citizen.x ~ suicid im tief

34 monster.senf 02.09.08 - 01:20 von citizen.x


 
während die deutsche gesellschaft für suicid-prävention das historische tief in sachen suicide in germoney vor allem darin sieht, dass der mensch und sein arzt stärker, als noch in den 80er jahren, auf psychopharmaka & therapeutik setzt, kann man sich auch die frage stellen, ob der mensch in dieser zeit nicht einfach leidensfähiger geworden ist. zwar ist das psychopharmaka nach dem schmerzmittel noch immer das am häufigsten verordnete arzeimittel, was man u.a. an den vielen toten gesichtern morgens im öffentlichen personennahverkehr durchaus sehen kann, doch ist die welt seit den 80ern wohl auch nicht besser geworden. damals gab es noch nahezu vollbeschäftigung und rentenerhöhungen von knappen 10%. damals schieden immerhin 18.451 menschen aus dem leben und heute sind es gerade noch 9.402 - immerhin weniger als die hälfte sterben auf der strasse - wiederum davon die hälfte durch sogenannte tötungsdelikte - und - davon wiederum etwa ein fünftel an aids. hat man dem menschen - der suicid ist wie so vieles in dieser welt männerdominiert - 75% aller suicide werden von männern im durchschnittsalter von 53,5 jahren verübt - also mit psychopharmaka ruhig gestellt - mit therapeuten beschäftigt - oder sieht man nicht mehr so genau hin, da bekanntlich die dunkelziffer in sachen tod und seinen ursachen recht hoch sein soll, da obduktionen teuer sind und alle welt sparen muss. oder leiden wir einfach mehr, länger und resignativer als noch vor rund 30 jahren - sind wir fröhlicher oder gar lebenslustiger geworden - wer weiss das schon - und - wenn interessiert es schlussendlich …


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Komm nur her Freundchen!

monster.senf abgeben 26.08.08 - 06:07 von dementor


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.Neulich auf der Intensivstation

8 monster.senf 31.07.08 - 08:09 von dementor


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Eine Stunde reiner Spass am Sonntag

4 monster.senf 27.07.08 - 06:30 von linkschlampe

8 Insane Nuclear Explosions
Lego-Roboter knackt den Rubik-Würfel
45 Amazing and Incredible Artificial Islands
Digital Rolleiflex Mini Camera
Das Kinderwagen-Museum
12 Unbelievable Examples of Buildings in Motion
Reserviere Dir Deinen Platz im Himmel!
100 Addictive Video sites
100 Addictive Music sites
Roboter-Fussball-Liga
Bilder-Strecke: Nikon ~ Small World
World’s First Liquid Metal-Based CPU Cooler
Der meistgeklickteste Button
Schokoladen-Kuchen in 5 Minuten
KuKu Klok - der Online-Alarm-Timer
Top 10 der ungeklärten Phänomene
World’s Greatest Balloon Animals
Video: Motorrad-Polizei in Italien um 1950

Hoax Photo Database

10 unbekannte Fakten über Houdini
Das etwas andere Fahrrad mit Hilfsmotor
Wie Deutschland klatscht
TrueSpace7.6 - 3D Software kostenlos
Mann erschiesst defekten Rasenmäher
Hypnosurface - die bewegte Wand
Fachbegriffe der Informatik verständlich erklärt
Lego-Kunst: The Art of the Brick
Online-Game: Flash-Schach 3 D
Fritz Langs Metropolis als Comic-Buch
Die ultimative Uhr zum ultimativen Fernseher


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Die Top 3 in Sachen Ignoranz

3 monster.senf 25.07.08 - 08:05 von lord.daywalker

Anlässlich des Todes meiner Mutter hatte ich es übernommen, mich um die Formalien zu kümmern, die in diesem Zusammenhang zu erledigen sind. Aus dem breiten Band dessen, was es hier zu erleben galt, haben sich drei Dienstleister ganz besonders hervor getan und das ist eine explizite Erwähnung wert.
 
