht mehr.”
“Da können sie mal sehen, wielange das schon gut gegangen ist!”
“Sie haben also Alkohol getrunken?”
“Ich trinke niemals Alkohol!” (Was besonders auffällig ist!)
“Mal hier reinblasen. Und blasen … blasen … blasen … ein wenig noch … ja … fertig!” (Kein Wunder dass die Synchro bestimmter Filme oft so schlecht ist)
“Und?”
“0,0 Promille”
“Sag ich doch”
Und während das grüne Helferlein einen schönen Tag wünscht, fällt mir Urban Priol wieder ein, der beim letzten Anstaltsabend über den SUV (Sport Utility Vehicle) referierte. Der sprachlich unbeleckte Deutsche spricht das ja so aus: ‘Suff’ - ergo könnte ein ebenso viel gesprochener wie irreführender Satz lauten:
“Mit diesem Programm ist es möglich diverse Datenbanken von Behörden (Standesämter, Polizei, Gemeinde-, Stadtarchive) online zu durchsuchen. Bereits über 1.200.118 Datenbanken können nach Ihren Angaben durchsucht werden.”