Die BlueRay-Industrie jammert

6 monster.senf 20.06.08 - 08:39 von lord.daywalker

Wie Heise berichtet, ist in den USA das Wehklagen groß, dass Verkaufszahlen für BlueRay-Geräte und Medien weit hinter den, nach der Aufgabe der HD-DVD von Toshiba, erwarteten Verkaufszahlen zurückbleiben. Ungeachtet der angeführten Gründe und Erklärungen sollten sich die Firmen auch fragen lassen, wie man um Gottes Willen so lernresistent sein kann, um aus den Erfahrungen mit Veröffentlichungen auf DVD nicht das Mindeste zu lernen.
 
So wurde auf BD gerade Alien vs. Predator 2 veröffentlicht und ganz selbstverständlich offenbar, wird die Directors Cut Version nicht auf BD gepresst, sondern ist ausschließlich auf ‘normaler’ DVD erhältlich - ein genialer Schachzug um eine BD für um 30 Euro das Stück verkaufen zu wollen und damit das Medium in die Breite zu bringen. Vor einiger Zeit bereits ist John Carpenters Vampire auf BD erschienen - lasst uns raten - in welcher Version denn? Richtig - in der maximal geschnittenen FSK:16 Version, die bereits damals auf DVD schon vor dem Erscheinen ein Ladenhüter war. Und das um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Hier nutzt es dann wohl auch wenig, wenn man die Endverbraucherpreise für BD-Abspielgeräte z.T. drastisch gesenkt hat.
 
Da kann man den Firmen eigentlich nur laut (vielleicht reisst sie das ja aus ihrem glücksseeligen Schlaf) zurufen: “Na Leute - gehts noch?”
 


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