Platz 3
Geht an den örtlichen Mieterschutzbund - dort hat man nur 7 Wochen und eine bitterböse eMail lang gewartet, um dann sang- und klanglos den Mitgliedsbeitrag zu erstatten.
 
 
Platz 2
Geht an die AachenMünchener Versicherungsgruppe - dort bestätigte man mir prompt das Erlöschen der Hausratversicherung und stellte die Übersendung eines Schecks in ‘den nächsten Tagen’ in Aussicht, obwohl das Nachlasskonto zur Abwicklung angegeben wurde. Gleichzeitig reichte ich die Rechnung des Glasers für die Glasscheibe der Wohnungstür, die bei der Zwangsöffnung durch die örtliche Polizei beschädigt wurde, ein. Nach 6 Wochen ohne jede Nachricht rief ich also bei der Versicherung an. Nachdem der Name meiner Mutter im ‘Computer’ nicht gefunden werden konnte, stellte sich heraus, dass man mich zum Versicherungsnehmer gemacht hatte. Dann teilte man mir mit, dass man den Scheck nicht geschickt hatte, weil ich ja angegeben hatte, dass ich meine Wohnung gerade auflösen würde.
 
“Ach - nicht Ihre sondern die von Ihrer Mutter?! Sollen wir Ihnen jetzt einen Scheck schicken oder sollen wir den Betrag auf Ihr Konto überweisen? Auf das Nachlasskonto Ihrer Mutter? Nein - das geht nicht. Dann also einen Scheck? Gut.”
 
“Und wie ist das mit dem Versicherungsfall, den ich gemeldet habe?” will ich wissen.
 
“Das waren die 99,71 Euro? Die haben wir Ihnen auf das Konto 123456789 erstattet. Ach das ist das Nachlasskonto Ihrer Mutter?”
 
“Dann können Sie also doch auf das Nachlasskonto überweisen? Na dann verfahren Sie das doch bitte auch mit der Beitragserstattung so. Und warum erhalte ich kein Schreiben, dass der Versicherungsfall abgewickelt wurde?”
 
“Na Sie hatten uns doch mitgeteilt, dass Sie Ihre Wohnung gerade auflösen …”
 
 
Platz 1
Geht an die Deutsche Telekom - wer hätte das gedacht :-) Binnen einer Woche erhielt ich an meine Adresse ‘Nachlass H. Röcker’ die Rechnung für den abgelaufenen Monat. Als ich nach weiteren vier Wochen noch immer keine Bestätigung in Sachen Vertragsende bekommen hatte, rief ich also im bundesweiten Call-Center an, um zu erfahren, wann ich eben diese Bestätigung erhalten würde. Wider erwarten hatte ich sehr schnell einen Mitarbeiter am Telefon, der mich zuerst fragte, ob ich denn bereits über den Sterbefall informiert hätte. Nun - da ich eine Rechnung mit dem Vermerk: “Nachlass H. Röcker” bekommen habe … “Ah ja … na dann geht alles seinen Gang. Die Bestätigung kommt in den nächsten Tagen.”
 
Als 14 Tage später dann immer noch keine Bestätigung gekommen war, rief ich also erneut an. Wider Erwarten hatte ich wiederum schnell eine Mitarbeiterin am Ohr, die sich verständig zeigte, mir allerdings mitteilte, dass gerade eine Rechnung für den laufenden Monat Juli an mich versandt würde. Dass ich die Rechnung für den Sterbemonat Mai bezahlt habe, sieht sie - dass ich im Juni erwartungsgemäss keine Rechnung erhalten hatte wäre eigentlich richtig, aber warum ich denn nun für den Juli eine bekommen würde, weiss sie nicht. Halt doch - na der Anschluss sein ja nach wie vor geschaltet.
 
Die Frage, ob sie nicht auch der Meinung sei, dass der Tod meiner Mutter auch so traurig genug wäre, ohne dass man sich mit solchen ‘Dingen’ befassen muss, löst bei Ihr merkliches Unwohlsein aus. Sie bemüht sich, mich so schnell wie möglich wieder aus der Leitung zu bekommen und versichert mir, dass sie den ‘Fall’ mit dem Vermerk ‘dringend’ der Sachbearbeitung vorlegen würde.
 
Als Mitglied des Bundesverbandes der Querulanten (™ k.) schicke ich ein Einschreiben an das ‘Beschwerdemanagement’ hinterher und teile mit, dass - sollte die Angelegenheit bis 23.07.08 nicht endgültig erledigt sein, ich meine Vertragsbeziehungen zur Deutschen Telekom und zur Tochter D1 überdenken und lösen werde. Dann ruht still der See … bis mich mein Bruder anruft, der per Nachsendeauftrag die Post unserer Mutter erhält. Die Deutsche Telekom teilt meiner Mutter persönlich per Form-Schreiben vom 17.07.08 mit, dass sie Ihrer Kündigung entspricht und den Anschluss zum 02.06.08 in den nächsten Tagen abschaltet. Sie sollte sich nicht wundern, wenn ggf. weitere Rechnungen kämen …
 
Keine Rückäusserung seitens der Deutschen Telekom auf mein Anschreiben hebt die Brillianz des ganzen ‘Falles’ deutlich aus der grauen Masse derer ab, die einfach ihre Arbeit erledigt haben. Die Kündigungen meiner Verträge gehen heute mit entsprechender Begründung in die Post …
 
 
Der Sonderpreis der Jury
Geht an die Mitarbeiterin des Notariat am Wohnort - nachdem ich zum allerersten Mal einen Sterbefall selbst ‘abgewickelt’ habe, habe ich natürlich überall Informationen darüber eingeholt, wie was läuft und wer was machen muss. So sagte man mir auf dem Standesamt, dass das Notariat darüber Auskunft geben könne, ob wir Hinterbliebenen die Wohnung unserer Mutter auflösen könnte, oder ob vom Nachlassgericht jemand kommen müsse. Dort würde man auch die erbrechtlichen Fragen klären können. Nach einiger Wartezeit war die genannte Mitarbeiterin dann frei. Ich erklärte mein Anliegen und sie schnautzte erklärte mir dann ihr Unverständnis darüber, was ich denn hier wollte, wo sie doch noch gar keinen ‘Fall’ hätte. Der würde erst angelegt, wenn das Standesamt den Sterbefall mitgeteilt hat. Das war drei Tage nach dem Tod meiner Mutter und entsprechend fassungslos war ich. Nachdem ich ihr dann erklärt hatte, dass sie u.a. hier sitzt, weil ich meine Steuern bezahle Auskunftspflicht besteht, änderte sich zwar ihr Ton nicht, aber ich erhielt wenigstens die erforderlichen Informationen.
 
 
Trotz Nominierung leer ausgegangen sind
Der Stromversorger ENBW den ich wegen rekordverdächtiger Abwicklung in nur drei Tage solange als vorbildlich erwähnte, bis man mir letzte Woche den neuen Stromvertrag für meine Mutter übersandte.
 
Und keinesfalls vergessen darf man die Hausbank meiner Mutter, die sofort eine Pauschale von 25 Euro für die Abwicklung des Nachlasskontos abbuchte, wobei jeder Geschäftsvorfall auf diesem Konto sowieso Gebühren auslöst, wie ich am Quartalsende überrascht (ich kenne das von meiner Hausbank nicht) feststellen musste. Ein Schnäppchen quasi, wenn man bedenkt, dass ich den Sachbearbeiter wegen des Einzugs der EC- und Kontokarte jedes Mal persönlich aufsuchen muss, um eine vorgefertigte Überweisung abzugeben oder eine Kontoübersicht zu bekommen. Eigentlich sollten wir allerdings Geld bekommen - der freundliche Herr am Tresen konnte sein Wissen in Sachen Geschäftsvorfälle deutlich aufstocken - es war sein erster Sterbefall …


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Versinnbildlicht

monster.senf abgeben 21.06.08 - 06:06 von dementor


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citizen.x ~ das weisse im auge

monster.senf abgeben 27.05.08 - 01:46 von citizen.x


 
Man ist ja beim allerersten Mal völlig unbedarft, was die Formalien anlässlich des Ablebens eines Menschen anbelangt. nach dem ersten Schock stehen sofort Entscheidungen an, man muss Unterlagen suchen, Termine machen, das Bestattungsinstitut aufsuchen und dort wieder weitreichende Entscheidungen treffen und dann sehen, wo man all die Informationen her bekommt, die man meint haben zu müssen. Da erfährt und/oder erlebt man auch Dinge, die einem das weisse ins Auge treiben. So hat man uns gesagt, dass die Beisetzung der sterblichen Überreste in einer Urne (die Asche auf der Wiese zu verstreuen, wie usnere Mutter das gewünscht hatte, geht in Germoney natürlich nicht) in einem anonymen Grab in einer Rasenfläche mit einer handesüblichen Betonplatte darauf runde 660 Euro allein städtische Gebühren kostet. das rechne mensch mal auf einen Quadratmeterpreis für Grund selbst hoch. Über die Minimalkosten einer Bestattung sage ich jetzt nichts - eine reguläre Bestattung mit allem PiPaPo kostet aber locker fünfstellig. Na dann mal kräftig sparen Leute …
 
Dass einem der katholische Pfarrer anruft und einen Termin wünscht, um etwas über die Tote zu erfahren - sprich unsere eigenen Worte in neue Sätze zu packen ist in Ordnung - dass man ihm das auch wegen Terminschwierigkeiten mailen kann, ist dabei eher neu.
 
Nachdem unklar wie und was wir tun oder lassen dürfen im Zusammenhang mit der Verfügung über das Konto zur Zahlung der fälligen Rechnungen und im Bezug auf die Auflösung der Wohnung, war ich schon am frühen Morgen unterwegs. Das leif alles überraschend gut - wenn man auch klar feststellen muss, dass die Erwartung von irgendwem eine Aufstellung oder Übersicht über all das zu erhalten, nicht erfüllt werden konnte. Viele Gespräche und noch mehr Anrufe später war fast alles erledigt - es stand noch der gang zum Notariat an, um von dort zu erfahren, ob wir rechtlich gesehen auch die Wohnungsauflösung einleiten können. Während an diesem Tag alle wirklich nett und hilfsbereit waren, traf ich dort auf eine Frau, die sich zu allererst darüber muckierte, wie ich wohl auf die Idee kommen könnte, ohne dass der Vorgang bei ihr aktenkundig sei, überhaupt Auskünfte über das weitere Verfahren erhalten zu wollen. Dazu der Ton … und dann hat sie das weisse in meinen Augen gesehen kurz bevor ich laut wurde und ihr dabei mitteilte, dass man einem Bürger von dessen Steuern man bezahlt wird, zum Verlust seiner Mutter wohl zu allererst einmal konduliert und dass ich die Auskunft über das rechtliche procedere hier und jetzt will und vor allem auf die eine oder andere Weise bekommen werde. Das ging ja dann auch, wobei ich ihren Ton einfach ignoriert habe. Fazit: Gibt es kein Testament, keinen Grundbesitz und alle sind sich einig, braucht man die ‘freundliche’ Dame vom Amt erst gar nicht. Die werden dann nur auf Antrag (Erbschein) tätig.
 
Die Bank zieht sofort die EC-Karte für das Konto ein - muss sein - wirkt aber extrem seltsam auf Denjenigen der sie in der Hand hält. Die Bank weist jede Abbuchung zurück, wenn das Konto nicht gedeckt ist - auch verständlich - haben sie doch Jahrzehnte lang verdient und nichts dafür getan - warum sollten sie es also jetzt tun. Um das Ganze abzuwickeln müssen Sie schon für ausreichende Deckung sorgen - nee … klar … Und merke: Ohne Sterbeurkunde kann man in Germoney nicht einmal den Mieterschutzbund kündigen, geschweige denn … Und ohne dass die Angehörigen das Stammbuch bei der ersten, zaghaften Suche in den Papieren des Verstorbenen, finden, dauern Sterbeurkunden schon mal ein wenig länger … nee … auch klar …
 
Ansonsten schau ich jetzt nochmal über die vielen DIN A4 Seiten von Notizen und auf den Terminplan für morgen und dann mal schauen, ob ein paar Stunden Schlaf wenigstens in dieser Nacht drin sind …
 
Nighty Night Leute …
 
 


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.Neulich bei der Regatta

3 monster.senf 20.05.08 - 06:06 von dementor


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Olympisches Qualifikationsrennen

9 monster.senf 03.05.08 - 18:14 von lord.daywalker


 
lord.daywalker konnte seinen Mund, wie immer, nicht voll genug nehmen, und forderte meister.night zu einem 100 Meter Sprint-Rennen heraus. Entgegen ärztlichen Rates verzichtete lord.daywalker auf eine Aufwärmphase und begab sich direkt an den Start. Die Strecke wurde vom vereidigten Sachverständigen ausgemessen und freigegeben. Die Protagonisten nahmen Aufstellung und warteten ungeduldig auf den Startschuss.
 
Auch wenn wir hier, aufgrund der in Lichtgeschwindigkeit laufenden Protagonisten keine Bilder veröffentlichen können, so muss angemerkt werden, dass lord.daywalker nach 41,78 Metern das tragische Opfer eines Arschbackenkrampfes (rechts) wurde und er damit sehr schnell Schlagseite bekam und unterging. Während die herbeieilenden Mitarbeiter der örtlichen Sparkasse den Defibrilator zückten, lief meister.night das Rennen souverän zu Ende.
 
lord.daywalker liess es sich nicht nehmen, meister.night von der Bahre aus die Hand zu seinem opulenten Sieg zu reichen. Nachdem der Rettungshubschrauber lord.daywalker Richtung Unfallklinik abtransportiert hatte, genoss meister.night die Siegesfeier in vollen Zügen. Römer Sprudel gab es dabei gratis ;-d


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Dem Tod begegnet

8 monster.senf 30.04.08 - 10:28 von secretary


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Siegerehrung

2 monster.senf 30.04.08 - 06:07 von dementor


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Trauriger Jahrestag: Erster Giftgaseinsatz am 22. April 1915

monster.senf abgeben 22.04.08 - 23:47 von lord.daywalker

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citzen.x ~ fentanyl & cortison

2 monster.senf 19.04.08 - 02:17 von citizen.x


schwarzes licht | sagt seine kopfstimme | das schwarze wesen steigt empor | es flüstert | nein | es schreit | erlösung | erlösung | koma | ohnmacht | gedanken kreisen | paradoxe stille | abseits des lichts | rot leuchtende einst weisse engel steigen herab | der spiegel zerbricht | still leben | er sieht den tod lächeln | ein vermisster traum & zeitenwände | die tränen der engel rinnen wie wasser | das ende naht …


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Heute ist ein guter Tag zum Sterben

monster.senf abgeben 11.04.08 - 06:06 von dementor


 


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citizen.x ~ stahl.stifte

4 monster.senf 10.04.08 - 01:44 von citizen.x


Minus 2° Celsius ~ wenn das mal nicht der richtige Anlass dafür ist, endlich die Sommerreifen zu montieren. Und überhaupt schienen die jetzt montierten Winterreifen hinten auf beiden Seiten stetig Luft zu verlieren. Neulich in eienr Kurve dachte er schon, dass sein ende gekommen sei, als der Wagen ausbrach und die Überprüfung des Reifendrucks ergab, dass mehr als die Hälfte der Luft seitengleich - was eigentlich eher unmöglich ist - fehlte. Also aus der Not eine Tugend machen und endlich die phetten Sommerreifen aufziehen, um über Land zu cruisen.

Beim allseits beliebten Eiskratzen stellte er fest, dass die komplette rechte Seite - vielleicht weil sie nach einem Unfall komplett neu lackiert, so einladend glänzte und/oder generell zur Strassenseite gewandt stand, Opfer eines Schlüsselbundes gewesen sein musste, bei dem jeder einzelne Schlüssel einmal Bekanntschaft mit dem Lack machen durfte. Und um dem Werk des Künstlers noch eine persönliche Note zu geben, wurden noch einige feste Schläge mit der Spitze eines der Schlüssel auf den vorderen Kotflügel geben, damit auf jeden Fall die Schutzlackierung richtig Blech durchbrochen werden konnte. Zu den vielen Dellen auf der Motorhaube, die vom lieblichen Fussballspiel der nachbarschaftlichen Kinder passten, gesellten sich auch auf der anderen Seite jede Menge Kratzer in unterschiedlicher Länge und Qualität. Gelegentlich hatte citizen.x sich erlaubt, in seiner gewohnt freundlichen Art, die Nachbarskinder und vor allem die scheinbar unbelehrbaren Erziehungsberechtigten eben dieser Kinder darauf hinzuweisen, dass Beschädigungen von Fahrzeugen, die Dritten gehörten, durchaus eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nach sich ziehen könnten. Leider sind jung & alt hier sehr empfehlungsresistent.
 
Der freundliche Herr mit weissem Haar, Zopf und Zigarillo rief citizen.x zu sich in die Werkstatt und zeigte ihm den Verursacher des Druckabfalls der beiden hinteren Reifen. In jedem der Reifen steckte in einer der Laufrillen ein glänzender Stahlstift. ‘Wir sehen uns das mal genau an und sagen Ihnen dann Bescheid, ob das zu reparieren ist, oder ob die Reifen im nächsten Winter ersetzt werden müssen’ ,,, ‘Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass man sich zwei Stahlstifte in zwei Reifen zur gleichen Zeit fährt’ wollte citizen.x noch wissen. Die Antwort war wie erwartet: ‘Gegen Null’
 
Bleibt also festzsutellen - irgendeinem freundlichen Mensch war diese beiden Stahlstifte beim herauskramen eines Tempotaschentuchs zufällig aus der Hosentasche gefallen. Danach hatte sie der Wind sicher direkt unter jeweils einen Reifen geweht und sie bei Gegenwind so aufgestellt, dass sie in Fahrtrichtung an den Reifen zu halten kamen. citizen.x wiederum hatte es versäumt - er war wohl wieder einmal in Eile - unter jedes Rad zu sehen, bevor er sich in sein Fahrzeug setzte. Nur so ist wohl diese Verkettung unsäglicher Umstände und das daraus resultierende Malheur zu erklären. Das sahen auch die Herren in der grünen Uniform so, die citizen.x heute gegen Mittag konsultierte. Sollte das nächste Mal allerdings ein gebrauchtes Tempo oder hosentaschenüblicher Abfall in der Nähe des Autos liegen, sollte er diese mit Handschuhen vorsichtig einsammeln, eintüten und zum DNA-Abgleich bei unseren Freunden und Helfern vorbei bringen. Nur so könne man, möglicherweise, den Verursacher in die Pflicht nehmen. Von einem beherzten Eingreifen sollte man zufällig Zeuge einer solchen Verkettung ungücklicher Umstände werden, so ein abschliessender Tipp der Herren in Grün, wäre dringend abzuraten. Aus gutem Grund …
 
Na da hatte citizen.x bei den vielen Autobahnkilometern in den letzten Wochen wohl richtig Glück gehabt, dass es bei Tempo 200 keinen Reifenplatzer gab. Unkraut vergeht eben nicht …


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bächtig möse

monster.senf abgeben 02.04.08 - 06:05 von dementor


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